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Apothekensterben

Studie: eRezept killt 7000 Apotheken

Die Marketingagentur Dr. Kaske geht von einem starken Rückgang der Apotheken nach Einführung des eRezepts aus. © Grafik: Dr. Kaske

Die für 2020 geplante Einführung des elektronischen Rezepts (eRezept) wird den Apothekenmarkt revolutionieren: „Die Karten werden neu gemischt“, schreibt die Unternehmensberatung Dr. Kaske in einer umfassenden Studie zu den Konsequenten der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorangetriebenen Digitalisierung des Apothekenmarktes. Für die noch gut 19.000 inhabergeführten Apotheken könnte das eRezept allerdings dramatische Folgen haben. Das Apothekensterben wird sich der Studie zufolge erheblich beschleunigen. Im Jahr 2030 wird es demnach im Worst-Case-Fall nur noch 12.000 Apotheken geben. Der Marktanteil des Versandhandels steigt danach steil auf 10 Prozent oder fünf Milliarden Euro.

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Heilpflanzen im Frühjahr

Löwenzahn, die Pflanze der tausend Namen

Der Löwenzahn ist eine der ersten Pflanzen, die Bienen im Frühjahr besuchen können. Er wächst überall wo er genug Stickstoff im Boden findet.

Im Frühling begrüßt er uns mit seinen sonnengelben Blüten beinahe an jedem Wegesrand und von jeder Wiese: der Löwenzahn. Seit dem Altertum wird diese Heilpflanze bei verschiedensten Erkrankungen von Mensch und Tier genutzt. Die vielen verschiedenen Namen, die man ihm gegeben hat, deuten auf seine Vielseitigkeit hin – und dabei klingen längst nicht alle besonders schmeichelhaft.

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Abrechnungszentrum

Noventi erklärt Studenten die Rezeptabrechnung

Berufsvorbereitung jenseits des Hörsaals: Noventi lädt seit zehn Jahren regelmäßig Pharamaziestudenten ein, um ihnen die Rezeptabrechnung zu erklären. © Foto: Noventi

Chemie, Physik, Biologie, Latein: Pharmaziestudenten müssen im Studium kräftig büffeln. Was dafür in den Lehrplänen oft zu kurz kommt, sind betriebswirtschaftliche und berufspolitische Themen. Noventi will da zumindest ein wenig Abhilfe schaffen: Ihr Abrechnungsunternehmen VSA lädt zwei mal im Jahr Pharmaziestudenten ein, um ihnen ihr Gewerbe zu erklären.

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PEI-Erhebung

Impfstoffmangel ist Alltag in Apotheken

Laut dem PEI ist der Impfstoffmangel Alltag in Apotheken. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Wer sich gegen Masern, Tetanus oder andere Krankheiten impfen lassen will, hat mitunter Pech: Es kann passieren, dass der passende Impfstoff nicht lieferbar ist. Allein im vergangenen Jahr meldeten die Hersteller bei 45 verschiedenen Impfstoffen Lieferengpässe, wie aus Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hervorgeht. Die Bundesbehörde für Impfstoffe und Arzneimittel führt seit Herbst 2015 eine entsprechende Statistik - Grippeschutzimpfungen ausgenommen.

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Versandapotheken

Sanicare: Gericht bestätigt Eigentümerwechsel

Streit um Sanicare: Vor Gericht hat Christoph Bertram einen Erfolg gegen die Witwe von Dr. Volkmar Schein errungen. © Foto: Sanicare

Im Streit um die Besitzverhältnisse bei Sanicare hat Christoph Bertram einen wichtigen Teilerfolg gegen die Witwe des ehemaligen Inhabers Dr. Volkmar Schein errungen: Wie das Oberlandesgericht Saarbrücken (OLG) entschieden hat, war die Übertragung von 95 Prozent der Geschäftsanteile rechtmäßig. In Bad Laer feiert man das Urteil.

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Umfrage

Ärzte verstehen Arztbrief oft nicht

Laut einer Studie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf sind viele Arztbriefe unverständlich geschrieben. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Eine bundesweite Studie durch Sprachwissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität hat ergeben, dass Arztbriefe oft unverständlich und fehlerhaft formuliert sind.

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Lieferengpass

Erwinase: Voraussichtlich ab Mitte Mai wieder lieferbar

Erwinase fehlt voraussichtlich noch bis Mitte Mai. © Foto: Elke Hinkelbein

Jazz Pharma kann das Krebsmittel Erwinase 10.000 I.E. (Asparaginase) derzeit nicht liefern. Darüber berichtet der Hersteller in einem Informationsschreiben. Das Unternehmen hofft, die Lieferung ab Mitte Mai wieder aufnehmen zu können. Ob der Termin gehalten werden kann, ist ungewiss: „Allerdings kann sich diese Zeitplanung ändern“, schreibt Jazz Pharma.

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Lieferengpässe

Valsartan-Generika: Alles defekt

Flächendeckende Lieferengpässe: Jetzt muss auch TAD mit seinem Valasartan-Präparat passen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Den Apothekern droht wieder Ärger mit Valsartan. Aktuell sind sämtliche generischen Monopräparate des Blutdrucksenkers defekt. Müssen Kunden auf das – auch nicht in allen Stärken verfügbare – Originalpräparat ausweichen, werden üppige Aufzahlungen fällig. Wer keine generische Ware mehr an Lager hat, kann sich in den kommenden Tagen also auf unerfreuliche Gespräche am HV-Tisch einstellen.

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Direktabrechnung

Siemens BKK will Rechenzentren ersetzen

Ohne Papier, ohne Rechenzentrum: Die SBK will mit den Apotheken direkt kommunizieren und abrechnen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) will die Rezeptabwicklung revolutionieren: In Zusammenarbeit mit dem Start-up Scanacs startet jetzt ein neues Tool, das im ersten Schritt den Zuzahlungsstatus der Patienten prüft. Die SBK will darüber aber irgendwann die vollständige Kommunikation und Abrechnung mit den Apotheken laufen lassen. „Ziel ist, dass es kein Apothekenabrechnungszentrum mehr gibt“, so Christian Nitsche, Fachexperte Prozessautomatisierungsmanagement von der SBK. Auch Retaxationen will die SBK auf diesem Wege weitgehend ausschließen.

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Obstipation

Abführ-Perlen: Aus Laxoberal wird Dulcolax

Laxoberal NP Perlen sind außer Vertrieb, Nachfolger sind Dulcolax NP Perlen und zum 15. April im Handel. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Natriumpicosulfat kommt als Laxans zum Einsatz. Der Wirkstoff ist in Form von Tropfen, Würfeln oder Perlen im Handel. Sanofi hat den Arzneistoff für die Selbstmedikation in Präparaten der Marken Dulcolax und Laxoberal auf dem Markt. Jetzt wird aus den Laxoberal NP Perlen das Nachfolgeprodukt Dulcolax NP Perlen.

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