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Panorama

Tadeusz Pankiewicz

Apotheker als Chronist des Grauens

Augenzeuge der Nazi-Gräueltaten: Zweieinhalb Jahre – von der Errichtung des Ghettos bis zu seiner Liquidierung – sieht und hört der polnische Apotheker Tadeusz Pankiewicz den Nazis bei ihren Verbrechen zu. © Foto: Schluttenhofer

Als das jüdische Ghetto in Krakau errichtet wurde, gelang es dem polnischen ApothekerTadeusz Pankiewicz, seine Apotheke weiterführen zu dürfen. Da sie an einem zentralen Platz im Ghetto lag, der unter anderem für Exekutionen genutzt wurde, wurde das Apothekenteam Zeuge der Gräueltaten, die die Nazis verübten. Obwohl strengstens verboten und lebensgefährlich, unterstütze das Apothekenteam die Ghettobewohner, wo es ging. Nun wurde das Buch von Pankiewicz  „Die Apotheke im Krakauer Ghetto“ vom Immobilienmakler Jupp Schluttenhofer neu aufgelegt.

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Köln

War Apotheken-Geiselnehmer ein Stammkunde?

Bekannter Kunde? Einem Zeitungsbericht zufolge soll der Geiselnehmer in Köln oft in der Apotheke Rezepte eingelöst haben. © Foto: Polizei

Der Geiselnehmer in der Apotheke im Hauptbahnhof in Köln soll einem Medienbericht zufolge ein Stammkunde gewesen sein. Das berichtet die Kölnische Rundschau. „Er holte dort häufig Schmerzmittel und Psychopharmaka“, sagte ein mit dem Fall betrauter Ermittler der Zeitung.

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Hausärzte

Bereitschaft für Grippeschutz-Impfungen steigt

Offen für Imfpung: In Brandenburg steigt die Bereitschaft, sich gegen Grippe impfen zu lassen. © Foto: Elke Hinkelbein

Die Bereitschaft zur Grippeschutz-Impfung steigt. Viele Menschen seien gut informiert und die Akzeptanz sei noch einmal größer geworden, sagte die Vorsitzende des Hausärzteverbandes Brandenburg, Dr. Karin Harre. Ein Grund dafür seien die hohen
Krankheitszahlen in der vergangenen Grippeperiode gewesen. Viele Brandenburger hätten Erfahrungen mit Grippefällen in ihrem Umfeld gemacht, ergänzte Harre.

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Halloween

Vampire für den guten Zweck

Auch in diesem Jahr rufen die Pharmaziestudenten wieder zur Blutspende im Rahmen des Vampire Cups auf. © Grafik: Fachschaft Pharmazie Bonn

Die Vampire sind los: Auch in diesem Jahr veranstaltet der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) wieder den Blutspende Marathon „Vampire Cup“. Die Titelverteidiger des Universitätsklinikums Bonn wollen den Wanderpokal nicht rausrücken und rühren die Werbetrommel.

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Ekel am HV

Darum stinkt das Rezept

© Grafik: APOTHEKE ADHOC

Wenn Kunden verschmierte Rezepte auf den HV-Tisch legen, wundern sich Apotheker und PTA schon lange nicht mehr. Ekelrezepte mit Blut- und Kaffeeflecken kennt fast jeder – aber Bratensoße? Kaum zu glauben. 

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Zyto-Skandal

Whistleblower Porwoll geht zur BKK

Vorbildlich handeln und dann unter den Konsequenzen leiden: Whistleblower Martin Porwoll hatte zwei Jahre Probleme, einen neuen Job zu finden. © Foto: Benno Gi

Martin Porwoll hat einen neuen Job. Der ehemalige kaufmännische Leiter der Alten Apotheke in Bottrop war zum Whistleblower geworden und hatte den Skandal um gestreckte Zytostatika aufgedeckt. Jahrelang hatte er unter den Konsequenzen selbst zu leiden – nicht zuletzt, weil er keine Arbeit mehr fand. Jetzt ist er bei einer Krankenkasse untergekommen.

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Ekel am HV

Das Bananen-Rezept

Rezept mit Nährwert: Zerfleddert und mit Bananenmus beschmiert war der Zettelrest, den Artur Szulc-Busse annehmen musste. © Foto: Korber-Höhe Apotheke

Eitrige Ausschläge, nässende Entzündungen oder die genaue Beschreibung des Stuhlgangs – geht es um unappetitliche Gesundheitsprobleme von Kunden, sind verständnisvolle Reaktionen gefragt. Den kurzen Würgereflex muss man sich dann verkneifen, bis man sich zur Sichtwahl umgedreht hat. Weniger klar ist für viele, wie man sich bei Rezepten verhalten kann und muss, die den gängigen Erwartungen an Hygiene und Sittlichkeit spotten. Der angehende PTA Artur Szulc-Busse kann davon ein Lied singen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Jetzt mitdiskutieren im LABOR von APOTHEKE ADHOC!

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Rechenzentren

Infektiöses Rezept: „Achtung Krätze“

Zerknittert, eingerissen, dreckig: Beschmierte Verordnungen können die hochtechnisierten Abläufe in Rechenzentren stören. © Foto: ARZ Haan

Beschmierte oder demolierte Rezepte werden immer wieder in Apotheken vorgelegt. Können diese im HV irgendwie durch den Drucker manövriert werden, steht die nächste Hürde im Rechenzentrum an. Vor allem verklebte Verordnungen sind für die Hochleistungsscanner ein Problem. Sie müssen von den Mitarbeitern manuell eingepflegt werden – mitunter mit amüsanten Hinweisen aus der Offizin.

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Hepatitis-C-Ansteckungen

Arzt soll medikamentenabhängig sein

Abhängig, infiziert und offenbar gefährlich: Der Narkosearzt, der mehrere Patienten angersteckt haben soll, war laut Landratsamt medikamentenabhängig. © Foto: Elke Hinkelbein

Der Mediziner, der im schwäbischen Donauwörth mindestens fünf Patienten mit Hepatitis C angesteckt haben soll, war nach Angaben des Landratsamtes medikamentenabhängig. Dies teilte die Behörde in Donauwörth am Donnerstag mit. Zuvor war über eine Abhängigkeit des Arztes spekuliert worden.

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Nebenwirkungen

Yasminelle: Gericht rät Bayer zu Vergleich

Einigung oder jahrelanger Rechtsstreit: Das Landgericht Waldshut-Tiengen rät im Streit um die Anti-Baby-Pille Yasminelle zu einem außergerichtlichen Vergleich. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Im jahrelangen juristischen Streit um eine mögliche Gesundheitsgefahr der Antibabypille Yasminelle hat ein Gericht die Kontrahenten zu einer Einigung aufgerufen. Der Fall sei komplex und schwierig, sagte die Vorsitzende Richterin Claudia Jarsumbek am Donnerstag am Landgericht Waldshut-Tiengen am Hochrhein in Baden-Württemberg. Ein Vergleich vor Gericht oder eine außergerichtliche Einigung sei die beste Lösung.

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