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Pharmazie

AMK-Meldung

Pinimenthol muss zurück

Pinimenthol Erkältungssalbe, 20 g Creme, muss in diversen Chargen zurück. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Sicherheit der ersten Entnahme nicht gewährleistet: Pinimenthol Erkältungssalbe muss zu 20 g in verschiedenen Chargen zurück. Insgesamt sind fünf Chargen betroffen.

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Infektionskrankheiten

Impfstoff gegen Epstein-Barr-Virus

Impfstoff gegen Epstein-Barr-Virus: Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg ist ein erster Durchbruch gelungen. © Foto: Wikipedia/ Liza Gross CC BY-SA 2.5

Mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung trägt es in sich, das Epstein-Barr-Virus (EBV). Ohne davon etwas zu wissen, denn in vielen Fällen verläuft die Infektion ohne Folgen. Das Virus ist jedoch auch Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers mit geschwollenen Lymphknoten, Fieber und Abgeschlagenheit. Die „Kusskrankheit“ wird mit einem erhöhten Krebsrisiko und dem Vorschub der Multiplen Sklerose in Verbindung gebracht. Eine Impfung gegen EBV gibt es derzeit nicht, allerdings ist Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ) ein erster Durchbruch gelungen.

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Sicherheitsinformation

CoaguQuick: Haltbarkeit gekürzt

Fünf statt sieben Tage: CoaguQuick ist nach Rekonstitution bei Raumtemperatur nur noch kürzer haltbar. © Foto: Pixabay

CoaguQuick (DiaSys) wird zur quantitativen in vitro Bestimmung der modifizierten Prothrombinzeit in Vollblut, Citratplasma und Kapillarblut angewendet. Vor der Anwendung muss das Reagenz rekonstituiert werden. DiaSys informiert über eine Änderung der Haltbarkeit nach Rekonstitution.

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Tollwut-Impfstoff

„Rabipur ist wie Strom in Indien“

„Rabipur ist wie Strom in Indien, alle möchten ihn, nur manche bekommen ihn“, soll ein GSK-Mitarbeiter gesagt haben. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Deutschland ist kein Tollwutland, dennoch ist die Nachfrage nach Tollwutimpfstoffen groß. Vor allem bei Reisen nach Asien, Afrika und Teilen Südamerikas wird eine Immunisierung empfohlen. Dennoch ist der Impfstoff seit Langem knapp. Auf einen Lieferengpass folgt der nächste, denn kaum wird Impfstoff ausgeliefert, ist er vergriffen. Ein Apotheker aus Niedersachsen hat beim Hersteller GlaxoSmithKline nachgefragt, wann Rabipur wieder lieferbar sein wird. Die Antwort macht ihn sprachlos.

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Metanalyse

Wirksamkeit bestätigt: Botox reduziert Migräne-Häufigkeit

Botulinumtoxin Typ A-Injektionen sind nach dreimonatiger Therapie Placebo bei chronischer Migräne überlegen. © Foto: Kaiser

Weniger Migräne dank Botox: Botulinumtoxin Typ A kennt man in erster Linie aus der Schönheitschirurgie. Wer von faltenfreier glatter Haut träumt, kann mit Botox-Injektionen sein Ziel erreichen. Doch der Arzneistoff kann mehr und findet beispielsweise zur Behandlung bestimmter Formen von Spasmen, der Reizblase, Hyperhidrosis sowie bei Migräne Anwendung. Das Botox die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren kann, bestätigt eine Metaanalyse plastischer Chirurgen, die im Fachmagazin „Plastic and Reconstructive Surgery“ veröffentlicht wurde.

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GLP-1-Agonist

Antidiabetikum gegen Parkinson

Eine Injektion des GLP-1-Agonisten Exenatid kann vor allem bei jüngeren Parkinsonpatienten die motorischen Symptome verbessern. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die Zahl der Parkinsonpatienten hat sich seit 1990 von etwa 2,5 Millionen weltweit auf etwa 6,1 Millionen im Jahr 2016 mehr als verdoppelt. Etwa 2 bis 3 Prozent der über 65-Jährigen entwickeln die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Die bisherige medikamentöse Therapie basiert auf einem Ausgleich des Dopaminmangels beziehungsweise der Wiederherstellung des Gleichgewichtes der neurologischen Botenstoffe. Eine vor Kurzem veröffentlichte Subgruppenanalyse einer randomsierten, placebokontrollierten Studie zeigt, dass das Antidiabetikum Exenatid – bekannt aus Byetta (AstraZeneca) – die motorischen Symptome vor allem jüngerer Parkinsonpatienten verbessern kann.

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Arzneimittelbehörde

Vor Brexit: EMA startet Umzug nach Amsterdam

Amsterdam statt London: Der Umzug der EMA hat begonnen. © Foto: EMA

Weniger als drei Monate vor dem Brexit hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihre Übersiedlung von London nach Amsterdam gestartet. Der niederländische Gesundheitsminister Bruno Bruins eröffnete am Mittwoch in Amsterdam den vorläufigen neuen Sitz der EU-Behörde. Der Umzug ist eine konkrete Folge des für den 29. März geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU.

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Supplemente

Fischöl und Vitamin D: Lauterbach lobt Studie

Lauterbach lobt Studie: „Die Harvard Uni zeigt ganz klar, dass weder Fischöl noch Vitamin D Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Industrie verkauft unbegründete Hoffnung, falsche Sicherheit.“ © Foto: Andreas Domma

„Dies ist die mit Abstand beste und methodisch einzig saubere Studie zu Fischöl und Vitamin D“, twittert der SPD Bundestagsabgeordnete Professor Dr. Karl Lauterbach. Der Gesundheitswissenschaftler und Politiker zielt auf eine vor Kurzem im „New England Journal of Medicine“ (NEJM) veröffentlichte Studie mit dem Titel „Omega-3-Fettsäuren und die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ ab. „Die Harvard Uni zeigt ganz klar, dass weder Fischöl noch Vitamin D Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Industrie verkauft unbegründete Hoffnung, falsche Sicherheit“, schreibt Lauterbach.

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Tierversuch

Demenz durch Candida-Infektion

Im Mausmodell konnten die Forscher zeigen, dass eine intravenöse Injektion mit 25.000 Candida albicans-Zellen zu einer stark lokalisierten Cerebritis führen kann. © Foto: CDC/James Gathany

Der Hefepilz Candida albians gehört zu den fakultativen pathogen Keimen und ist bei etwa 75 Prozent der Menschen im Darm zu finden. Außerdem besiedelt der Pilz die Schleimhäute von Hals und Rachen sowie den Genitalbereich und die Haut. Vermehrt er sich über die Standortflora hinaus, können Candidosen die Folge sein. Bei normaler Kolonisation bestehen keine Beschwerden. Bei immungeschwächte Personen können Blutvergiftungen oder eine Lungenentzündung ausgelöst werden. Alle Organe können von einer Candidose geschädigt werden. Ein Forscherteam um David Corry vom Baylor College of Medicine in Houston zeigt nun, dass Candida albicans möglicherweise sogar das Gehirn schädigen und Gedächtnisprobleme verursachen kann. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Impfstoff-Mangel

Grippeimpfstoffe: Kammer will Sicherheitsreserve

Konsequenz aus Versorgungsmangel: Frank Jaschkowski plädiert dafür, zusätzlich zu dem geschätzten Bedarf eine Sicherheitsreserve von etwa zehn Prozent anzulegen. © Foto: AKSH

Einige tausend Schleswig-Holsteiner haben sich in dieser Saison nach Einschätzung der Apothekerkammer wegen des Impfstoff- Mangels nicht gegen Grippe impfen lassen können. Im nördlichsten Bundesland hätten tausende Dosen gefehlt, sagte Geschäftsführer Frank Jaschkowski.

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