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Fünf Tipps zum gesunden Abnehmen

Besonders im Frühjahr kommen viele abnehmwillige Kunden in die ApothekeFoto: Bill Branson

Berlin - Besonders im Frühjahr kommen Kunden in die Apotheke und hoffen auf Hilfe beim Abnehmen. Die Menge an Ratschlägen in den Medien scheint unendlich – und es ist oft schwierig zu überblicken, mit welchen Tipps man seinem Körper tatsächlich einen Gefallen tut. Hier sind fünf davon, die jedem Kunden weiterhelfen.

Tipp 1: Viel bewegen. Der Körper sollte für die Gewichtsreduktion Kalorien besser verbrennen als einsparen. Eine höhere Muskelmasse erhöht auch den Grundumsatz des Körpers, selbst wenn man gerade nicht aktiv ist. Für die Beginner in Sachen Bewegung eignet sich ein niedrigschwelliger Einstieg wie Walken. Jede Trainigseinheit sollte mindestens 30 Minuten umfassen, um effektiv zu sein, und am Besten wenigstens dreimal die Woche stattfinden. Wer zusätzlich zum Körper auch noch sein Gehirn fördern möchte, sollte beispielsweise tanzen gehen.

Tipp 2: Genug trinken. Trinken ist wichtig, am besten Wasser und Tee. Fruchtsäfte und Limonaden eignen sich in keinster Weise wenn man Gewicht verlieren möchte. In einem Liter Cola finden sich 420 Kilokalorien und 102 Gramm Zucker. Das ist bereits ein Viertel des Tagesbedarfs an Kalorien für eine durchschnittliche Frau und die zweieinhalbfache Menge ihres täglichen Kohlenhydratbedarfs. Auch Getränke mit Zuckeraustauschstoffen sind zum Abnehmen nicht ideal, da sie dem Körper eine Kalorienzufuhr suggerieren, die dann nicht kommt. Die Folge davon ist oft eine Heißhungerattacke. Besser wäre zum Beispiel Ingwerwasser, das kann Appetit sogar bremsen.

Tipp 3: Richtig essen. Viele Abnehmwillige machen den Fehler und essen zu wenig. Das klingt im ersten Moment etwas seltsam, aber um dauerhaft Gewicht zu reduzieren, wäre es falsch, zu wenig zu essen. Der Körper senkt nämlich den Grundumsatz herab, wenn er bemerkt, dass deutlich weniger Nahrung zur Verfügung steht als sonst. Um den individuellen Bedarf an Kalorien herauszufinden, kann ein Kalorienbedarfsrechner genutzt werden, denn die Angaben 2000 Kilokalorien für die Frau und 2500 Kilokalorien für den Mann sind nur Durchschnittswerte.

Tipp 4: Bewusst entschleunigen. Stress macht dick, das ist wohlbekannt. Unter Zeitdruck wird meist zu viel Nahrung in zu kurzer Zeit hinuntergeschlungen. Das Sättigungsgefühl, das erst etwa 20 Minuten nach Beginn der Mahlzeit einsetzt, kann auf diese Weise schnell verpasst werden. Wer Stress hat, schläft auch oft zu wenig. Epidemiologische Studien beweisen, dass Menschen, die unter sieben Stunden am Tag schlafen, mehr Gewicht auf die Waage bringen als die, die zwischen sieben und neun Stunden in der Nacht ruhen.

Außerdem liegt der Cortisolspiegel bei gestressten Personen höher, und das sorgt für mehr Bauchfett. Autogenes Training, Yoga oder zeitweiliger bewusster Verzicht auf alles unterschwellig Stressende wie zum Beispiel das Smartphone sind hier zielführend.

Tipp 5: Entspannt genießen. Wer seine Mahlzeiten genießt, der leidet nicht so sehr unter der verminderten Kalorienzufuhr. Dazu kocht man am Besten selbst, denn dann weiß man auch ganz genau, was verwendet wurde. Fertigessen steckt oft voller versteckter Fette, Salz und Kohlenhydrate. Wer selbst kocht, kann für genügend Ballaststoffe, Bitterstoffe und Gewürze sorgen, die das Hungergefühl bremsen. Wenn die Zeit zum Kochen fehlt, kann ein schneller Salat zubereitet werden.

Hier können Formula-Diäten helfen, nicht in alte ungesunde Gewohnheiten zurückzufallen. Allgemein sollte auch nicht strikt auf irgendetwas verzichtet werden. Das fördert Heißhungerattacken – alles ist erlaubt, aber in Maßen.

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