Hautkrebs

Keine Sonne für Kleinkinder

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Ein Sonnenbrand schmerzt nicht nur, sondern kann im Kindesalter das Hautkrebsrisiko erheblich erhöhen. Grund: Kinderhaut ist empfindlich, sie ist um ein Vielfaches dünner als die Haut von Erwachsenen und noch unzureichend pigmentiert. Daher hat nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte ein Sonnenbrand vor allem bei Kleinkindern in der Langzeitwirkung schlimmere Folgen als ein Sonnenbrand bei Erwachsenen.

Sonnenschutz ist deshalb für Kinder ein Muss. Eltern sollten an entsprechende Kleidung, Sonnenhut sowie -brille, Schatten und Sonnencreme denken und Kinder, die jünger als zwei Jahre sind, überhaupt nicht der direkten Sonne aussetzen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben weltweit insbesondere unter der hellhäutigen Bevölkerung sowohl das Melanom, der aggressive schwarze Hautkrebs, als auch andere Hautkrebsformen wie der sich langsamer entwickelnde weiße Hautkrebs zugenommen. US-Mediziner beobachteten bei 18- bis 39-Jährigen einen Anstieg der Melanome um das Sechsfache in den vergangenen 40 Jahren. Experten machen dafür unter anderem auch häufige Besuche beim Sonnenstudio verantwortlich.

 

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