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Steuerbetrug

Zapper: Apotheker verliert Betriebserlaubnis

Einmal manipuliert, auf Dauer unzuverlässig: Laut Verwaltungsgericht Aachen hat ein Apotheker, der Steuern hinterzogen hat, vorerst keinen Anspruch auf seine Betriebserlaubnis. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Wer als Apotheker Steuern hinterzieht, kann deshalb seine Betriebserlaubnis verlieren. Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Aachen hervor. Ein Apotheker, dem das widerfahren ist, wollte sich dort gegen den Entzug seiner Betriebserlaubnis wehren – und wurde abgewiesen.

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TSVG-Stellungnahme

Rabatt adé: ABDA kämpft für Skonti

Rabatt nein, Skonto ja: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wünscht sich eine Klarstellung im TSVG. © Foto: Christof Stache

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unter anderem klarstellen, dass der Arzneimittelgroßhandel vom 70 Cent-Fixhonorar Apotheken keinen Rabatt mehr einräumen darf. In ihrer Stellungnahme begrüßt die ABDA dies. Zur Vermeidung von „Fehlinterpretationen“ müsse aber klar sein, dass der Großhandel weiterhin Skonti einräumen könne. Außerdem erinnert die ABDA Spahn erneut an das Koalitionsversprechen zur Umsetzung des Rx-Versandverbots.

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Notfallkontrazeptiva

EllaOne: Apothekenbesuch ist Überwindung

Hemmung vor Apotheke: Frauen haben laut Hersteller HRA Scheu, wegen Notfallkontrazeptiva in die Offizin zu gehen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Ein Malheur bei der Verhütung kann mit einer ungewollten Schwangerschaft enden. Ein Ausweg ist die „Pille danach“. Apotheker und PTA müssen seit dem OTC-Switch vor drei Jahren in Beratungsgesprächen mit Feingefühl auf Betroffene eingehen und über die Abgabe entscheiden. Der Hersteller HRA registriert, dass sich Frauen immer noch scheuen, das Notfallkontrazeptivum in der Offizin einzufordern.

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AMK-Meldung

Baycuten HC kommt mit Malarone-Text

Parallelimporteur ACA Müller ruft Baycuten HC (Clotrimazol/Hydrocortison) zu 60 g in der Charge ACA00177687 zurück. © Foto: ACA Müller

Falscher Aufdruck: Der Beipackzettel von Baycuten HC zu 60 g kann auf der Rückseite die Informationen eines anderen Arzneimittels enthalten. Betroffen ist eine Charge des Parallelimporteurs ACA Müller.

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Nicht-steroidale Antiandrogene

Xtandi: Filmtablette statt Kapsel

Xtandi 40 mg ist seit 15. Juli als Filmtablette auf dem Markt. Zum 31. August wird die neue Galenik die bisher verfügbaren Weichkaspeln ablösen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Nachfolgeprodukt für Xtandi 40 mg Weichkapseln: Astellas meldet für das Enzalutamid-haltige Arzneimittel eine Galenikumstellung.

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Virusinfektionen

Aspirin als Schutz vor HIV?

Niedrig dosiertes ASS konnte im Ergebnis die Anzahl der HIV-Zielzellen (CCR 5 und CD4) im Genitaltrakt um 35 Prozent reduzieren. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Schützt niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) vor einer HIV-Infektion? Studienergebnisse der Universitäten von Manitoba, Waterloo und Nairobi in Zusammenarbeit mit der kanadischen Gesundheitsbehörde (Public Health Agency) sind vielversprechend. Die Daten wurden im „Journal of the International AIDS Society“ veröffentlicht.

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Sprengstoffe

Pikrinsäure: So wird entsorgt

Sprengstoff in der Apotheke: Pikrinsäure oder 2,4,6-Trinitrophenol wurde in der Apotheke zur Identitätsprüfung von Benzylpenicillin, Chloroquin oder Pethiden verwendet. © Grafik: APOTHEKE ADHOC

Explosives Nachweisreagenz: Pikrinsäure sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder für Großeinsätze von Feuerwehr und Polizei. Apotheken müssen die Chemikalie nicht mehr zwingend vorrätig halten, jedoch ist sie als Überbleibsel noch in einigen Laboren zu finden.

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Generikahersteller

Aristo: Geschäftsführer geht

Nicht mehr bei Aristo: Dr. Kristian Ruepp hat den Berliner Generikahersteller verlassen. © Foto: Aristo

Der Generikahersteller Aristo wird künftig nur noch von drei Geschäftsführern geleitet. Dr. Kristian Ruepp hat das Berliner Unternehmen verlassen. Ein Nachfolger wird derzeit nicht gesucht.

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Recklinghausen

Pikrinsäure: Apotheke legt Polizeiwache lahm

Feuerwehralarm auf der Wache: In Recklinghausen hat ein Apothekenmitarbeiter einen Großalarm wegen Pikrinsäure ausgelöst. © Foto: Elke Hinkelbein

Die Entsorgung von Pikrinsäure sorgt in Apotheken immer wieder für Feuerwehreinsätze. Ein Apotheker aus Recklinghausen wollte die getrocknete Substanz bei der Stadt entfernen lassen, sein Angestellter wurde mit dem Gefäß zur Polizei geschickt. Dort löste er einen Großeinsatz aus. Der Mitarbeiter könnte sich wegen des Transports der Substanz sogar strafbar gemacht haben.

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Lobbyarbeit

Apotheker will ABDA zwangsreformieren

Reformanstoß: Apotheker Michael Mantell aus Dortmund will den Tanker ABDA auf Rennboot-Geschwindigkeit trimmen. © Foto: AKWL

In den vergangenen Monaten sah sich die ABDA nicht nur wegen ihrer defensiven Kommunikationsstrategie der Kritik aus den Mitgliedsorganisation ausgesetzt. Nur mühsam konnte Präsident Friedemann Schmidt bei der letzten Mitgliederversammlung im Juni die Wogen glätten, unter anderem mit einer Nullrunde bei den Beiträgen. Zum Deutschen Apothekertag (DAT) liegt jetzt ein Antrag vor, der eine grundlegende Reform der ABDA fordert. In ihrer derzeitigen Verfassung arbeite die Vertretung der Apotheker zu Lasten des Berufsstandes.

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