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Apothekenpraxis

Cannabis-Versorgung

Neue Preisregelungen für Cannabis-Rezepte

Neue Preise für Cannabisrezepturen: Es wurden gestaffelte, niedrigere prozentuale Aufschläge oder Festzuschläge festgelegt. Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. März in Kraft. © Foto: shutterstock.com/jessicahyde

„Aus hohen prozentualen Aufschlägen, die sich aus der Arzneimittelpreisverordnung für rezeptpflichtige Nicht-Fertigarzneimittel ergeben, sind nun je nach Menge gestaffelte, niedrigere prozentuale Aufschläge oder Festzuschläge geworden“, so informiert die Abda über die neuen Preisbildungsregeln für Cannabis. Für die Apotheke bedeutet das: Der wirtschaftliche Einkauf rückt weiter in den Fokus. Die abrechnungsfähigen Preise sind für alle Sorten gleich. Folglich müssten Apotheken per Mischkalkulation die Preise berechnen, um die Cannabis-Rezeptur weiterhin rentabel zu halten. Dies wird in der Praxis kaum möglich sein.

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Großhandel

Noweda weitet Wochenend-Notdienst aus

Wegen Notdienst-Nutzung in der Corona-Krise: Die Noweda ist seit dem 4. April 2020 in allen Niederlassungen auch an Wochenenden für die Apotheken da. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Sollte sich die Corona-Pandemie weiter ausbreiten, dürfte auch der Notdienst in Apotheken stärker als sonst in Anspruch genommen werden. Die Noweda hat sich nach Rücksprache mit dem Apothekerverband Westfalen Lippe (AVWL) darauf vorbereitet und den eigenen Wochenenddienst ausgeweitet.

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Covid-19-Schnelltest in Apotheken

„Heute haben wir 40 Tests in zwei Stunden gemacht“

Apothekerin Sybille Silmbrod hat in ihrer Wiener Rathaus Apotheke schon viele Antikörper-Schnelltests auf Sars-CoV-2 durchgeführt. © Foto: Rathaus Apotheke Wien

In der Rathaus Apotheke von Sybille Silmbrod herrscht großer Andrang – sie führt seit ein paar Tagen Schnelltests auf Antikörper gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 in ihrer Wiener Apotheke durch. Bereits am Morgen stehen die Kunden draußen an – natürlich mit Mindestabstand. Silmbrod geht davon aus, dass sie in der kommenden Zeit zahlreiche Tests durchführen wird. Gehe man allein von der aktuellen Nachfrage aus, so könne die Apotheke bis zu 200 Tests täglich durchführen.

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Antikörper-Schnelltest

Apotheken können Corona-Test bestellen

Nanorepro liefert ab Ende April einen Antikörper-Schnelltest an medizinisches Personal aus. Der Test soll innerhalb von 15 Minuten ein zuverlässiges Ergebnis liefern. Auch Apotheken haben bestellt. © Foto: Nanorepro

Der Sars-CoV-2-Antikörper-Schnelltest der Firma Nanorepro ist ab sofort bestellbar. Die Auslieferung soll voraussichtlich in den Kalenderwochen 18 und 19 erfolgen. Der Test ist dem medizinischen Personal vorbehalten. Eine Abgabe an Kunden zur eigenständigen Testung kann nicht erfolgen. Auch Apotheken haben schon geordert.

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Österreich

Ärzte wollen Schnelltests in Apotheken verbieten

Die ersten Antikörper-Schnelltests für Covid-19 stehen zu Verfügung. In Österreich führen die ersten Apotheken die Testungen durch. Die Nachfrage ist groß. Die Ärztekammer rät davon ab. © Foto: Adam Jan Figel/ Shutterstock.com

In Österreich bieten die ersten Apotheken Antikörper-Schnelltests für Covid-19 an. In den Apotheken sei die Nachfrage groß – den selbst zu zahlenden Betrag erachten die Kunden als gerechtfertigt. Die Ärztekammer möchte die Testungen in den Apotheken so schnell wie möglich unterbinden. Die Infektionsgefahr sei zu hoch – Diagnosestellung sei weiterhin eine rein ärztliche Tätigkeit.

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In-vitro Diagnostika

Schnelltest-Hersteller zertifizieren sich selbst

Immer mehr Schnelltests kommen auf den Markt. Die meisten davon stammen aus China. In der Sensitivität und Spezifität können sie sich stark unterscheiden. Qualitätsnachweise müssen die Hersteller aktuell nicht vorweisen. © Foto: Rathaus Apotheke Wien

Antikörper-Schnelltests sind für viele Bürger ein Segen, für viele Wissenschaftler und Ärzte hingegen ein Fluch. Ungenaue oder schlechte Angaben zur Sensitivität und Spezifität führen zu einer hohen Zahl an falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen. Zudem kann eine Infektion erst eine gewisse Zeit nach dem ersten Eindringen des Virus nachgewiesen werden. Auf der rechtlichen Ebene kommt ein weiterer Kritikpunkt hinzu. Covid-19 Schnelltests sind aktuell in die niedrige Risikoklasse der In-vitro-Diagnostika eingeteilt – Nachweise für die Zuverlässigkeit und Qualität dieser Tests müssen die Hersteller nicht erbringen.

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Viele Coronaopfer befürchtet

Corona-Krise: Apothekenpersonal rechnet mit dem Schlimmsten

In den Apothekenteams wächst die Sorge davor, dass viele Menschen an dem Coronavirus sterben werden. © Grafik: aposcope

Wie schlimm wird die Corona-Krise Deutschland treffen? Wie lange hält die Pandemie an, welche Opferzahlen sind zu befürchten und welche Zukunft hat die deutsche Wirtschaft? Antworten auf diese Fragen gibt es bisher nicht, auch wenn das Bundesinnenministerium (BMI) bereits mehrere Szenarien für die Krise entworfen hat. Neben einer schnellen Kontrolle der Krise ist auch ein Worst-Case-Szenario mit mehr als einer Million Toten denkbar. Wie eine aposcope-Umfrage zeigt, befürchtet auch die Mehrheit des Apothekenpersonals (70 Prozent), dass in Deutschland viele Menschen an dem Virus sterben werden.

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ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Apofackelmann 2000

Nach einer pyrolytischen Reinigung kann eine Apotheke auch nach Corona-Vorfall im Team weiter geöffnet bleiben. © Foto: Pixabay

Apotheken wehren sich so gut es geht gegen den drohenden Corona-Befall. Die Kunden müssen sich desinfizieren, Plexiglas schützt vor unbedachtem Annießen und die selbstgenähte Maske sieht zusätzlich gut aus. Sollte sich trotzdem einmal ein Virus in die Offizin verirrt haben, hilft nur eins: pyrolytische Reinigung. Nach einem beherzten Flammenwerfer-Einsatz darf die Apotheke geöffnet bleiben, stellte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) jetzt klar.

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Fördermittel

Treuhand-Checkliste: Corona-Hilfen

Die Corona-Krise trifft zahlreiche Unternehmen – auch die Apotheken. Die Treuhand Hannover hat eine Übersicht über die Hilfen erstellt, um Liquidität und Arbeitsplätze zu sichern. Die Checkliste als Download gibt es hier

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Corona-Soforthilfe

Fördermittel: Apotheken teilweise ausgeschlossen

Grundsätzlich kommen auch Apotheken als systemrelevante Kleinbetriebe für staatliche Förderungen in Betracht. Doch die Vorgaben, wer was wie beantragen kann, sind nicht leicht zu durchblicken. © Foto: Christof Stache

Der Staat greift Unternehmen finanziell unter die Arme, die von der Corona-Krise besonders hart betroffen sind. Im Einzelfall gilt das schon jetzt für Apotheken – etwa in vollkommen verwaisten Centern, Bahnhöfen und Flughäfen oder Fußgängerzonen. Grundsätzlich kommen auch Apotheken als systemrelevante Kleinbetriebe für staatliche Förderungen in Betracht. Doch die Vorgaben, wer was wie beantragen kann, sind nicht leicht zu durchblicken. Vor allem die Einbeziehung von Betriebs- oder gar Privatvermögen bei der Prüfung ist ein heikler Punkt. Und in Thüringen sind Apotheken generell vom Soforthilfeprogramm ausgeschlossen.

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