ADA/Adexa

Tarifverhandlungen verzögern sich

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Berlin -

Die Apothekergewerkschaft Adexa und der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) wollen die Tarifgehälter der Apothekenangestellten neu aushandeln. Fragt sich nur, wann: Der ursprünglich für Mitte November angesetzte Termin ist geplatzt. Die nächste Verhandlung wird laut Adexa frühestens in einem Monat stattfinden können. 

Der ADA hatte den 17. November als Datum für das Treffen vorgeschlagen, was der Gewerkschaft jedoch nicht passte. Es habe einige Gegenvorschläge von beiden Seiten gegeben. Bislang stehe aber noch immer kein Termin fest. Adexa-Sprecherin Dr. Sigrid Joachimsthaler nannte als möglichen Zeitpunkt Mitte Dezember.

Abgesehen von der Schwierigkeit, einen Termin zu finden, stehe dem Tarifgespräch nichts im Weg, so Joachimsthaler. Beide Seiten seien an einem Treffen interessiert. Das stand bis Ende Oktober noch nicht fest: Der ADA hatte seine Mitglieder darüber abstimmen lassen, ob mit der Adexa überhaupt verhandelt werden sollte.

Auf der Agenda für das kommende Gespräch stehen die Gehälter sämtlicher Apothekenangestellter, von der Approbierten bis zum PKA. Auch Ausbildungslöhne sollen neu ausgehandelt werden. Darüber hinaus fordert die Adexa für die Mitglieder eine bessere betriebliche Altersvorsorge und eine Qualifikationsumlage für Angestellte, die Weiterbildungen gemacht haben. Kürzere Wochenarbeitszeiten und mehr Urlaubstage würden nicht mehr diskutiert, teilte die Adexa mit.

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