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Politik

Kassenreform

Koalition: Gegenwind für Spahns Gesetz

Kritik an Kassengesetz: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt Gegenwind aus der Koalition. © Foto: Andreas Domma

Einen „knallharten Preiswettbewerb“ erwartet die Vorstandschefin der AOK Bayern, Irmgard Stippler, angesichts der Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Öffnung regionaler Krankenkassen für Versicherte in ganz Deutschland. Spahn will, dass AOK-Versicherte nicht nur zu bundesweiten Kassen wie Techniker oder Barmer wechseln können. Sie sollen auch andere AOKs wählen können, die vor allem in Ostdeutschland vergleichsweise niedrige Beitragssätze haben. Wer beispielsweise 4000 Euro brutto im Monat verdient, zahlt etwa bei der AOK Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Arbeitgeber 384 Euro im Jahr weniger als bei der AOK Bayern.

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STIKO-Empfehlung als Vorlage

Montgomery: 4- und 6-fach Impfpflicht

Ärztepräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery ist dafür, eine umfassende Impfpflicht einzuführen. © Foto: Jürgen Gebhardt

Kinder sollten aus Sicht von Ärztepräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery nicht nur gegen Masern, sondern auch gegen weitere Krankheiten verpflichtend geimpft werden. „Eine Impfpflicht auf einzelne Krankheiten zu begrenzen, ist schon deshalb problematisch, weil heute in der Regel Mehrfachimpfstoffe verwendet werden und Präparate gegen einzelne Krankheiten gar nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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Zur Rose-Chef schwärmt vom eRezept

Oberhänsli: Kurzfristig 10 Prozent vom Rx-Markt

Zur Rose-CEO Walter Oberhänsli glaubt, dass nach der Einführung des eRezepts kurzfristig 10 Prozent des Rx-Marktes im Versand landen. © Foto: Andreas Domma

DocMorris will stationären Apotheken nach der Einführung elektronischer Rezepte noch mehr Geschäft abjagen. Der Anteil des Online-Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten könne mit E-Rezepten von heute 1,3 Prozent innerhalb kurzer Zeit auf 10 Prozent steigen, sagte der Chef der Schweizer DocMorris-Mutter Zur Rose, Walter Oberhänsli: „Dann ist die Versandapotheke nur noch einen Klick entfernt.“ Bislang müssen Kunden die Papierrezepte per Post einschicken und deshalb einige Tage auf ihre Medikamente warten.

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APOSCOPE

Das grüne Missverständnis

Apotheker und Grüne – das geht schon länger nicht besonders gut. © Montage: APOTHEKE ADHOC

Die Grünen haben einen eigenen Vorschlag für eine Apothekenreform in den Bundestag eingebracht. Unter anderem sieht die Fraktion eine Honorarumverteilung zwischen großen und kleinen Apotheken vor, die Einführung von Höchstpreisen sowie eine Ausweitung der Filialisierung. Die Apotheker sind eher skeptisch mit Blick auf das Gesamtpaket, können mehreren Einzelvorschlägen aber durchaus etwas abgewinnen.

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PTA-Gesetzentwurf

Schulleiter lobt PTA-Entwurf von Spahn

Die inhaltlichen Anpassungen des Entwurfs erfüllen laut Schulleiter und Apotheker Burkhard Pölzing die aktuellen beruflichen Anforderungen an PTA. © Foto: Völker-Schule Osnabrück

Eine Novellierung der PTA-Ausbildung wird seit Jahren diskutiert. Nachdem jetzt der Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorliegt, gibt es sowohl Kritik als auch Zuspruch für die Pläne von Minister Jens Spahn (CDU). Burkhard Pölzing leitet die Völker-Schule Osnabrück – der Apotheker ist mit dem Entwurf zufrieden, erinnert aber an die Bedeutung der Schulfinanzierung.

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Analyse

Sonder-MV: Misstrauensvotum gegen ABDA-Präsident Schmidt

Unter Druck: Kammern und Verbände wollen ABDA-Präsident Friedemann Schmidt an die Kandarre nehmen. © Foto: Christof Stache

Es ist gerade einmal ein Jahr her, seitdem die ABDA-Führung rund um Friedemann Schmidt ihren Antrittsbesuch beim neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) absolviert hat. Seitdem ist viel passiert: Spahn hat den Deutschen Apothekertag und die ABDA-Mitgliederversammlung im Dezember gerockt. Jetzt liegt ein sogenanntes Apothekenstärkungsgesetz auf dem Tisch, im dem viele in der ABDA ein gefährliches Angebot sehen. Kammern und Verbände haben die ABDA darum zu einer Sonder-Mitgliederversammlung gezwungen. Das kann man getrost als Misstrauensvotum gegen ABDA-Präsident Friedmann Schmidt werten, kommentiert Lothar Klein.

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Kritik an Spahns PTA-Reformgesetz

Adexa und BVpta: Das füllt keine PTA-Schule

Sabine Pfeiffer van Rijswijk ist vom Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu einem PTA-Reformgesetz enttäuscht. © Foto: Elke Hinkelbein

Die Angestelltenvertreter sind vom Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu einem PTA-Reformgesetz enttäuscht. „Das ist wirklich nicht der erwartete große Wurf“, sagten Adexa-Chef Andreas May und Sabine Pfeiffer van Rijswijk, die für den Bundesverband Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (BVpta) in der Novellierungsfachgruppe tätig ist.

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PTA-Reformgesetz vorgelegt

Spahn-Entwurf: PTA dürfen ohne Aufsicht arbeiten

Aufsicht eingeschränkt: Jens Spahn hat ein PTA-Reformgesetz vorgelegt. © Foto: Andreas Domma

Erfahrene PTA sollen künftig ohne Aufsicht eines Apothekers selbstständiger arbeiten dürfen. Das sieht ein Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu einem PTA-Reformgesetz vor. Die Ausbildungsinhalte sollen überarbeitet, die Praktikumszeit in der Apotheke verkürzt werden. Die ganz große Reform des Berufs bleibt aber aus, auch eine Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre ist nicht vorgesehen. Was sagen Sie zum Gesetzentwurf? Jetzt mit den Kolleginnen und Kollegen austauschen!

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Apothekenstärkungsgesetz

Die Linke bringt Rx-Versandverbot in den Bundestag

„Deutliche und nicht notwendige Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung“: Linken-Politikerin Sylvia Gabelmann hält nicht viel von Versandapotheken. © Foto: Fraktion Die Linke

Nach der AfD hat auch Die Linke die Bundesregierung in einem Antrag zur Einführung eines Rx-Versandverbots aufgefordert. Deutschland stelle den freien Warenverkehr und die Interessen ausländischer Versandapotheken über das gesundheitspolitische Anliegen einer flächendeckenden, qualifizierten Arzneimittelversorgung, kritisiert die Bundestagsfraktion. Der Arzneimittelversand berge zusätzliche Risiken nicht nur für die Apotheken, sondern auch die Patienten.

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Apothekenstärkungsgesetz

Spahn-Entwurf: ABDA lädt zur Sondersitzung

Wie geht's weiter? Die Kammern und Verbände wollen mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt über das Apothekenstärkungsgesetz sprechen. © Foto: Andreas Domma

Die Kammern und Verbände haben noch Redebedarf: Auf Antrag von 16 Mitgliedsorganisationen hat die ABDA zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Am 2. Mai soll über die ABDA-Stellungnahme zum „Apothekenstärkungsgesetz“ von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesprochen werden.

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