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Politik

Krisenkabinett

Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer sollen künftig grundsätzlich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik zurückkehren. © Foto: shutterstock.com/Andreas Marquardt

Die Zahl der Menschen, die nach Deutschland einreisen, ist durch die Corona-Maßnahmen schon drastisch gesunken. Für diejenigen, die jetzt noch kommen, gilt: Die ersten zwei Wochen sollen sie daheim bleiben.

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Corona-Krise

Franke: Exit-Strategie nach Ostern

Exit-Strategie: SPD-Gesundheitspolitiker Edgar Franke denkt über die Lockerung der Corona-Maßnahmen nach. © Foto: Andreas Domma

Bis zum 19. April hat die Bundesregierung ihre Anti-Corona-Maßnahmen zunächst befristet. Wie es danach weitergeht, will Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht verraten. Allerdings machen sich bereits andere Politiker Gedanken über eine Exit-Strategie. SPD-Gesundheitspolitiker Edgar Franke schlägt die Lockerung der Maßnahmen bei sinkender Infektionsrate vor für Bürger, die sich unter anderem freiwillig per Handy überwachen lassen. Auch das Ifo-Institut hat bereits einen Exit-Plan fertig.

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Angst vor Engpässen durch neue Regeln

EU verschiebt Medizinprodukteverordnung

Galgenfrist: Die Europäische Kommission hat entschieden, die Umsetzung der neuen EU-Medizinprodukteverordnung um ein Jahr zu verschieben.

Die EU verschiebt die Umsetzung ihrer umstrittenen Medizinprodukteverordnung (MDR). Die EU-Kommission hat am Freitag einen Vorschlag angenommen, wonach der Geltungsbeginn der neuen Regelungen auf den 26. Mai kommenden Jahres verschoben wird. Nachdem sich monatelang recht wenig tat, hat die Corona-Pandemie nun zu einem Einlenken geführt. Die Hersteller dürften sich freuen.

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Gelockerte Abgaberegeln

Apotheken dürfen austauschen, AOK übernimmt Mehrkosten

Optionen für die Krise: Die AOK Nordost lockert die Abgaberegelungen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

In der Corona-Krise haben die Kassen die Abgaberegeln gelockert, um unnötige Apothekenbesuche zu vermeiden und so persönliche Kontakte zu reduzieren. Daher gestatten die Kassen ausnahmsweise und vorübergehend, die Versicherten mit einem in der Apotheke vorrätigen wirtschaftlichen Arzneimittel zu versorgen, wenn das rabattierte Arzneimittel nicht zum Zeitpunkt der Rezepteinlösung parat ist. Die AOK Nordost übernimmt zudem im Ausnahmefall mögliche Mehrkosten. Die folgenden Grundsätze sind bis zum 30. April gültig.

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Bundeswehr-Denkfabrik

Analyse: Covid-19 offenbart Deutschlands Defizite

Kritische Engpässe: Die Bundeswehr-Denkfabrik GDS sieht Defizite in der Krisenbewältigung. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die Bundeswehr-Denkfabrik GIDS erwartet in Folge der Corona-Pandemie weitreichende Konsequenzen für die Sicherheitspolitik und einen Wiederaufbau strategischer Reserven. Ungeachtet günstiger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen in Deutschland decke die Krise immer deutlicher „das Fehlen substantieller, eigentlich gesetzlich vorgeschriebener Ressourcen auf der Ebene der Kommunen und der Länder sowie den Mangel an strategischen Reserven bei Personal, Material und Infrastruktur beim Bund auf“, schreibt das zur Führungsakademie der Bundeswehr gehörende Hamburger Institut in einem am Samstag veröffentlichen Papier.

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Keine Kompromisse in Corona-Krise

Karliczek: Standards in der Impfstoff-Forschung halten

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) betont, dass die Standards der Forschung auch in der Corona-Krise gehalten werden müssen. © Foto: Andreas Domma

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat vor einer Herabsetzung von Standards in der Corona-Forschung gewarnt, um Medikamente oder Impfstoffe schneller fertigzustellen. „Wir tun jetzt alles, was möglich ist. Wir können es aber nicht verantworten, unabdingbare Standards abzusenken“, sagte sie den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. „Bei der Impfstoffentwicklung bleiben Wirksamkeit und Sicherheit die Richtschnur. Risiko und Nutzen müssen immer wieder vor diesem Hintergrund abgewogen werden.“

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Bis Ende Juli

Berlin: Kammer stundet Beiträge

Entlastung: Berliner Apotheken müssen ihren Kammerbeitrag für das zweite Quartal erst Ende Juli entrichten. © Foto: Pixabay

Nach dem Kundensturm kommt auf viele Apotheken eine Durststrecke zu. Die Berliner Apothekenkammer will dem bereits vorgreifen und stundet in diesem Quartal die Zahlung der Kammerbeiträge. Damit wolle sie den Apotheken helfen, ihre Liquidität in der aktuellen Corona-Lage zu verbessern.

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Telematikinfrastruktur

PKV kehrt in die Gematik zurück

Die öffentlichen Dienstherren gewähren bislang nur Beihilfen zur PKV. 8,8 Millionen Menschen sind in Deutschland privat krankenversichert. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Rückzug von Rückzug nach acht Jahren: Der PKV-Verband ist wieder bei der Gematik eingestiegen. 2012 hatten sich die privaten Krankenversicherer nach einem Streit um die elektronische Gesundheitskarte zurückgezogen. Jetzt hat die PKV vom GKV-Spitzenverband einen 2,25-prozentigen Anteil übernommen.

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Corona

Spahn: Aufbau von hiesiger Maskenproduktion unterstützen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will angesichts der Coronavirus-Epidemie den Aufbau der heimischen Produktion von Schutzmasken vorantreiben © Foto: Andreas Domma

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will angesichts der Coronavirus-Epidemie den Aufbau der heimischen Produktion von Schutzmasken vorantreiben. „Das was geht, kaufen wir von ausländischen Herstellern”, sagte Spahn am Freitag nach dem Besuch des zentralen Umschlaglagers im thüringischen Apfelstädt für die vom Bund beschaffte medizinische Schutzausrüstung. „Aber die Epidemie und die Entwicklung der vergangenen Wochen zeigt auch, dass wir auf Dauer nicht so abhängig sein sollten vom internationalen Markt.” Dieser sei hart umkämpft.

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Eine Million Tote und Anarchie

Corona-Krise: Seehofers Worst Case-Szenario

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in seinem Haus ein Worst Case Szenario für die Coronakrise erstellen lassen. © Foto: Andreas Domma

Die Politik versucht mit verschiedenen Maßnahmen, der Ausbreitung des Coronavirus Herr zu werden und gleichzeitig die wirtschaftlichen Folgeschäden abzufedern. Wie wichtig diese Anstrengungen sind, geht aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums (BMI) hervor, der APOTHEKE ADHOC vorliegt. Das Haus von Horst Seehofer (CSU) hat ein Worst Case-Szenario errechnet. Im schlimmsten Fall wäre mit über 1,1 Millionen Covid-19-Toten zu rechnen und einem kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft. Das BMI weist aber auch auf die bereits getroffenen Maßnahmen hin, um das zu vermeiden.

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