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Ersatzteam unterstützt Inhaber

„Corona-Apotheke“ wird geöffnet

Berlin - Die Linden-Apotheke im österreichischen Wels ist nach einer kurzen Corona-Zwangsschließung wieder geöffnet. Zwar befindet sich das Team noch in Quarantäne, aber der nicht betroffene Inhaber Ulrich Blaeser hat es mit viel Einsatz geschafft, den Betrieb wieder aufzunehmen.

An den vergangenen beiden Tagen hat Blaeser zusammen mit einer Reinigungskraft die Flächendesinfektion in der Apotheke vorgenommen. Das war eine behördliche Voraussetzung für die Wiedereröffnung. In der kommenden Woche soll trotzdem noch einmal eine Spezialfirma anrücken.

Doch das Wichtigste: Heute konnte Blaeser wieder öffnen. Das hat den Apotheker einige Mühe gekostet, den sein gesamtes zehnköpfiges Team muss für 14 Tage in Quarantäne – es gab Kontakt zu einem Corona-Positiven. Ob sich die Kollegen tatsächlich angesteckt haben, ist nicht bekannt. Getestet wird auch in Österreich nur, wer Symptome zeigt.

Blaeser hat es auf die Schnelle geschafft, ein Ersatzteam zusammen zu stellen. Aktuell stemmt er den Betrieb mit fünf Mitarbeitern. Er selbst hatte einfach Glück, zum richtigen Zeitpunkt nicht am falschen Ort gewesen zu sein. Er hatte zu der betroffenen Person keinen Kontakt und war zum fraglichen Zeitpunkt auch nicht in der Apotheke. Daher ist eine Infektion in seinem Fall zumindest über diesen Weg ausgeschlossen.

Die Linden-Apotheke in Wels war die erste Apotheke Österreichs, die wegen des Coronavirus schließen musste. Blaeser nahm auch das schon am ersten Tag mit Humor: „Wir sind jetzt eine Art Pilotprojekt.“ Ein Pilotprojekt, das zum Glück sehr schnell wieder beendet werden konnte. Jetzt hofft der Apotheker, dass es seinen Mitarbeitern in Quarantäne weiterhin gut geht und er bald wieder in den Normalbetrieb zurückkehren kann.

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