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Tadeusz Pankiewicz

Apotheker als Chronist des Grauens

Augenzeuge der Nazi-Gräueltaten: Zweieinhalb Jahre – von der Errichtung des Ghettos bis zu seiner Liquidierung – sieht und hört der polnische Apotheker Tadeusz Pankiewicz den Nazis bei ihren Verbrechen zu. © Foto: Schluttenhofer

Als das jüdische Ghetto in Krakau errichtet wurde, gelang es dem polnischen ApothekerTadeusz Pankiewicz, seine Apotheke weiterführen zu dürfen. Da sie an einem zentralen Platz im Ghetto lag, der unter anderem für Exekutionen genutzt wurde, wurde das Apothekenteam Zeuge der Gräueltaten, die die Nazis verübten. Obwohl strengstens verboten und lebensgefährlich, unterstütze das Apothekenteam die Ghettobewohner, wo es ging. Nun wurde das Buch von Pankiewicz  „Die Apotheke im Krakauer Ghetto“ vom Immobilienmakler Jupp Schluttenhofer neu aufgelegt.

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Nachtdienstgedanken

Arnica D6 oder D12: „Geben Sie mir die Stärkeren!”

Starkwirksame Globuli: Die sind doch alle verdünnt, ist da überhaupt noch was drin? Ähhm potenziert meinte ich natürlich... © Illustration: Claus Ernst

Manche Kunden sind mit Globuli, oder wie einige sagen „Globulis”, zuvor noch nicht in Berührung gekommen. Die Zuckerkügelchen sind ihnen lediglich als Teil der „Naturheilkunde” bekannt oder für einige auch ganz neu. Dementsprechend kommt es dann beim Beratungsgespräch zu Verwirrungen, beispielsweise bezüglich der Potenz. Warum ist denn D12 stärker wirksam, obwohl mehr verdünnt wurde? Eine Frage, die die Welt nicht braucht – aber von Apothekern beantwortet werden muss.

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Köln

War Apotheken-Geiselnehmer ein Stammkunde?

Bekannter Kunde? Einem Zeitungsbericht zufolge soll der Geiselnehmer in Köln oft in der Apotheke Rezepte eingelöst haben. © Foto: Polizei

Der Geiselnehmer in der Apotheke im Hauptbahnhof in Köln soll einem Medienbericht zufolge ein Stammkunde gewesen sein. Das berichtet die Kölnische Rundschau. „Er holte dort häufig Schmerzmittel und Psychopharmaka“, sagte ein mit dem Fall betrauter Ermittler der Zeitung.

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Arzneimittelskandale

Arzneimittelskandale: Karawanskij schreibt an Spahn

Brief an Spahn: Susanna Karawanskij (Linke) will die Arzneimittelüberwachung optimieren. © Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde

In den Ländern gibt es offenbar Bereitschaft, Teile der Arzneimittelüberwachung abzugeben. Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) hat in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, dass der Bund mehr Verantwortung übernehmen sollte. Die Zusammenarbeit von Bund, Länder und Strafverfolgungsbehörden müsse optimiert werden. Spahn will in Kürze einen Gesetzentwurf vorlegen, mit dem Konsequenzen aus den Skandalen um Valsartan und Lunapharm gezogen werden.

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