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Drogenersatztherapie

BtM-Sichtvergabe: Aufsicht durch Apothekenboten

Aufsicht durch Bote: Das BtM-Recht wird wegen der Corona-Krise gelockert. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Im Eilverfahren hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Apotheken den Alltag erleichtert. Umfassend sind auch die Änderungen in Bezug auf die Abgabe von Betäubungsmitteln, denn es wurden verschiedene Ausnahmen der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) beschlossen. Diese betreffen vor allem die Substitutionsbehandlung.

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Corona-Eil-Verordnung

Kurzes Leben: Spahn streicht Wiederholungsrezepte

Wiederholungsrezept: Nach wenigen Tagen schafft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diese Regelung bis auf Weiteres wieder ab. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Erst zum 1. März wurden die Wiederholungsrezepte mit dem Masernschutzgesetz eingeführt. Ärzte dürfen damit chronisch Kranken die Dauermedikation so verordnen, dass mit ein und demselben Rezept mehrere Abgaben möglich sind. Jetzt macht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine 180 Grad-Kehrtwende. Die Wiederholungsrezepte werden im Zuge der Corona-Eilverordnung wieder abgeschafft – eben wegen Corona.   

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Corona-Verordnung

Spahn: 5€ für Botendienst und 250€ Sonderhonorar

Per Verordnung: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vergütet Botendienst mit 5 Euro. © Foto: Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Als Reaktion auf die Versorgungsprobleme in den Apotheken hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wie erwartet mit einer Eil-Verordnung reagiert. Darin verschafft Spahn den Apothekern mehr „Beinfreiheit“ beim Austausch von Arzneimitteln. Selbst von der Aut Idem-Regelung kann danach abgewichen werden. Für den Botendienst verordnet der Bundesgesundheitsminister ein Honorar von fünf Euro und eine einmalige Pauschale von 250 Euro.

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Apotheker schreibt an Landesregierung

Lieferengpässe: Von der DDR lernen, heißt verwalten lernen

Geld, Erleichterungen, Befugnisse: Apotheker Jürgen Hoffmann hat der sächsischen Landesregierung einen offenen Brief mit politischen Forderungen geschickt. © Foto: Jürgen Hoffmann

Die Corona-Krise fordert die allermeisten Apotheker, viele sehen das aber nicht in den regulatorischen Rahmenbedingungen abgebildet. Trotz Mehrbelastung und ausufernder Lieferengpässe müssen sich Apotheken an teils weltfremde Bedingungen halten. Inhaber Jürgen Hoffmann aus dem sächsischen Burgstädt will das nicht mehr auf sich sitzen lassen: In einem offenen Brief an den sächsischen Landtag stellt er drei politische Forderungen und hat sich dabei von seiner eigenen Vergangenheit inspirieren lassen: In der DDR wusste man nämlich sehr gut, wie man Mangel verwalten kann.

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Corona-Folgen

Abverkäufe in Apotheken: Achterbahn im März

Der März bescherte den Apotheken eine rasante Achterbahnfahrt. Boom und Einbruch lagen nur wenige Tage auseinander. © Grafik: Insight Health

Die Corona-Krise schüttelt die Apotheken durch wie kaum ein anderes Ereignis zuvor. Das macht sich auch im Absatz im März bemerkbar: Der Monat bescherte den Apotheken eine rasante Achterbahnfahrt – Boom und Einbruch lagen nur wenige Tage auseinander. Rx- und OTC-Geschäft explodierten nach ersten Zahlen von Insight Health um fast 60 Prozent, um dann um 20 Prozent unter den Vorjahreswert zu rutschen.

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Beschwerden durch Sars-CoV-2

Covid-19: Neurologische Symptome und Komplikationen

Nicht nur die Lunge ist betroffen: Covid-19 führt auch zu neurologischen Beschwerden. © Foto: sfam_photo/shutterstock.com

Mittlerweile ist bekannt, dass Covid-19 im Verlauf nicht nur die Lunge, sondern auch weitere Organe schädigen kann. Verschiedene Fallserien berichten nun auch von neurologischen Beschwerden und Komplikationen.

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Cannabis-Versorgung

Neue Preisregelungen für Cannabis-Rezepte

Neue Preise für Cannabisrezepturen: Es wurden gestaffelte, niedrigere prozentuale Aufschläge oder Festzuschläge festgelegt. Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. März in Kraft. © Foto: shutterstock.com/jessicahyde

„Aus hohen prozentualen Aufschlägen, die sich aus der Arzneimittelpreisverordnung für rezeptpflichtige Nicht-Fertigarzneimittel ergeben, sind nun je nach Menge gestaffelte, niedrigere prozentuale Aufschläge oder Festzuschläge geworden“, so informiert die Abda über die neuen Preisbildungsregeln für Cannabis. Für die Apotheke bedeutet das: Der wirtschaftliche Einkauf rückt weiter in den Fokus. Die abrechnungsfähigen Preise sind für alle Sorten gleich. Folglich müssten Apotheken per Mischkalkulation die Preise berechnen, um die Cannabis-Rezeptur weiterhin rentabel zu halten. Dies wird in der Praxis kaum möglich sein.

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Natriumhypochlorit und Chloramin-T zur Flächendesinfektion

Desinfektionsmittel: Drei neue Rezepturen erlaubt

Apotheken dürfen ab sofort Ethanol-, Chloramin-T- und Natriumhypochlorit-haltige Biozidprodukte zur Flächendesinfektion zur Abgabe an berufsmäßige Verwender herstellen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die Nachfrage nach Flächendesinfektionsmitteln ist nach wie vor groß. Daher hat die Bundesstelle für Chemikalien eine weitere Allgemeinverfügung erlassen: Apotheken dürfen Ethanol-, Chloramin-T- und Natriumhypochlorit-haltige Biozidprodukte zur Flächendesinfektion zur Abgabe an berufsmäßige Verwender herstellen.

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Großhandel

Noweda weitet Wochenend-Notdienst aus

Wegen Notdienst-Nutzung in der Corona-Krise: Die Noweda ist seit dem 4. April 2020 in allen Niederlassungen auch an Wochenenden für die Apotheken da. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Sollte sich die Corona-Pandemie weiter ausbreiten, dürfte auch der Notdienst in Apotheken stärker als sonst in Anspruch genommen werden. Die Noweda hat sich nach Rücksprache mit dem Apothekerverband Westfalen Lippe (AVWL) darauf vorbereitet und den eigenen Wochenenddienst ausgeweitet.

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Corona-Krise

Franke: Exit-Strategie nach Ostern

Exit-Strategie: SPD-Gesundheitspolitiker Edgar Franke denkt über die Lockerung der Corona-Maßnahmen nach. © Foto: Andreas Domma

Bis zum 19. April hat die Bundesregierung ihre Anti-Corona-Maßnahmen zunächst befristet. Wie es danach weitergeht, will Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht verraten. Allerdings machen sich bereits andere Politiker Gedanken über eine Exit-Strategie. SPD-Gesundheitspolitiker Edgar Franke schlägt die Lockerung der Maßnahmen bei sinkender Infektionsrate vor für Bürger, die sich unter anderem freiwillig per Handy überwachen lassen. Auch das Ifo-Institut hat bereits einen Exit-Plan fertig.

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