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Panorama

Baumwollmasken und chirurgischer Mundschutz

Viren werden beim Husten nicht gestoppt

Wieviel Schutz bieten Baumwollmasken und einfacher chirurgischer Mundschutz? Bei einem Experiment konnte beim Husten von Covid-19-Patienten mit und ohne Maske kein Unterschied bezüglich der Viruslast festgestellt werden. © Foto: Apple_Mac/shutterstock.com

Die Diskussionen über den Effekt und Nutzen von selbstgenähten Mund-Nasen-Masken aus Baumwolle oder einfachem chirurgischen Mundschutz halten sich hartnäckig. Experimente des Asan Medical Center in Seoul wollen nun gezeigt haben, dass die Viren beim Husten nicht durch die Masken aufgehalten werden – und somit auch keinen Schutz für die Mitmenschen bei einer unbemerkten Infektion darstellen.

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BAVC

Kurzarbeit in der Chemie- und Pharmabranche steigt rasant

In der Pharmabranche ist vermehrt Kurzarbeit angesagt.

In der Chemie- und Pharmabranche steigt die Zahl der Kurzarbeiter in der Corona-Krise rasant. Im April werden voraussichtlich knapp 85.000 Beschäftigte in Kurzarbeit sein, heißt es in einer Umfrage des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) unter fast 250 Mitgliedsfirmen. Das seien jeder siebte Mitarbeiter oder 14 Prozent in der Branche mit ihren 580.000 Beschäftigten hierzulande. Zum März verfünffache sich damit der Anteil der Menschen in Kurzarbeit, heißt es in dem Papier, das der dpa am Mittwoch vorlag.

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Hamburg

UKE empfiehlt Lockerung der Corona-Auflagen noch im April

Das UKE fordert Lockerungen der Corona-Beschränkungen noch im April. © Foto: UKE

Der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine Lockerung der Corona-Auflagen noch in diesem Monat empfohlen.

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Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung

Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken: Das sagen die Experten

Aufgrund von Lieferengpässen sollen Atemschutzmasken wiederverwendet werden. Welches Verfahren sich für die Wiederaufbereitung eignet hat die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung beurteilt. © Foto: shutterstock.com/ DesyRota

Die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) hat sich zum Vorschlag des Mehrfachgebrauchs von Atemschutzmasken in medizinischen Einrichtungen geäußert. Auslöser waren die bundesweiten Versorgungsengpässe mit Schutzausrüstung. In mehreren deutschen Kliniken wurden Masken in unkontrollierten und nicht standardisierten Verfahren aufbereitet und erneut verwendet. Die Gesellschaft empfiehlt je nach Art des Mundschutzes unterschiedliche Wiederaufbereitungsverfahren. Von einer Reinigung von kontaminiertem Schutzmaterial im privaten Bereich sei abzusehen.

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Apotheken in der Corona-Krise

Umschau-Umfrage: Wird die Leistung wahrgenommen?

Die Menschen nehmen die Leistung der Apotheken wahr, fasst Wort & Bild-CEO Andreas Arntzen die Ergebnisse einer Umfrage zusammen.

Apotheker und PTA zählen in der Corona-Krise zu den systemrelevanten Berufen. Diese Erkenntnis hat sich auch in der Politik durchgesetzt. Doch nehmen die Verbraucher die besonderen Leistungen der Apotheken wahr oder halten sie den Service für selbstverständlich? Der Wort & Bild Verlag wollte es genauer wissen und hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage in Auftrag gegeben – mit ermutigenden Ergebnissen.

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Anzahlung geleistet, keine Ware erhalten

Millionenschwerer Betrug mit Atemmasken aufgeflogen

Geld weg, Ware weg: Betrüger zocken mit Mundschutz ab. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Ein international angelegter, millionenschwerer Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken ist von Ermittlern in Traunstein aufgedeckt worden. Geschädigte seien zwei Vertriebsfirmen mit Sitzen in Hamburg und Zürich, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Sie sollten rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro an das Land Nordrhein-Westfalen liefern.

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Panorama

RKI will mit neuer App Corona-Verbreitung besser verstehen

Das RKI erhofft sich durch Fitness-Apps ein besseres Verständnis der Corona-Verbreitung. © Foto: Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut (RKI) will mithilfe von Fitness-Armbändern und Computeruhren neue Erkenntnisse zur Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen in Deutschland gewinnen. Dafür veröffentlichte das RKI am Dienstag die App „Corona-Datenspende”, die auf Daten aus den Geräten zugreifen kann. Die Nutzung der App sei freiwillig, betonte das RKI.

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Corona-Krise

Hotline-Arzt verzweifelt an Notdienstapotheke

Bote im Notdienst? Patienten in Quarantäne brauchen einen Lieferservice auch nachts, findet ein Arzt, der für die Hotline der KBV arbeitet. © Foto: APOTHEKE ADHOC

In der Corona-Krise zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die flächendeckende Versorgung durch Apotheken ist. Gleichzeitig zeichnet sich ab, wo noch Verbesserungspotenzial besteht. Ein Arzt, der an der Hotline 116 117 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) tagtäglich mit Hilfe suchenden Verbrauchern spricht, wünscht sich eine bessere Versorgung im Notdienst.

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Corona-Eil-Verordnung

Apothekenteams müssen bis zu zwölf Stunden arbeiten

Eil-Verordnung: Apothekenteams können während der Corona-Krise 12 Stunden pro Tag eingesetzt werden. © Foto: Apothekerverband Nordrhein

Mitarbeiter in Apotheken müssen während der Corona-Krise ausnahmsweise bis zu zwölf Stunden täglich arbeiten. Denn in bestimmten Berufen soll die Arbeitszeit auf diese Maximalzeit ausgedehnt werden dürfen. Das geht aus dem Entwurf für eine Arbeitszeitverordnung hervor, die das Bundesarbeitsministerium im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium erarbeitet hat, wie das Handelsblatt berichtet.

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Maskenstreit

Innenverwaltung bleibt bei ihrer Darstellung zu Schutzmasken

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres bleibt trotz der jüngsten Aussagen der US-Botschaft bei ihrer Einschätzung zu den in Bangkok verschwundenen Schutzmasken. © Foto: Etud1984/shutterstock.com

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres bleibt trotz der jüngsten Aussagen der US-Botschaft bei ihrer Einschätzung zu den in Bangkok verschwundenen Schutzmasken. „Wir nehmen das Dementi der US-Botschaft zur Kenntnis, bleiben aber auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen bei unserer Darstellung”, sagte der Sprecher der Senatsveraltung, Martin Pallgen, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Schutzmasken wurden von der Berliner Polizei bei einem deutschen Medizinfachhändler bestellt.” Nach Informationen des Vertragspartners der Polizei sei die Lieferung aufgrund einer US-Direktive storniert und das Frachtflugzeug in die USA umgeleitet worden.

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