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APOSCOPE-Erkältungsmarktstudie

Apothekenempfehlung: Zwei Marken Kopf an Kopf

Berlin - In der Apotheke empfohlen zu werden, ist für OTC-Hersteller das wichtigste Pfund. Bei den Mitteln gegen Husten, Schnupfen und grippale Infekte gibt es aktuell einige Verschiebungen, wie die APOSCOPE-Studie „Erkältungsmarkt 2019: Was das Apothekenteam empfiehlt“ zeigt. Der Switch zum Medizinprodukt wird in der Offizin nicht so gern gesehen.

505 Apotheker und PTA wurden zum Erkältungssortiment mit mehr als 120 Marken von über 50 OTC-Herstellern befragt. Neben einer Produktbewertung im direkten Vergleich ging es um Abverkauf, Neueinführungen und Empfehlungsverhalten. Was tun die Teams hinter dem HV-Tisch, um den Absatz von Erkältungsprodukten zu steigern? Und zu welchem Produkt raten die Apotheker und PTA am häufigsten?

Im Vergleich zur vorherigen Studie gab es spürbare Unterschiede: Während Hersteller Pohl Boskamp gleich mit zwei Marken – GeloMyrtol und GeloRevoice – zulegen kann, stürzen mit Soledum (Klosterfrau) und ACC (Hexal) zwei starke Marken in der Gunst von Apothekern und PTA drastisch ab. Immerhin: Mit Nasic hat Klosterfrau auch einen der Aufsteiger des Jahres im Sortiment. Überraschend erfolgreich entwickelte sich auch Ipalat (Dr. Pfleger).

Stärkste Erkältungsmarke in den Apotheken über alle Kategorien hinweg ist nach wie vor Sinupret. Bronchipret muss dagegen Rang 2 an GeloMyrtol abgeben. Damit liegen die beiden Konkurrenzprodukte mit jeweils mehr als 80 Prozent Empfehlung mittlerweile Kopf an Kopf. Auf Rang 4 folgt Nasic, vor GeloRevoice auf Rang 5.

Bestrebungen einzelner Hersteller, Erkältungspräparate verstärkt als Medizinprodukte und damit für die Freiwahl zu deklarieren, erteilen die Apothekenteams eine klare Absage: 89 Prozent der Befragten meinen, dass Erkältungsmittel nicht als Medizinprodukt in den Verkehr gebracht werden sollten.

70 Prozent der Teilnehmer beobachten ohnehin schon, dass die Kunden frei verkäufliche Erkältungsmittel auch in Drogerien kaufen. 80 Prozent der Apotheker und 69 Prozent der PTA stimmen der Aussage zu, dass sich immer mehr Verbraucher im Versandhandel mit Erkältungsmitteln eindecken. Ein Grund könnte sein, dass die entsprechenden Produkte als zu teuer angesehen werden: Knapp zwei Drittel der PTA, aber auch die Hälfte der Apotheker bereiten die Preise mitunter Bauchschmerzen.

Die APOSCOPE-Studie liefert Antworten auf mehr als 30 Fragen- und Themenkomplexe. Die Teilnehmer konnten bewerten, welche der vorgegebenen Marken sie in den jeweiligen Kategorien aktiv empfehlen, welche nur Zweitempfehlung sind oder nur auf Nachfrage abgegeben werden und bei welchen sogar abgeraten wird.

Die Befragung wurde vom 12. bis 14. Februar mit dem Experten-Panel von APOSCOPE durchgeführt. Die Studie kann ab sofort bei APOSCOPE bestellt werden. APOSCOPE bietet Online-Marktforschung im Apotheken- und Pharmamarkt und liefert zielgenaue Marktforschungsergebnisse innerhalb weniger Stunden. Das Panel besteht aus mehr als 1600 verifizierten Apothekern und PTA.

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