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Markt

Modellprojekt gesucht

Via: Kassen ist Grippeimpfung durch Apotheker zu teuer

Modellprojekt gesucht: Via-Vorstandsmitglied Arndt Lauterbach (re.) wirft dem Kassenlager vor, unter anderem aus Kostengründen auf der Bremse zu stehen: „Wir stoßen dort auf taube Ohren.“ © Foto: via

Als erster hat der Apothekerverband Nordrhein ein Modellprojekt zu Grippeschutzimpfungen durch Apotheker vereinbart. In Kürze soll in Bayern eine zweite Testregion verabredet werden. In beiden Fällen ist eine AOK der Partner. Auch der Verband innovativer Apotheken (via) möchte gerne ein Modellprojekt abschließen. Aber es findet sich keine Krankenkasse. Via-Vorstandsmitglied Arndt Lauterbach wirft dem Kassenlager daher vor, unter anderem aus Kostengründen auf der Bremse zu stehen: „Wir stoßen dort auf taube Ohren.“   

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Wiederverwendbar und antiviral

Fagron vertreibt antivirale Maske

Die antibakterielle und antivirale ZwissCleanMask kann nach Herstellerangaben bis zu 30-mal gewaschen werden. © Quelle: Fagron

Zum Anfang der Pandemie waren Atemschutzmasken kaum erhältlich. Viele Menschen wichen deshalb auf DIY-Masken aus. Nun sind Mundschutze wieder erhältlich – sogar in antiviraler Form. Der Vorteil: Sie wirken nicht nur allein durch die Filterleistung. Der Rohstoffhersteller Fagron vertreibt jetzt ebenfalls eine solche wiederverwendbare Maske.

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Vektor-Impfstoff zeigt Wirkung

Janssen sieht Auslieferung für Anfang 2021

Janssen hält – bei positivem Verlauf der weiteren klinischen Studien – eine Auslieferung der ersten Impfstoff-Chargen für Anfang nächsten Jahres für möglich. © Foto: Janssen / Johnson & Johnson

Janssen ist im Wettlauf um einen Impfstoffkandidaten einen großen Schritt voran gekommen: Der potenzielle Impfstoff mit dem vorläufigen Namen Ad26.COV2.S hat sich in einer präklinischen Studie an nichtmenschlichen Primaten als wirksam erwiesen – er rief eine zuverlässige Immunantwort hervor. Auf Basis dieser Daten hat der Hersteller in der vergangenen Woche die ersten klinischen Studien der Phase I/II-a an gesunden Freiwilligen in Belgien und den USA gestartet.

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Opiumtinktur als Rezepturarzneimittel

Retax und Staatsanwalt: Innocur warnt Apotheken

Die Firma Innocur warnt die Apotheken in einem Schreiben vor der Abgabe von Tinctura Opii normata Ph.Eur. der Firma Maros. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Der Streit um den Vertrieb von Opiumtinkturen wird weiter über die Apotheken ausgetragen. Die Firma Innocur warnt die Apotheken in einem Schreiben vor der Abgabe von Tinctura Opii normata Ph.Eur. der Firma Maros. Innocur vertreibt in Deutschland das Fertigarzeimittel Dropizol des dänischen Herstellers Pharmanovia A/S. Über dessen Rechtsstreit mit einem Apotheker berichtet Innocur. Maros verweist dagegen auf die eigene Zulassung und anderslautende Gerichtsentscheidungen.

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Marktanalyse

OTC-Analgetika: Generika trumpfen im Marketing auf

Test bestanden: Das Marktforschungsinstitut Research Tools hat die Marketingsaktivitäten von zehn OTC-Schmerzmittelherstellern untersucht und fast durchgehend gute bis sehr gute Noten vergeben. © Foto: Elke Hinkelbein

Generikahersteller glänzen nicht nur bei den Konditionen, sondern auch im Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt Research Tools in einer aktuellen Studie zu OTC-Schmerzmitteln. Das Esslinger Marktforschungsinstitut hat das Marketingverhalten von zehn großen Anbietern unter die Lupe genommen und hat gute Nachrichten für die Pharmaunternehmen: Sie erhalten gute bis sehr gute Noten für ihr Marketing und sind auch für die Kunden da. Die Telefonberatung ist demnach besonders gut. Nur in einem Punkt hakt es.

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5 Milliarden Gewinn in Q2

Amazon macht 40 Prozent mehr Umsatz

Profiteur der Corona-Krise: Amazon hat im zweiten Quartal 5,2 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. © Foto: Amazon

Amazon hat inmitten der Corona-Pandemie weiter stark vom Shopping-Boom im Internet profitiert. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 40 Prozent auf 88,9 Milliarden Dollar (75,1 Milliarden Euro) in die Höhe, wie der weltgrößte Onlinehändler am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle mitteilte. Der Gewinn betrug 5,2 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich in etwa einer Verdopplung entspricht.

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Zweites Quartal 2020

Astrazeneca kann deutlich zulegen

Der britische Pharmakonzern Astrazeneca hat von weiter steigenden Verkäufen von neuen Krebsmedikamenten und einem kräftig anziehenden Schwellenländergeschäft profitiert. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Der britische Pharmakonzern Astrazeneca hat von weiter steigenden Verkäufen von neuen Krebsmedikamenten und einem kräftig anziehenden Schwellenländergeschäft profitiert. Er verzeichnete im zweiten Quartal prozentual zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Konzernchef Pascal Soriot bekräftigte die Wachstumsziele des Konzerns.

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Unterlassungsforderung

Konnektoren-Krieg: CGM legt sich mit Red Medical an

Briefwechsel: Red-Medical-Geschäftsführer Jochen Brüggemann (l.) droht CGM und TI-Vertriebschef Rene Dunkel (r.) wegen eines Werbeschreibens mit juristischen Schritten. © Foto: Red Medical/ CGM

Kaum drei Wochen ist es her, dass sich Awinta öffentlich bei Red Medical entschuldigen musste, weil ein Außendienstler mit falschen Behauptungen hausieren ging, da liegt Red-Geschäftsführer Jochen Brüggemann schon im Clinch mit dem nächsten Wettbewerber. Die Compugroup Medical (CGM) hat in einem Rundschreiben an Apotheken behauptet, sie würden den Preis für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) nur erstattet bekommen, wenn der Konnektor in der Apotheke installiert wird. Das Modell der Konnektorenfarmen von Red wäre demnach nicht erstattungsfähig. Das wollte Brüggemann nicht auf sich sitzen lassen. Er hat CGM eine Unterlassungsforderung zukommen lassen.

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Noweda-Konzept Sache der Aufsicht

BMG: Botendienst nur mit enger Bindung an Apotheke

Laut Bundesgesundheitsministerium muss der Botendienst immer eng an die ausführende Apotheke gekoppelt sein. © Foto: Elke Hinkelbein

Ist der Botendienst-Service der Noweda rechtlich zulässig oder nicht? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat sich auf Nachfrage zurückhaltend hierzu geäußert. Der Verweis auf die zuständigen Aufsichtsbehörden kann aber als Hinweis interpretiert werden, dass man im Ministerium zumindest skeptisch ist.

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Gehe-Kooperation

Gesund leben baut Geschäftsleitung um

Im Geschäftsleitungsteam der Gesund leben-Apothekenkooperation wird es zum 1. September 2020 neue Gesichter geben: Christof Wenzel, Gehe-Leiter Procurement NonRX, und Thomas Frömbling, Gehe-Marketingleiter, werden das Team um Tanja Wilcke-Pasternacki, Gesund leben-Geschäftsleitung, verstärken. © Foto: Horst Rudel/vor-ort-foto.de

Im Geschäftsleitungsteam der Gesund leben-Apothekenkooperation wird es zum 1. September 2020 neue Gesichter geben: Christof Wenzel, Gehe-Leiter Procurement NonRX, und Thomas Frömbling, Gehe-Marketingleiter, werden das Team um Tanja Wilcke-Pasternacki, Gesund leben-Geschäftsleitung, verstärken. Gleichzeitig wird Thomas Frömbling zum Sprecher der Geschäftsleitung ernannt. Der Fokus soll noch stärker auf die Digitalisierung gesetzt werden. Bereits seit April können sich Apotheken von Experten der Kooperation zum Thema Digitalisierung beraten lassen.

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