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Pharmazie

Neue Arzneimittel

Vier Neuzugänge im Februar

Mitte Februar kommen diverse Neuzulassungen auf den Markt. © Foto: Elke Hinkelbein

Neuheiten im Generalalphabet: Aktuell kommen einige Hoffnungsträger und Innovationen auf den Markt. Dazu zählen unter anderem Onkologika und Biologika.

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Druckausgleich im Ohr

Trotz Erkältung fliegen?

Der Flug für eine Fernreise ist gebucht, die Koffer sind gepackt, und plötzlich bahnt sich eine Erkältung an. Da stellt sich für Urlauber die Frage: Können sie mit Fieber und verstopfter Nase überhaupt fliegen? © Foto: APOTHEKE ADHOC

Mit einer Erkältung zu fliegen, kann außerordentlich schmerzhaft sein. Denn sind die Schleimhäute zugeschwollen, gibt es unter Umständen Probleme beim Druckausgleich – die Folge können sehr starke Ohrenschmerzen sein. „Entscheidend bei einem Flug ist also, ob der Druckausgleich im Ohr funktioniert“, sagt Dr. Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

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AMK-Meldungen

Leberschäden: Teva ruft Katadolon zurück

Nach der EMA-Empfehlung zur Rücknahme der Zulassungen zu Flupirtin-haltigen Arzneimitteln reagiert Teva nun und ruft sämtliche Erwachsenenzäpfchen, Hartkapseln und Retardtabletten in allen Chargen zurück. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Katadolon muss zurück. Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Widerruf der Zulassung für alle Präparate mit dem Wirkstoff Flupirtin wegen schwerwiegender Lebererkrankungen empfohlen hat, nimmt Teva sein Produkt vom Markt. Hexal meldet Verunreinigungen durch geringfügige Überschreitung der Reinheitsgrenzen bei Montelair Mini Kautabletten, bei diversen Chargen Longtussin duplex N Kapseln wurde ein zu niedriger Gehalt an Codein gegen Ende der Laufzeit festgestellt und bei der Airol 0,05 % Creme gab es Produktionsabweichungen. Die akutellen AMK-Meldungen.

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Studie

Höheres Krebsrisiko durch verarbeitete Lebensmittel?

Massenproduziertes, abgepacktes Brot und Brötchen, industriell hergestellte Teilchen und Desserts, Hähnchen-Nuggets, Fleischbällchen und andere Fleischprodukte mit Konservierungsstoffen sowie Fertiggerichte stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu fördern. © Foto: Elke Hinkelbein

Menschen mit hohem Konsum an stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Fischstäbchen, abgepackten Snacks und Limo haben ein höheres Krebsrisiko. Das schreiben zumindest französische Forscher um Thibault Fiolet von der Universität Paris 13 im Fachjournal „British Medical Journal“ (BMJ). Demnach sei das allgemeine Krebsrisiko um 12 Prozent höher, wenn der Anteil verarbeiteter Lebensmittel an der Ernährung um 10 Prozentpunkte erhöht ist. Unabhängige Experten sind bei der Interpretation der Ergebnisse aber vorsichtiger.

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Immunonkologie

Bavencio floppt erneut

Es läuft nicht rund: Erneut floppte Mercks Hoffnungsträger Bavencio (Avelumab) in einer wichtigen Studie. Es konnte Gesamtüberlebensrate der Probanden NSCLC nicht verbessern. © Pfizer

Merck hat mit seinem Hoffnungsträger Bavencio (Avelumab) einen weiteren Rückschlag erlitten: In einer wichtigen Lungenkrebs-Studie verfehlte die Krebsimmuntherapie ihr Endziel, wie der Darmstädter Konzern und sein Kooperationspartner Pfizer mitteilten.

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Arzneimitteltransport

Spermien als Wirkstoff-Transporter

Mikroroboter aus Samenzellen: Dr. Veronika Magdanz forscht an der TU Dresden daran, Spermien als Diagnosewerkzeug und Transportmittel für Medikamente nutzbar zu machen. © Foto: Geralt / pixabay.com

Dr. Veronika Magdanz meint, dass sich Spermien auch als Mikroroboter einsetzen lassen, um Diagnostika oder Therapeutika beispielsweise zu Tumoren zu bringen. Im Versuch sei das schon gelungen, aber bisher nur in der Petrischale „und in kleinem Maßstab“, sagte die Biotechnologin aus Dresden. Als Postdoktorandin an der Professur für Angewandte Zoologie der TU forscht sie über „Biohybride Sperma-beförderte Mikroschwimmer als Diagnosewerkzeuge“.

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Zystitis

Blasenentzündung: Schmerzmittel statt Antibiotika?

Früher wurde eine Blasenentzündung fast immer mit Antibiotika behandelt. Heute raten Ärzte, es erst mal mit Ibuprofen zu versuchen. Vor allem Frauen, die ständig damit zu kämpfen haben, sollten noch ein paar andere Dinge beachten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Es brennt, es schmerzt – jeder Gang zur Toilette ist bei einer Blasenentzündung eine Qual. Verschreibt der Arzt ein Antibiotikum, klingen die Beschwerden in aller Regel nach wenigen Tagen ab. Doch viele Frauen trifft es innerhalb eines Jahres öfter. Gerade bei ihnen sollte man sich gut überlegen, ob immer wieder Antibiotika zum Einsatz kommen. Denn eine unkomplizierte Blasenentzündung lässt sich auch auf andere Weise behandeln.

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Neurodermitis

Trockene Haut verändert das Hautmikrobiom

Bei Neurodermitis-Patienten ist die Bakterienvielfalt deutlich geringer, und der Anteil bestimmter Bakterienarten deutlich erhöht. Dies ist auch der Fall, wenn die Haut scheinbar gesund aussieht. © Grafik: Holly McKelvey / Exzellenscluster „Inflammation at Interfaces“

Patienten mit Neurodermitis haben im Vergleich zu gesunden Menschen ein deutlich verändertes und weniger vielfältiges bakterielles Besiedlungsmuster der Haut. Das fanden Forscher der Christian-Albrechts-Universität (CAU) heraus.

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Zovirax Duo

Warum Hydrocortison in Herpescreme?

Zovirax duo: Die Anwendung von Hydrocortison bei Herpes labialis sorgt für Diskussionen. © Grafik: APOTHEKE ADHOC

Seit die Kombination aus Aciclovir und Hydrocoriston im Dezember aus der Rezeptpflicht entlassen wurde, ist der Weg frei für ein neues Herpesmittel. Apotheker und PTA können Zovirax duo (GSK) bald bei Herpes labialis empfehlen. Für Skeptiker stellt sich schnell die Frage, warum ein Glucocorticoid für diese Indikation eingesetzt wird. Ist es nach dem Stand der Wissenschaft nicht kontraindiziert?

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Paracetamol und Ibuprofen

Schmerzmittel gegen den Herzschmerz

Gegen Kopfschmerzen und Liebeskummer: Paracetamol und Ibuprofen können laut Studien auch seelische Schmerzen mindern. © Foto: APOTHEKE ADHOC

„Love hurts“, sang schon die Gruppe Nazareth. Damals wusste man noch nicht, dass Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen auch Herzschmerz lindern können. Eine von der University of California im Fachmagazin „Policy Insights from the Behavioral and Brain Sciences“ veröffentlichte Studie konnte zeigen, dass Analgetika mehr können als nur den physischen Schmerz beeinflussen.

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