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Politik

TSVG-Stellungnahme

Rabatt adé: ABDA kämpft für Skonti

Rabatt nein, Skonto ja: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wünscht sich eine Klarstellung im TSVG. © Foto: Christof Stache

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unter anderem klarstellen, dass der Arzneimittelgroßhandel vom 70 Cent-Fixhonorar Apotheken keinen Rabatt mehr einräumen darf. In ihrer Stellungnahme begrüßt die ABDA dies. Zur Vermeidung von „Fehlinterpretationen“ müsse aber klar sein, dass der Großhandel weiterhin Skonti einräumen könne. Außerdem erinnert die ABDA Spahn erneut an das Koalitionsversprechen zur Umsetzung des Rx-Versandverbots.

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Lobbyarbeit

Apotheker will ABDA zwangsreformieren

Reformanstoß: Apotheker Michael Mantell aus Dortmund will den Tanker ABDA auf Rennboot-Geschwindigkeit trimmen. © Foto: AKWL

In den vergangenen Monaten sah sich die ABDA nicht nur wegen ihrer defensiven Kommunikationsstrategie der Kritik aus den Mitgliedsorganisation ausgesetzt. Nur mühsam konnte Präsident Friedemann Schmidt bei der letzten Mitgliederversammlung im Juni die Wogen glätten, unter anderem mit einer Nullrunde bei den Beiträgen. Zum Deutschen Apothekertag (DAT) liegt jetzt ein Antrag vor, der eine grundlegende Reform der ABDA fordert. In ihrer derzeitigen Verfassung arbeite die Vertretung der Apotheker zu Lasten des Berufsstandes.

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Großhandelsmarge

Kassen: „Apotheken profitieren einseitig“

Appell an Spahn: Doris Pfeiffer, Chefin des GKV-Spitzenverbandes, will das Apotheken- und Großhandelshonorar nach dem Vorschlag des 2hm-Gutachtes um bauen. © Foto: Elke Hinkelbein

Der GKV-Spitzenverband hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgefordert, die Empfehlungen des 2hm-Gutachtens zum Apotheken- und Großhandelshonorar umzusetzen: „Ziel der Arzneimittelpreisverordnung muss es sein, die Höhe der Vergütung leistungsgerecht festzulegen“, heißt es in der Stellungnahme des Kassenverbandes zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Außerdem lehnt der GKV-Spitzenverband die Pflicht zur Erstattung der beiden preiswertesten Impfstoffe ab.

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Bundesverwaltungsgericht

BfArM lehnt Sterbehilfe-Anträge ab

Anträge abgelehnt: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) verweigert Menschen Sterbehilfe-Medikamente. © Foto: Elke Hinkelbein

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat seit Juni mehrere Anträge von Menschen abgelehnt, die Sterbehilfe-Medikamente...

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Lunapharm

AfD: Behördenchef hat Ausschuss falsch informiert

Lunapharm-Skandal: AfD-Politikerin Birgit Bessin fordert den Rücktritt von LAVG-Chef Detlev Mohr, weil er den Ausschuss im Brandenburger Landtag falsch informiert haben soll. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Nach der zweiten Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Brandenburger Landtags zum Lunapharm-Skandal rückt jetzt der Präsident des Landesaufsichtsamtes (LAVG), Detlev Mohr, ins Blickfeld: Nach Auffassung der AfD hat Mohr den Ausschuss bei seiner ersten Sondersitzung falsch informiert. Das habe die Akteneinsicht ergeben. Mohr und das Gesundheitsministerium weisen die Vorwürfe zurück. Und der Skandal zieht weitere Kreise. Lunapharm lieferte auch nach Baden-Württemberg. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will sich trotzdem in die Aufklärung nicht einmischen.

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Retaxationen

Barmer, DAK, AOK Nordost halten vorerst still

Stillhalten: AOK Nordost, Barmer und DAK wollen vorerst keine Zyto-Abrechnungen retaxieren. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die AOK Hessen und die BKK VBU haben mit der Retaxation von Zyto-Apotheken für die Monate November und Dezember 2017 begonnen. In Hessen wurden etwa 30 Kollegen die Abrechnungen gekürzt. In Baden-Württemberg ist eine Retaxation einer BKK bekannt. Andere große Kassen wie die Barmer oder die DAK halten vorerst still. Auch im AOK-Lager verzichten große Regionalkassen vorerst auf Rückforderungen von Apotheken. Die AOK Nordost bietet ihren Zyto-Apotheken sogar einen Stillhalteabkommen an.

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Arzneimittelausgaben

Trotz Boni: Rx-Versandhandel steckt fest

Kein Boom: Der Rx-Versandhandel erzielt im 1. Halbjahr 2018 nur ein bescheidenes Wachstum. © Foto: Elke Hinkelbein

Knapp zwei Jahre nach dem EuGH-Urteil zu Rx-Boni für ausländische Versandapotheken kann der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln keine Marktanteile hinzugewinnen. Im ersten Halbjahr 2018 stagnierte der Rx-Umsatz der Versender, nur bei den abgegebenen Rx-Packungen konnten sie um 2 Prozent leicht zulegen. In den Vor-Ort-Apotheken wuchs der Rx-Umsatz hingegen nach aktuellen Zahlen von Iqvia schneller um 5 Prozent. Wegen des guten OTC-Geschäfts befindet sich der Versandhandel insgesamt aber weiter im Aufwind.

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Parallelhandel

Petition: Apotheker will Importquote verdoppeln

Quotenkampf: Apotheker Dr. Johannes Dücker plädiert für mehr Importe und wirft den DAV vor, mit einem Verbot der Wirtschaftlichkeit von Apotheken zu schaden. © Foto: Schloss-Apotheke

Der Lunapharm-Skandal hat eine neue Diskussion über den Import von Arzneimitteln ausgelöst: Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), will die Importquote abschaffen. Eine Petition dazu hat Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer aus Oldenburg gestartet. Ihr Kollege Dr. Johannes Dücker aus Bad Harzburg will die Importquote dagegen verdoppeln. Aktuell liegt die Petition der Apothekerin mit 824 zu 140 Unterschriften vorne.

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Lunapharm-Skandal

AfD will Importquote abschaffen

Für Deutsche nur deutsche Arzneimittel: AfD-Politikerin Birgit Bessin fordert, dass die rot-rote Regierung in Brandenburg sich für die Abschaffung der Importquote einsetzt. © Foto: AfD

Die AfD will keine verpflichtende Abgabe ausländischer Arzneimittel mehr: Die rechtspopulistische Partei fordert im Brandenburger Landtag die Abschaffung der Importquote. Die Landesregierung möge sich im Bundesrat für eine entsprechende Gesetzesänderung einsetzen.

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Aktionsbündnis Patientensicherheit

Monatliche Messung gegen Arzneimittelüberdosis

Experten und Ersatzkassen fordern mehr Patientensicherheit: Alle Beteiligte des Gesundheitswesens sind angesprochen. © Foto: Elke Hinkelbein

Auch in Kliniken und Praxen kann etwas schief gehen – und Mediziner und Einrichtungen können daraus lernen. Das soll noch besser werden. Auch Apotheken können die Patientensicherheit erhöhen.

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