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Mehr Tragekomfort, weniger Beschwerden

Aromatipps für die Maske

Mit Aroma gegen Beklemmung, Hautprobleme und trockene Schleimhäute: Pflanzenwässer und ätherische Öle können das Tragen der Maske angenehmer machen.Foto: APOTHEKE ADHOC

Berlin - Das Tragen der Masken gilt neben der Abstandsregelung als wesentlicher Faktor, um die Covid-19-Pandemie einzudämmen. Wer den Schutz allerdings nicht nur bei der kurzen Shoppingrunde, sondern beruflich bedingt den ganzen Tag lang tragen muss, hat oft zu kämpfen: Man schwitzt leicht, bekommt schlecht Luft, manchmal riecht die Maske auch unangenehm. Deshalb hat der Bio- & Naturkosmetikhersteller Primavera Tipps veröffentlicht, wie sich das Tragen der Maske mit ätherischen Ölen und Pflanzenwässern leichter gestalten lässt.

„Viele Menschen empfinden das Atmen durch den Stoff der Maske als sehr belastend", erklärt die Aromaexpertin Ursula Damith, die tagtäglich an der Aromahotline von Primavera in Kundenkontakt steht. „Zunehmend sommerliche Temperaturen verschärfen das Problem, denn unter der Maske schwitzt man schnell und die Haut um Kinn, Mund und Nase fühlt sich ständig unangenehm feucht-warm an. Das strapaziert nicht nur die Haut, sondern das gesamte Nervenkostüm.“ Viele Menschen klagten inzwischen über Beklemmungsgefühle, weil sie sich der Tragepflicht zwar nicht entziehen wollen, sich durch die Maske aber stark beeinträchtigt fühlen. Mit einigen Tipps kann man sich das Tragen der Maske jedoch etwas angenehmer gestalten.

Tipp 1: Masken-Beduftung mit Pflanzenwasser

Die Masken können beispielsweise mit einem Pflanzenwasser beduftet werden. Pflanzenwässer – auch Hydrolate oder Blütenwässer genannt – fallen als Nebenprodukt bei der Gewinnung ätherischer Öle durch Wasserdampfdestillation an. Sie enthalten die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der jeweiligen Pflanze und werden in der Aromatherapie, Aromapflege sowie bei Naturkosmetikbehandlungen als sanftwirksame Pflege verwendet, etwa als Gesichtswasser, Rasierwasser und erfrischendes Bodyspray.

Zur Beduftung der Stoffmaske wird sie einfach mit einem Pflanzenwasser nach Wahl besprüht wie etwa Orangenblüte, Pfefferminze oder Rose. Anschließend sollte die Maske fünf Minuten trocknen. Danach kann sie wie gewohnt wieder aufgesetzt werden. Dabei entsteht ein doppelter Effekt: Die Maske duftet angenehm, außerdem profitiert der Träger von der wohltuenden Wirkung der Aromatherapie auf die Psyche. Der Duft von Orangenblüten kann beispielsweise gegen Nervosität und Anspannung helfen. Rosenwasser wirkt ebenfalls entspannend und ausgleichend. Wer lieber etwas mehr Energie haben möchte, der sollte zu Pfefferminze greifen: Der minzig-frische Duft macht einen klaren Kopf und wirkt stimulierend und konzentrationsfördernd.

Tipp 2: Durchatmen mit ätherischen Ölen

Durch die Maske wird außerdem die Atmung beeinträchtigt. Vor allem bei Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege kann dadurch schnell der Eindruck entstehen, nicht richtig Luft zu bekommen – manche klagen sogar über Beklemmungsgefühle. Das Einatmen von ätherischen Ölen kann dabei eine große Hilfe sein: Zum einen können die psychischen Wirkungen helfen und die Beschwerden lindern, außerdem vertieft sich durch die Öle die Atmung.

Besonders gut geeignet sind Öle, die Klarheit, Stärke und Frische vermitteln wie beispielsweise Pfefferminze, Eukalyptus, Fichtennadel oder Grapefruit. Ähnlich wie Pfefferminze wirkt auch Eukalyptus erfrischend und konzentrationssteigernd. Fichtennadel kann gegen Ängste, Nervosität, Stress und Anspannung helfen. Grapefruit wirkt ebenfalls anxiolytisch, allerdings auch anregend, klärend und stimmungsaufhellend. Um den Effekt zu spüren, kann regelmäßig an einer entsprechenden Duftmischung geschnuppert werden. Diese lässt sich beispielsweise in der Kittel- oder Hosentasche verstauen.

Tipp 3: Anti-Pickel-Hilfe

Durch das häufige Tragen einer Maske können im Kinn- und Mundbereich Unreinheiten und Pickel entstehen. Diese bilden sich gerne im feuchtwarmen Klima unter dem Stoff. Eine regelmäßige Gesichtsreinigung mit mildem Reinigungsgel und Pflege mit klärenden und beruhigenden Natursubstanzen kann helfen. So können beispielsweise die ätherischen Öle Teebaum, Pfefferminze und Lavendel punktuell pur auf die Hautunreinheiten aufgetupft werden. Teebaumöl hat antibakterielle Eigenschaften, Pfefferminze wirkt intiinfektiös und wundheilend. Lavendel besitzt stark pflegende Eigenschaften auf die Haut. Zusätzlich bietet es sich an, das Gesicht von Zeit zu Zeit mit hautklärendem Hamameliswasser zu besprühen. Hamamelis entält viele Gerbstoffe, dadurch wirkt das Wasser adstringierend und kann damit Entzündungen, Unreinheiten und Juckreiz vorbeugen.

Tipp 4: Nasenpflege

Der gereizte Nasenbereich freut sich über ein pflegendes Nasenöl oder ein Balsam. Dies kann ganz leicht selbst hersgestellt werden: Dazu werden 10 ml Mandelöl mit ätherischen Ölen beispielsweise zwei Tropfen Lavendel fein und einem Tropfen Manuka gemischt. Zum Infektionsschutz und zur Nasenpflege wird die Mischung täglich mehrmals mit einem Wattestäbchen im Naseneingang aufgetragen. Die Anwendung schützt schon beim Einatmen vor Keimen und erschwert das Andocken von Krankheitserregern an der Nasenschleimhaut.

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