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Pharmazie

Sachsen-Anhalt

300 Medikamente mit Mängeln

In Sachsen-Anhalt wurden vergangenes Jahr 293 Arzneimittel mit Verdacht auf Mängel gemeldet. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die tägliche Kontrolle eines Produktes aus dem Wareneingang gehört für Apotheken zum Alltag, schließlich sollen keine fehlerhaften Präparate an die Patienten abgegeben. Die 600 Apotheken in Sachsen-Anhalt nahmen vergangenes Jahr 200.000 Stichproben und meldeten 293 Arzneimittel mit Verdacht auf Mängel.

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AMK-Meldungen

Fehldosierungen bei Truxal Saft

Lundbeck meldet Einzelfälle von Fehldosierungen bei Truxal Saft 20mg/ml und ruft die gesamte Ware zurück. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die richtige Dosierung ist für die Therapie entscheidend. Für Truxal Saft wurden einzelne Fehldosierungen gemeldet. Nun muss das Arzneimittel zurück. Die AMK-Meldung des Tages.

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TV-Beitrag

Gefährliche OTC-Analgetika

Die Deutschen gaben im Jahr 2016 laut BR 527 Millionen Euro für Schmerzmittel aus. © Screenshot

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung: Welche unerwünschten Arzneimittelwirkungen von freiverkäuflichen Schmerzmitteln ausgehen können, zeigt ein Beitrag des Magazins „Gesundheit!” des Bayerischen Rundfunks (BR).

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Undichte GSK-Spritzen

Impfspritzen-Panne: Ärzte und PEI gelassen

Aufregung um undichte Impfspritzen bei GSK: Ärzte und das für Impfstoffe zuständige PEI bleiben gelassen. © Foto: Elke Hinkelbein

Gelassen haben der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf undichte Impfspritzen der Firma GlaxoSmithKline (GSK) reagiert. Sicherlich sei das eine „unangenehme Situation“, sagte ein Sprecher des Ärzteverbands heute. Betroffene Spritzen-Chargen sollten ausgetauscht werden. Für die Patienten sah er aber keine Gefahr. „Wenn man sieht, dass etwas undicht ist, muss man die Impfung wiederholen.“ Zur Not gebe es auch andere Anbieter – aber bislang sei die Zahl der undichten Spritzen dem Vernehmen nach sehr gering.

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Blutzuckerkontrolle

Diabetes: Glucosemessung über Pflaster

Das adhäsive Pflaster ermöglicht die Messung von Glucosespiegeln durch die Haut. © Foto: University Bath

Bislang wird der Blutzucker mit invasiven Methoden bestimmt. Britischen Forschern ist es nun gelungen, ein Pflaster zu entwickeln, das über die Haarwurzel Glucose messen kann. Die Studienergebnisse wurden im Fachjournal „Nature Nanotechnology“ publiziert.

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Arzneimittelkriminalität

Cellcept: Fünf weitere Chargen gefälscht

Achtung Fälschung: Nach dem aktuellen Kenntnisstand sind weitere Cellcept-Fälschungen aufgetaucht. © Foto: BfArM

Neue Erkenntnisse im Fälschungsfall Cellcept 500 mg: Das Mycophenolatmofetill-haltige Arzneimittel von Roche zu 150 Filmtabletten wurde in weiteren fünf Chargen gefälscht. Weitere potenzielle Fälschungsfälle sind möglich.

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Undichte Spritzen

GSK: Rücknahme führt zu Engpass

Undichte Spritzen bleiben im Markt: „Eine Marktrücknahme aller theoretisch betroffenen Impfstoffe würde bedeuten, dass eine ausreichende Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Impfstoffen nicht mehr gewährleistet werden kann“, teilte GSK mit. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Besser undicht als nicht lieferbar: Zum Monatsanfang informierte GlaxoSmithKline (GSK) über eine Undichtigkeit bei einzelnen Impfspritzen. Der Hersteller kann mögliche Fehldosierungen nicht ausschließen. Dennoch wird keine Rücknahme der Ware erfolgen, denn dies könne die Versorgung gefährden.

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Rote-Hand-Brief

Autoaktivierung bei Inhixa

Die Auto-Aktivierung der Inhixa-Fertigspritzen hat eine Inzidenz von 0,001 Prozent. © Foto: Elke Hinkelbein

Probleme bei Enoxaparin-Biosimilar: Techdow meldet einzelne Fälle einer Auto-Aktivierung des Nadelschutzes bei Inhixa-Fertigspritzen. Apotheker werden gebeten, das Arzneimittel vor der Abgabe zu überprüfen.

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Cochrane-Review

Globuli bei Kindererkältung nutzlos

Nicht wirksamer als Placebo: Globuli sind zur Behandlung und Prävention von akuten Atemwegsinfekten nutzlos. © Foto: Elke Hinkelbein

Kinder erkranken jedes Jahr an drei bis sechs akuten Infekten der Atemwege, dieser ist zum Großteil selbstlimitierend. Eltern versuchen jedoch auf verschiedenen Wege, die Symptome zu lindern. Viel diskutiert wird seit Langem der Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln, da Wirksamkeitsbelege fehlen. Ein Forscherteam der Cochrane Collaboration ging der Frage nach, ob Globuli einen Infekt verhindern, Symptome lindern oder eine schnellere Genesung erreichen können. Das Ergebnis ist eine Bestätigung für Kritiker der Homöopathie.

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Depression

Bald Ketamin-Nasenspray für Depressive?

Licht ins Dunkel: Forscher erproben derzeit die nasale Applikation von Ketamin bei depressiven Patienten. © Foto: Robin 01

Wissenschaftler schenken Ketamin derzeit viel Beachtung, da die Substanz möglicherweise als Antidepressivum eingesetzt werden könnte. Forscher konnten kürzlich für das Mittel eine antidepressive Wirkung bestätigen und nun auch eine rasche und signifikante Verbesserung der depressiven Symptome bei therapierefraktären Patienten zeigen. Die im „American Journal of Psychiatry“ veröffentlichten Ergebnisse sind vielversprechend.

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