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Pharmazie

Studie

Sanofi-Impfstoff: Höheres Risiko für Dengue bei Kindern

Aktuelle Studie: Die Ergebnisse unterstützen die Empfehlung der WHO vom April, dass der Sanofi-Impfstoff nicht ohne eine vorherige Dengue-Exposition getestet werden sollte. © Foto: Elke Hinkelbein

Kinder, die mit dem tetravalenten Lebendimpfstoff Dengvaxia (Sanofi) immunisiert wurden, aber zuvor nicht mit dem Virus infiziert waren, haben ein höheres Risiko für Krankenhausaufenthalte und schwerem Dengue. Das zeigt eine im Fachjournal „The New England Journal of Medicine“ veröffentlichte aktuelle Fall-Kohorten-Studie.

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Rote-Hand-Brief

Cefepim: Schwerwiegende neurologische Nebenwirkungen

In einigen europäischen Ländern wurden unter Cefepim Fälle von schwerwiegenden neurologischen Nebenwirkungen wie Bewusstseinsstörungen mit Verwirrtheit, Halluzinationen, Stupor und Koma berichtet. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Risiko für schwere Nebenwirkungen einschließlich Enzephalopathie: Bristol-Myers Squibb informiert über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) bei Maxipime (Cefepim). Besondere Vorsicht gilt bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

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AMK-Nachrichten

Aus für Systral Creme

Meda verzichtet auf die Zulassung für Systral Creme. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Das Aus für Sytstral Creme (Chlorphenoxamin, Meda) ist besiegelt. In wenigen Tagen wird das Arzneimittel zur Behandlung von allergischen Hautreaktionen nicht mehr verfügbar sein. Noch vorhandene Packungen werden zurückgerufen.

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Alternativmedizin

Kolloidales Silber: Wundermittel oder Schwachsinn?

Manche Gesundheitsseiten, die für den Einsatz propagieren, nennen als Beispiele für den innerlichen Gebrauch: Erkältungen, grippale Infekte, bakteriell bedingte Entzündungen, Halsschmerzen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Dickdarmentzündungen, Allergien, Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen, Candida Albicans, chronische Müdigkeit, Virusinfektionen, eine Augenentzündung und das Ausleiten von Amalgam. © Screenshot youtube.de / Fight Fatigue

In sozialen Netzwerken wird immer wieder der keimtötende Effekt von kolloidalem Silber beworben. Die Flüssigkeit wird als Allheilmittel für verschiedene Krankheiten angepriesen und damit beworben, dass sie ein „natürliches“ Antibiotikum sei. Was steckt dahinter?

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Pädiatrie

Arzneimittelforschung an Kindern

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Die Arzneimittelforschung bei dieser Population ist eine besondere Herausforderung. © Foto: Pexels

Die meisten Arzneimittel, die auf dem Markt sind, sind für Erwachsene zugelassen. Für Kinder stehen nicht immer geeignete Medikamente zur Verfügung. Das führt unter anderem dazu, dass Ärzte im Off-label-Use verordnen müssen. Für neue Zulassungen sind Studien erforderlich, doch die sind mit Kindern nur eingeschränkt möglich. Die Aussage, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, gilt insbesondere in der pädiatrischen klinischen Pharmakologie.

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Weniger GIT-Nebenwirkungen

Darmkrebsprävention: NSAR im Soja-Mantel

NSAR mit Soja-Lecithin umhüllen: In einer Studie verringerte das die gastrointestinalen Nebenwirkungen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Mehrere Metaanalysen legen den protektiven Nutzen von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Acetylsalicylsäure (ASS) bei Darmkrebs nahe, doch Magenblutungen und -geschwüre schränken die Verwendung ein. Damit könnte bald Schluss sein: US-Wissenschaftler des Health Science Center der University of Texas in Houston (UTHealth) haben in einer Studie zwei NSAR mit einem Inhaltsstoff von Sojabohnen bekleidet und den schützenden Effekt erfolgreich an Darmkrebszellen gezeigt. Die chemische Modifikation könnte künftig in der Krebsprävention mit Analgetika eingesetzt werden.

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Studie bestätigt

Fett und Kohlenhydrate machen glücklich

Warum können viele Menschen die Finger nicht von ungesundem Essen wie Chips oder Pommes lassen? Weil die Kombination von Fett und Kohlenhydraten eine Belohnung fürs Gehirn ist. © Foto: Pixabay

Fett- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Pommes, Chips oder Sahnetorte haben nach einer Studie einen besonders starken Einfluss auf das Belohnungssystem des Gehirns. Die Folge: Obwohl solches Essen ungesund ist, können viele Menschen die Finger nicht davon lassen. „Wahrscheinlich werden wir durch Muttermilch darauf geprägt, besonders intensiv auf Nahrung reich an Kohlenhydraten und Fetten zu reagieren und diese als besonders belohnend wahrzunehmen, weil dies überlebenswichtig ist“, sagte Forschungsgruppenleiter Dr. Marc Tittgemeyer vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln.

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Pharmakogenetik

Nebenwirkungen: Die Gene sind schuld

Gleiches Arzneimittel, unterschiedliche Wirkungen: Grund dafür sind interindividuelle Unterschiede in den Arzneimittel-metabolisierenden Leberenzymen. © Foto: Elke Hinkelbein

Wirkung und Nebenwirkung eines Arzneimittels können von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein, obwohl sie vergleichbare Plasmakonzentrationen haben. Wie lässt sich das erklären? Ein Blick in die Pharmakogenetik gibt Aufschluss darüber, wie Effekte von applizierten Medikamenten von der Enzymausstattung gesteuert werden.

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Neurodegenerative Erkrankungen

Parkinson: Niacin gegen Zelluntergang

Gegen Neurodegeneration: Niacin (Nicotinsäure) kurbelt den Energiestoffwechsel in Nervenzellen an und schützt sie vor dem Absterben. © Foto: Alzheimer Forschung Initiative

Niacin (Nicotinsäure), ein Vitamin aus dem B-Komplex, kann möglicherweise das Absterben von dopaminhaltigen Neuronen stoppen und künftig ein Wirkstoffkandidat für die Therapie des Morbus Parkinson sein. Das haben Tübinger Wissenschaftler in internationaler Zusammenarbeit mit weiteren Kollegen herausgefunden.

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AMK-Meldung

Soluvit N falsch beschriftet

Zeile verschoben: Soluvit N Ampullen sind fehlerhaft beschriftet. © Foto: Baxter

Alle im Markt befindlichen Chargen Soluvit N sind mit fehlerhaften Druck unterwegs. Einen Rückruf wird es dennoch nicht geben. Die AMK-Meldung des Tages.

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