Navigation

Pharmazie

Bessere Aufmerksamkeit, kaum Nebeneffekte

FDA: Zulassung für ADHS-App

Mehr Konzentration dank Spiele-App? In einer Studie konnte das Tool die Aufmerksamkeit der Kinder mit ADHS signifikant verbessern. © Foto: Dmytro Zinkevych/shutterstock.com

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals eine Spiele-App als Medizinprodukt für das kognitive Training von Kindern mit ADHS zugelassen. Die App „AKL-T01“ soll vor allem die Aufmerksamkeit der Kinder verbessern.

Mehr »
Multiple Sklerose

Mayzent: Zusatznutzen, ja oder nein?

Novartis: Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver SPMS. Die AkdÄ sieht keinen Zusatznutzen bei dieser Indikation. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Novartis erhielt im Januar die EU-Zulassung für Mayzent (Siponimod). Das Arzneimittel stellt die erste orale Therapieoption für Patienten mit sekundär progredienter Multipler Sklerose (SPMS) dar, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt. Novartis informiert aktuell darüber, dass Siponimod die Krankheitsprogression und Hirnatrophie verzögert. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) sieht für SPMS keinen Zusatznutzen für das Medikament.

Mehr »
Erweiterung der Äquivalenzdosen

Dosis-Umrechnung für orale Antibiotika

Die Äquivalenzdosen der AMK werden fortlaufend erweitert. Nun wurde die Gruppe der oralen Antibiotika hinzugefügt. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Als nächste Gruppe innerhalb der Äquivalenzdosen-Tabelle der Arzneimittelkommission (AMK) folgen die oralen Antibiotika. Durch die „Sars-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung“ darf der Apotheker nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt ein pharmakologisch-therapeutisch vergleichbares Arzneimittel abgeben. Um die sogenannte Aut-simile-Substitution zu erleichtern, pflegt die AMK entsprechende Übersichten. Bei den Antibiotika wird vor allem nach Indikation unterschieden.

Mehr »
Unzureichende Studien

Celexoxib & Co. – Ruhen der Zulassungen

Das BfArM kündigt das sofortige Ruhen der Zulassungen für Celecoxib 100 mg und 200 mg des Generikaherstellers Account an. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das vorläufige Ruhen von generischen Arzneimittelzulassungen angeordnet, die auf der Grundlage von Studien der Firma Semler Research Center (SRC) aus Indien zugelassen wurden. Betroffen ist der Wirkstoff Celecoxib. Aufgrund des abgeschlossenen Risikobewertungsverfahrens ruhen die Zulassungen für Celecoxib Axcount 100 mg Hartkapseln und Celecoxib Axcount 200 mg Hartkapseln ab sofort. Die Anordnung ist zunächst befristet bis zum 15. Juni 2022.

Mehr »
Prävention im Fokus

Demenz: 300.000 Neuerkrankungen pro Jahr

Mehr Neuerkrankungen als Sterbefälle: Die Zahl der Demenz-Patienten steigt stetig an. © Foto: LightField Studios/shutterstock.com

Demenzerkrankungen sind ein stetig wachsendes Problem, denn die Gesellschaft wird immer älter. Die aktuelle Situation stellt dabei sowohl Patienten, wie auch Angehörige und Pflegepersonal vor Herausforderungen, da Schutzmaßnahmen und Hygiene durch das Erkrankungsbild vergessen werden – dadurch entsteht ein zusätzliches Infektionsrisiko. Mittlerweile wird außerdem ein bestimmtes Alzheimer-Gen mit schweren Covid-19-Verläufen in Verbindung gebracht.

Mehr »
Lieferschwierigkeiten

Engpass bei Aarane und Allergospasmin

Defektmeldung: Allergospasmin und Aarane fehlen – eine Alternative gibt es nicht. © Foto: Microgen/shutterstock.com

Die Arzneimittel Aarane N (Sanofi) und Allergospasmin N (Meda Pharma) sind aktuell nicht verfügbar. Beide Präparate enthalten die Kombi aus Natriumcromoglicat und Reproterolhydrochlorid. Die Kombination wird zur Bronchienerweiterung bei Asthma eingesetzt. Eine Alternative für den Patienten gibt es nicht.

Mehr »
Trockenes Auge

Xiidra: Novartis zieht Zulassungsantrag zurück

Novartis zieht den Zulassungsantrag für Xiitra zurück. die Augentropfen zur Behandlung des trockenen Auges sind in Amerika seit vier Jahren zugelassen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Novartis erleidet mit einem Milliarden-Zukauf eine Schlappe. So hat der Konzern seinen Zulassungsantrag bei der Europäischen-Arzneimittelagenut (EMA) für das Augenmittel Xiidra zurückgezogen. Novartis hatte das Mittel im Mai vergangenen Jahres für 3,4 Milliarden US-Dollar vom japanischen Hersteller Takeda gekauft. Wie aus einem Brief von Novartis an die Behörde hervorgeht, nimmt der Konzern den Antrag zurück, weil Bedenken der Behörde über die Wirksamkeit des Mittels nicht ausreichend schnell beantwortet werden konnten.

Mehr »
Infliximab-Biosimilar

Remsima: Erweiterung der EU-Zulassung

Remsima: Die EMA empfiehlt die Erweiterung der EU-Zulassung der subkutanen Formulierung um fünf Indikationen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die europäische- Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt die Indikationserweiterung für Remsima (Infliximab-Biosimilar, Celltrion). Gleich um fünf Erkrankungen soll der Einsatz erweitert werden, darunter auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und die ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew).

Mehr »
Bekannter Stamm, neue Formulierung

Kijimea Reizdarm Pro: Inaktiviert ist besser

Erweiterung des Kijimea-Portfolios: Kijimea Reizdarm Pro enthält den bereits bekannten Bakterienstamm B. bifidum HI-MIMBb75 in einer hitzeinaktivierten Form. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Das Reizdarm-Syndrom (RDS) hat sich zu einer regelrechten Volkskrankheit entwickelt – allein in Deutschland leiden bis zu 11 Millionen Menschen unter den Symptomen. Häufig werden zur Behandlung verschiedene Bakterienstämme eingesetzt. Die Firma Synformulas hat nun das Kijimea-Portfolio erweitert: Kijimea Reizdarm Pro enthält einen einzigartigen, hitzeinaktivierten Bakterienstamm, der die Beschwerden lindern kann – gleichzeitig soll die neue Formulierung weitere Vorteile im Gegensatz zu Präparaten mit lebenden Bakterien aufweisen. Die Wirkung des Präparats wurde in einer großen Studie untersucht, die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal „The Lancet Gastroenterology & Hepatology“ vorgestellt.

Mehr »
Stiko aktualisiert Empfehlungen

Routineimpfungen für Säuglinge: Eine Spritze weniger

Geändertes Impfschema der Sechsfach-Impfung: Säuglinge erhalten zukünftig eine Impfdosis weniger. © Foto: shutterstock.com/KieferPix

Um den Impfplan von Säuglingen bei vergleichbarem Schutz zu vereinfachen, aktualisiert die Ständige Impfkommission (Stiko) das bisher empfohlene 3+1-Impfschema der Sechsfach-Impfung und reduziert die Empfehlung auf das 2+1-Impfschema. Wichtig sei die Einhaltung der Termine. Für Frühgeborene gilt die Neuerung nicht.

Mehr »