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PTA-Live

Keine Angst vor Ansteckung

Wiederbelebung: Erste-Hilfe in Corona-Zeiten

In Zeiten von Corona hat sich einiges geändert – auch die Erste-Hilfe-Maßnahmen für eine Wiederbelebung. © Foto: Rawpixel.com/shutterstock.com

Abstand halten und bloß nicht zu nah kommen: Die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie könnten Notfallmedizinern zufolge dazu führen, dass dringend notwendige Erste-Hilfe-Maßnahmen aus Angst vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 nicht durchgeführt werden. Die Deutsche Herzstiftung hat daher die Methodik der Wiederbelebung angepasst und so modifiziert, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Einen Download für die richtige Wiederbelebung findet ihr hier.

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Unruhige Beine

Fresh-up: Restless-Legs-Syndrom

Quälende Unruhe:Erst durch Bewegung lassen die Beschwerden nach. © Foto: Pixabay

Viele Menschen leiden unter Unruhe, wenn diese jedoch zur Krankheit wird und Beine und Füße nicht mehr stillgehalten werden können, spricht man vom Restless-Legs-Syndrom (RLS). Für Außenstehende ist der Leidensdruck der Erkrankung oft nicht nachvollziehbar, einen Überblick über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten gibt das Fresh-up.

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Inhaberin schmeißt Postfiliale aus der Apotheke

„Ich kann ja nicht auf Dauer die Post finanzieren“

Zuschussgeschäft: Inhaberin Dr. Kathrin Bihl (l.) schließt die Postfiliale in ihrer Apotheke – sie hat sich selbst mit viel gutem Willen nicht gerechnet. © Foto: Dr. Kathrin Bihl

Eigentlich wollte Apothekerin Dr. Kathrin Bihl ihrem Heimatort einen Gefallen tun. Der hatte nämlich keine Postfiliale mehr – also holte sie eine in ihre Apotheke. Doch nach gut zwei Jahren ist nun Schluss. Denn der Postschalter neben der Offizin rechnet sich selbst mit viel gutem Willen nicht. Auch wenn die Post eigentlich ein Interesse daran haben sollte, die Versorgung auch in ländlichen Regionen aufrecht zu erhalten, zeigte sie keine Ambitionen, die Filiale in der Apotheke zu halten.

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Adexa sorgt sich um Arbeitsplätze

AvP-Pleite: Folgen für Apothekenmitarbeiter

Eine Pleite und ihre Folgen: Die Adexa sorgt sich nach der AvP-Insolvenz um die Apothekenmitarbeiter. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die AvP-Pleite hat jetzt auch die Adexa auf den Plan gerufen. Die Gewerkschaft appelliert an die politisch Verantwortlichen: „Lassen Sie die betroffenen Apotheken nicht im Regen stehen!“

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Apotheker verurteilt

Luftrezepte vom Fake-Arzt: Hausapotheke für Großbordell

Kein KV-Sitz: Im Kölner Großbordell „Pascha“ hatte ein vermeintlicher Arzt ein Behandlungszimmer betrieben. Die Arzneimittel dafür besorgte er sich teils aus falschen Verordnungen. © Foto: shutterstock.com/ Rick Neves

Das Kölner Landgericht hat einen Arzt und einen Apotheker wegen Betruges in zehn Fällen zu zwei Jahren beziehungsweise einem Jahr auf Bewährung verurteilt, weil sie die Krankenkassen mit Scheinverordnungen und nicht abrechnungsfähigen Rezepten betrogen haben. Hinter dem trockenen Urteil steht eine kuriose Geschichte: Der Arzt hatte ohne Approbation in einer Kölner Praxis gearbeitet – mit Wissen des bereits verstorbenen Inhabers. Dort haben die drei allerlei krumme Dinger gedreht. Unter anderem sorgten sie mit falschen Verordnungen dafür, dass der Praxisinhaber gegenüber der Aufsicht seine Alkoholsucht verschleiern konnte, indem er an sich selbst Blutwäschen durchführte.

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Rx-Switch für Tyrothricin

Verlassen Lemocin und Dorithricin die Sichtwahl?

Dorithricin und Lemocin könnten bald aus der Sichtwahl verschwinden. Das BfArM berät über einen Rx-Switch aufgrund des enthaltenen Tyrothricins. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Lokal wirksame Antibiotika sind umstritten – zumal die meisten grippalen Infekte einen viralen Auslöser haben und Wirkstoffe gegen Bakterien damit per se nicht wirken können. In den OTC-Produkten Lemocin (Stada) und Dorithricin (Medice) ist Tyrothricin enthalten. Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht wird im Januar entscheiden, ob der Wirkstoff zur Behandlung von Erkrankungen im Mund- und Rachenraum rezeptpflichtig werden soll. Besonders bitter: Stada hatte erst vor einigen Jahren Locabiosol verloren – und gerade erst Lemocin von GlaxoSmithKline gekauft.

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AvP-Insolvenz

Hilfsprogramm: Apothekerin ärgert sich über Noventi

Wo bleibt der Abschlag? Monika Herzog ist zu Noventi gewechselt, das beantragte Überbrückungsgeld hat sie noch nicht erhalten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Mit der Insolvenz von AvP hat bei den Rechenzentren das Wettrennen um die Kunden des einstigen Konkurrenten begonnen. Noventi hatte vor zwei Wochen öffentlichkeitswirksam ein Hilfsprogramm verkündet: 250 Millionen Euro sollten für kurzfristige Abschlagszahlungen an Neukunden zur Verfügung stehen. Doch nicht immer ging es so schnell wie erhofft – bei einer Apothekerin kam die Zahlung mit Verzögerung.

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Rezepturvorschriften

Prüfung nach alternativen Arzneibüchern

Hilft das europäische Arzneibuch nicht weiter, können Apotheker und PTA auch in anderen Nachschlagewerken nach Vorschriften suchen. © Foto: Elke Hinkelbein

In der Apotheke dient das Arzneibuch unter anderem als Literatur für Identitätsprüfungen. Für zahlreiche Stoffe finden sich Nachweismethoden. Infrage kommen nach § 55 Arzneimittelgesetz (AMG) das Deutsche Arzneibuch (DAB), das Europäische Arzneibuch (EuAB) und das Homöopathische Arzneibuch (HAB). Kann die PTA in diesen Büchern keine durchführbare Prüfvorschrift finden, so können auch Arzneibücher anderer Länder herangezogen werden.

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Unterstützung für Top-Schüler

100 Euro monatlich: Apotheker fördern PTA-Nachwuchs

Auszeichnung und Vergabe der Gutschriften: Schulleiterin Ulrike Behne (rechts) und Martina Brambring, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Bonn-Rhein-Sieg (links) freuen sich mit Seda Sakalkesen, Feride Yolcu und Linda Onfermann (v.l.n.r.).

Ohne Fleiß kein Preis: An der PTA-Schule in Bad Godesberg ist die Redewendung Programm: Denn die drei besten Schülerinnen des Lehrgangs werden vom Apothekerverband finanziell unterstützt.

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Weg von Mythen und Märchen

Kopfschmerzberatung: Komplexer als gedacht

Um die Einnahme von Schmerzmitteln ranken sich zahlreiche hartnäckige Mythen – die Apotheke kann aufklären. © Foto: fizkes/shutterstock.com

Kopfschmerzen gehören weltweit zu den häufigsten Schmerzarten. Viele Betroffene suchen Hilfe in der Apotheke – die Beratung  kommt jedoch häufig zu kurz. Bei einem Wirkstoff- oder Präparatewunsch wird das entsprechende Mittel oft mit kurzen Hinweisen zur Einnahme abgegeben. Dabei sollte die Beratung viel umfassender und komplexer sein, um das geeignete Mittel für den Patienten zu finden. Außerdem kann die Apotheke bei zahlreichen Mythen zur Schmerzmittel-Einnahme Aufklärungsarbeit leisten.

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