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Pharmazie

Adipositas

Auslöser für Fettleber entdeckt

Übergewicht und Fettleber: Schweizerische Wissenschaftler haben Mechanismen entdeckt, die bei der Entstehung der Lebererkrankung bei Adipösen eine große Rolle spielen. © Bild: UZH

Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für eine Fettleber. Die chronische Leberverfettung tritt bei fast jedem dritten Erwachsenen auf und kann zu Entzündungen sowie im weiteren Verlauf zu Zirrhose und Krebs führen. Wissenschaftler des Kinderspitals Zürich und der Universität Zürich konnten nun im Tiermodell die Mechanismen entschlüsseln, die in der Signalkaskade bei der Entstehung der Lebererkrankung bei Adipösen von Bedeutung sind. Die neuen Erkenntnisse wurden im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Antikörper

Roche: Erweiterung im Doppelpack

Neuzulassungen bei Roche: Gazyvaro (Obinutuzumab) bei follikulärem Lymphom und RoActemra (Tocilizumab) bei Riesenzellarteriitis. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Neuzulassungserweiterungen für Roche: Die EU-Kommission hat für Gazyvaro (Obinutuzumab) und RoActemra (Tocilizumab) in neuen Indikationen die Zulassung erteilt. Somit hat der Konzern Arzneimittel zur Behandlung des follikulären Lymphoms und der Riesenzellarteriitis auf dem Markt.

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Atemwegserkrankungen

Zierpflanze gegen Asthma

Pflanzeninhaltsstoff statt Salbutamol: Forscher der Universität Bonn haben eine Substanz isoliert, die bei der Asthma-Therapie Einsatz finden könnte. © Foto: Raphael Reher/Daniela Wenzel/Uni Bonn

Wissenschaftler der Universität Bonn haben einen Wirkstoff aus der Korallenbeere (Ardisia crenata) isoliert, der sich als potenzieller Wirkstoff in der Asthmatherapie eignen könnte. An Labortieren unterbindet die Substanz fast vollständig die Verkrampfung der Bronchien.

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Lieferengpass

Ratiopharm: Keine Heparin-Fertigspritzen ab Oktober

Produktionsproblem bei Heparin-Fertigspritzen: Bis voraussichtlich Mai 2018 werden Heparin-Natrium-5000- und Heparin-Natrium-7500-Fertigspriten von Ratiopharm defekt sein. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Engpass und Alternativen: Heparin-Natrium-5000- und Heparin-Natrium-7500-Fertigspritzen von Ratiopharm sind nicht lieferbar. Das Unternehmen empfiehlt Alternativen für die defekten Arzneimittel, weist jedoch dabei auch auf Risiken hin.

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AMK-Meldungen

Hydroxycarbamid: Empfindliche Kapseln

Empfindliche Kapseln: Hydroxycarbamid Ribosepharm, zeigt sich beim Lösen aus dem Blister bruchempfindlich. © Foto: Elke Hinkelbein

Chargenrückruf Hydroxycarbamid: Apotheker müssen das Warenlager auf die Charge 0018 überprüfen. Die AMK-Meldung des Tages.

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Antibiotikaresistenzen

Killerkeime stumm schalten

Sprechverbot für Erreger: Wissenschaftler des HZI haben die Struktur des Proteins entschlüsselt, das in der Kommunikation der Bakterien untereinander eine Rolle spielt. © Bild: HZI/Rohde

Die zunehmende Antibiotikaresistenz pathogener Bakterien stellt ein medizinisches und gesellschaftliches Problem dar. Wissenschaftler suchen weltweit nach alternativen Arzneistoffen gegen diese Erreger. Manche Keime überdauern in sogenannten Biofilmen. Eine im Fachjournal „ChemBioChem“ veröffentlichte Studie zeigt, dass die für die Bildung des Schutzfilms notwendige Kommunikation der Bakterien medikamentös gehemmt werden kann.

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Immunonkologie

EU-Zulassung für Bavencio

EU-Zulassung für Bavencio: Der Hoffnungsträger von Merck und Pfizer soll im Oktober auf den deutschen Markt kommen. © Foto: DAK/Scholz

Hoffnungsträger gegen Krebs zugelassen: Merck hat für Bavencio (Avelumab) grünes Licht für Europa erhalten. Die Markteinführung für Deutschland wird im Oktober erwartet.

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Biosimilars

Erelzi: Enbrel von Hexal

Zweites Enbrel-Biosimilar: Neben Benepali (Biogen) ist nun auch Erelzi (Hexal) auf dem Markt. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Patentablauf der Blockbuster: Biosimilars machen den Biopharmazeutika zunehmend Konkurrenz. So auch Erelzi, das Hexal-Biosimilar zu Enbrel (Etanercept, Pfizer). Der Hersteller aus Holzkirchen hat im September außerdem die EU-Zulassung für sein Biosimilar zu MabThera (Roche) – Rixathon (Rituximab) erhalten.

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Krebsbehandlung

Immuntherapie: Vom Neuling zum Standard

Die Idee, Krebszellen mit Hilfe des eigenen Immunsystems zu bekämpfen, ist mehr als 100 Jahre alt. Doch erst vor wenigen Jahren gelang der Durchbruch. Dann ging alles ganz schnell. © Foto: UZH

Ärzte können Krebs mit Operationen, Chemotherapie und Bestrahlung direkt bekämpfen. Doch es gibt eine weitere Methode, hinter der ein etwas anderer Ansatz steckt. Dabei wird das körpereigene Immunsystem dazu gebracht, selbst gegen Krebszellen vorzugehen. Vor wenigen Jahren noch wurde diese Immuntherapie als „aufregender neuer Weg in der Krebsbehandlung“ und „die Zukunft“ gefeiert. Das habe sich bestätigt, sagt Professor Dr. Stephan Grabbe, Leiter des heute beginnenden Deutschen Hautkrebskongresses. „Beim Schwarzen Hautkrebs ist es eine der Standardtherapien geworden.“

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Rote-Hand-Brief

Reopro: Engpass ab Oktober

Lieferabriss in Sicht: In Deutschland wird ab dem 27. Oktober, oder früher, Reopro 2 mg/ ml nicht mehr lieferbar sein. © Foto: Michael Buehrke / Pixelio.de

Lieferengpass mit Ansage: Reopro (Abciximab) 2 mg/ ml Injektionslösung oder Infusionslösung wird voraussichtlich ab Oktober nicht mehr lieferbar sein. Janssen-Cilag bezieht Stellung.

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  • insgesamt 284 Seiten