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Kein Gespräch im BMG

Freie Apotheker fühlen sich bestraft

Die Vorsitzende der Freien Apothekerschaft, Dr. Helma Gröschel, fühlt sich vom BMG ausgeladen. © Foto: Freie Apothekerschaft

Der illegale Verkauf verschreibungspflichtiger Arzneimittel über online-Marktplätze wie Ebay ist ein permanentes Problem. Weder die Anbieter selbst noch die Politik haben bislang eine Lösung gefunden. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sucht mit Vertretern der maßgeblichen Plattformen den Dialog. Eigentlich sollte auch der Splitterverband Freie Apothekerschaft an dem Treffen teilnehmen. Doch jetzt wurden sie wieder ausgeladen und fühlen sich bestraft. Das Ministerium bestreitet dies.

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Spahns Plan B

Huml: Bayern hält am Rx-Versandverbot fest

Geteilter Meinung: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hält am Rx-Versandverbot fest – will Jens Spahns Plan B aber prüfen. © Foto: StMGP

Vor einer Woche hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seinen Plan B zur Weiterentwicklung des Apothekenmarktes vorgestellt: Statt des Rx-Versandverbotes bietet er 375 Millionen Euro zusätzliches Honorar und einen Boni-Deckel für die ausländischen Versender an. In Bayern stoßen Spahns Vorschläge auf Skepsis: Landesgesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) will Spahns Plan B zwar prüfen, hält aber als beste Antwort auf das EuGH-Urteil am Rx-Versandverbot fest.

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Einzelimport

Grippeimpfstoff: Apotheker sollen draufzahlen

Eine Apotheke in Bayern konnte 400 Dosen des Grippeimpfstoffs von GlaxoSmithKline aus Österreich ergattern und soll am Ende draufzahlen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Aufruhr in Bayern: Grippeimpfstoffe sind vielerorts Mangelware, doch als ob der Ärger darüber ohnehin nicht groß genug ist, sollen Arbeit und Risiko der Apotheken nicht entsprechend entlohnt werden. Apotheken sollen auf etwa acht Euro verzichten – pro Impfdosis. Immerhin wird auf eine Genehmigung zur Kostenübernahme verzichtet.

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„Schmutzquote“

Grippeimpfstoffe: Kassen rechnen mit Millionenverlust

Für die Tonne produziert? Dem Vernehmen nach sollen im kommenden Jahr mehr Grippeimpfstoffe im Müll landen als in der vergangenen Saison. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Müssen trotz Engpass im kommenden Jahr Grippeimpfstoffe vernichtet werden? 15,7 Millionen Impfdosen hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für die Saison 2018/19 freigegeben, doch diese scheinen längst aufgebraucht zu sein: Seit Wochen suchen Apotheken überall im Land nach Restbeständen; angesichts der angespannten Situation darf importiert und teilweise getauscht werden. Bislang hat sich kein Arzt gemeldet, der noch massenhaft Ware gebunkert hat. Doch Experten gehen davon aus, dass trotz des ausgerufenen Versorgungsmangels am Ende der Saison Millionen Impfdosen auf dem Müll landen.

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