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Politik

Bundestagswahl

Diese Ärzte sitzen im Bundestag

Überraschung: Mit Professor Dr. Helge Braun zieht ein weiterer einflussreicher Arzt für die CDU ins Parlament. Braun arbeitetet bislang als Staatsminister bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. © Screenshot

Wenn demnächst mit Michael Fuchs (CDU) der letzten Apotheker aus dem deutschen Bundestag ausscheidet, sind die Pharmazeuten als Berufsgruppe nicht mehr im Parlament vertreten. Ganz anders ist die Lage bei den Ärzten: Dem 19. Bundestag werden zehn Mediziner angehören. Prominentestes Beispiel ist erneut Dr. Ursula von der Leyen (CDU), die als Ärztin derzeit das Bundesverteidigungsministerium führt. Professor Dr. Helge Braun wechselt aus dem Kanzleramt in den Reichstag.

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ABDA-Videostatement

Schmidts Forderung an die neue Regierung

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt glaubt, dass viele Menschen aus Verunsicherung so gewählt haben, wie sie gewählt haben. © Foto: Elke Hinkelbein

ABDA-Präsident Friedemann sieht in dem Ergebnis der Bundestagswahl eine große Verunsicherung der Menschen gespiegelt. Dieser müsse sich die neue Regierung stellen. Was die Auswirkungen auf den Apothekenmarkt betrifft, ist Schmidt aktuell noch genauso ratlos wie alle anderen. Denn selbst wenn es auf eine Jamaika-Koalition hinausläuft, hinge die Marschroute auch von der Ressortverteilung ab.

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Gesundheitspolitiker

Herbe Verluste für Hermann Gröhe (CDU)

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sein Direktmandat verteidigt – aber mit schweren Verlusten. © Foto: Elke Hinkelbein

Nicht nur Karl Lauterbach (SPD), auch viele andere Gesundheitspolitiker konnten ihre Mandate bei der Bundestagswahl verteidigen. Allerdings musste einige beim Erdstimmenergebnis erhebliche Stimmenverluste einstecken, so auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Gröhe verteidigte sein Direktmandat in Neuss mit 44 Prozent. Vor vier Jahren hatte Gröhe in seiner Heimatstadt noch über 51 Prozent geholt.

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Kommentar

Vorteil DocMorris – Wer rettet die Apotheker?

Ruck nach rechts: Die Jahrzehnte gewohnte Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit deutscher Bundesregierungen ist vorerst dahin. Und für die Apotheker sinkt die Wahrscheinlichkeit auf Durchsetzung eines raschen Rx-Versandverbots. © Foto: Elke Hinkelbein

Das Ergebnis der Bundestagswahl schockt die Republik. Deutschland rückt nach rechts, die AfD schafft Unsicherheiten, die noch lange nachhallen werden. Die Jahrzehnte gewohnte Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit deutscher Bundesregierungen ist vorerst dahin. Niemand kann vorhersehen, wie die Regierungsbildung ausgeht. Aber eines scheint klar: Für die Apotheker sinkt die Wahrscheinlichkeit auf Durchsetzung eines raschen Rx-Versandverbots – egal, wer das Bundesgesundheitsministerium demnächst führen wird. Wer kümmert sich jetzt um die Apotheker, fragt Lothar Klein in seinem Kommentar.

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Bundestagswahl

Schlappe für Merkel – AfD klar dritte Kraft

Wer wird künftig regieren? Die CDU kann eine große Koalition oder ein Jamaika-Bündnis anführen. © Foto: Elke Hinkelbein

Die Bundestagswahl hat eine Schlappe für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gebracht sowie einen unerwartet starken Stimmenzuwachs für die rechtspopulistiche AfD, die klar drittstärkste Kraft wird. Union und SPD verlieren insgesamt stark. Die FDP zieht wieder in den Bundestag ein. Die SPD hat bereits angekündigt, nicht mehr in eine große Koalition gehen zu wollen.

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Mendelssohn-Palais

Apothekerhaus wird Huth-Zentrale

Jetzt Firmensitz: Vom ehemaligen Apothekerhaus in der Berliner Jägerstraße führt Immobilienentwickler und Investor Dr. Harald Gerome Huth demnächst sein Immobilien-Imperium. Der Umzug läuft bereits. © Foto: Elke Hinkelbein

Vom ehemaligen Apothekerhaus in der Berliner Jägerstraße führt Dr. Harald Gerome Huth demnächst sein Immobilien-Imperium. Der Umzug des Firmensitzes ist im vollen Gange. Bald sollen dort circa 100 Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen. Auf der Firmenseite der HGHI Holding ist bereits ein Image-Video des herausgeputzten Mendelssohn-Palais zu sehen.

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Bundestagswahl

Lauterbach (SPD) verteidigt Direktmandat

Geschafft: Überraschend klar gewinnt SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach seinen Wahlkreis in Köln-Mülheim/Leverkusen und zieht wieder in den Bundestag ein. © Foto: Elke Hinkelbein

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach bleibt dem Deutschen Bundestag erhalten. Der Gesundheitsexperte konnte sein Direktmandat überraschend klar mit 38,7 Prozent gegen CDU-Herausforderer Helmut Nowak (30,8 Prozent) verteidigen. Die AfD kam in Wahlkreis Köln-Mülheim/Leverkusen auf 8,7 Prozent. Lauterbach war auf der SPD-Landesliste nicht abgesichert. Nowak verpasste den Einzug in den Bundestag.

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CDU-Mittelstandsvereinigung

Rx-Versandverbot: Kein K.o.-Kriterium

Berlin Tour: Die Hamburger Mittelstandsvereinigung der CDU hatte Apotheker aus der Hansestadt in die Bundeshauptstadt zu politischen Gesprächen eingeladen. © Kolle

Normalerweise kümmert sich die Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) um das große Ganze der sozialen Marktwirtschaft, versteht sich als „Kompass“ für das „Rückgrat der Wirtschaft“. In der Hansestadt Hamburg sind das vor allem die Schifffahrt, der Hafen, aber auch Multi-Kulti-Fragen einer internationalen Stadt. Jetzt hatte die MIT Hamburgs jedoch Apotheker eingeladen für eine Informationsreise in die Berliner Politik, um die „Herausforderungen im sich wandelnden Arzneimittelmarkt“ zu diskutieren. Sechs Apotheker machten sich auf den Weg.

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Wahlradar-Gesundheit

ABDA: „Mutti“ antwortet nicht

Keine Antwort von Mutti: Vor den Bundestagswahlen 2009 und 2013 gab Angela Merkel der Apotheken Umschau ausführliche Interviews – in diesem Wahlkampf nicht. Auch dem ABDA-Wahlradar-Gesundheit antwortet Merkel nicht. © Foto: Elke Hinkelbein

Vor den Bundestagswahlen 2009 und 2013 nutzte Kanzlerin Angela Merkel die Apothekerschaft als Wahlkampfbühne: Der Apotheken Umschau gab sie als auflagenstärkster Zeitschrift der Republik ausführliche Interviews. In diesem Wahlkampf schlägt sie einen Bogen um die Apotheker. Kein Umschau-Interview und auch dem ABDA-Wahlradar-Gesundheit antwortet Merkel nicht. Dafür hat sie persönliche Briefe an Apotheker in ihrem Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern geschrieben.

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Wahlaufruf/Kommentar

Das Apotheken-A ist nicht braun

Am 24. September ist Bundestagswahl. Bitte gehen Sie wählen, damit die Rechtspopulisten im Bundestag keine Bühne bekommen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Nach Lage der Dinge werden am Sonntag erstmals seit der Wiedervereinigung sechs Parteien in den Bundestag gewählt. Die FDP steht nach ihrem Desaster von 2013 vor dem Comeback und die rechtspopulistische AfD wird wohl nicht an der 5-Prozent-Hürde scheitern. Aus den Apotheken sollte Letztere eigentlich keine einzige Stimme erhalten. Ein Wahlaufruf und Kommentar von Alexander Müller.

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