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Internationales

Marektingmethoden

Reckitt: Milliardenstrafe wegen Suboxone

Milliardenzahlung statt Gerichtsverfahren: Reckitt Benckiser hat sich mit den US-Behörden auf die Zahlung von 1,4 Milliarden Dollar geeinigt. Dem Konzern werden unzulässige Markteingmethoden vorgeworfen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Reckitt Benckiser (RB) zahlt 1,4 Milliarden US-Dollar (1,24 Milliarden Euro), um einen Streit mit US-Behörden wegen verbotener Marketingmethoden für sein Kombinationspräparat „Suboxone Film“ (Buprenorphin/Naloxon) beizulegen. Durch die Zahlung sollen Ermittlungen der des US-Justizministeriums und der Handelsbehörde FTC beendet werden, teilte der britische Konzern am Donnerstag mit.

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Nach Wirksamkeitsstudie

Frankreich streicht Homöopathie auf Rezept

Konsequent nach Ankündigung: Nachdem eine wissenschaftliche Untersuchung zum Ergebnis kam, dass Homöopathie nicht wirkt, hat die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn sie aus der staatlichen Krankenversicherung gestrichen. © Foto: Ministère des Solidarité et de la Santé

Die französische Regierung hat das Ende der Erstattungsfähigkeit homöopathischer Arzneimittel beschlossen. Ab 2021 werden Globuli & Co. nicht mehr vom staatlichen Krankenversicherung erstattet, gab Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Dienstag bekannt. Dem vorangegangen war eine von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchung zur Wirksamkeit von Homöopathie.

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Schweiz 

Die Handyapotheke mit dem Kreuz

Handy statt Arzneimittel: In der Schweiz bietet die „Handyapotheke“ einen Reparaturservice an. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Einzelhändler können bei der Namensgebung ihrer Geschäfte kreativ sein. Ein falscher Eindruck darf dadurch allerdings nicht entstehen. In der Schweiz feiert die Handyapotheke in diesem Jahr fünfjähriges Bestehen. Die Betreiber sehen in dem Namen kein Problem, die Schweizer Arzneimittelbehörde Swissmedic ebenfalls nicht.

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Alternativmedizin

Prinz Charles wird Homöopathie-Schirmherr

Homöo-Pate: Prinz Charles übernimmt die Schirmherrschaft über die Faculty of Homeopathy. © Foto: Hugo Burnand

Homöopathie ist ein heißes Pflaster: Positioniert man sich klar für oder gegen die umstrittene Alternativmedizin, zieht man sich umgehend den Zorn jeweils anderen Lagers zu, nicht nur in Deutschland. Hierzulande war der Streit zuletzt wieder entflammt, unter anderem sah sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig teils harscher Kritik ausgesetzt, weil sie als Schirmherrin für einen Homöopathie-Kongress fungierte. In Großbritannien haben die Homöopathen nun einen ungleich bekannteren Fürsprecher für sich gewinnen können: Den britischen Thronfolger Prinz Charles.

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Österreich

Vamida stemmt sich gegen Shop-Apotheke

Das Wiener Vamida-Team (mittig Geschäftsführer Marco Vitula) betreut den Shop der Versandapotheke. © Foto: Vamida

Die österreichische Versandapotheke Vamida sieht sich ein Jahr nach der Fusion mit dem Wettbewerber Apobag gut aufgestellt. Seitdem seien die Umsätze deutlich gewachsen. Das Unternehmen will weiter in neue Services wie die direkte Kundenbetreuung durch WhatsApp investieren – auch mit Blick auf die Wettbewerber aus den Niederlanden.

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USA

Gerichtsakte: Amazon verhandelt mit Krankenversicherern

Versender und Versicherer: Amazon verhandelt laut US-Gerichtsdokumenten mit Krankenversicherern, um künftig bessere Konditionen bei Arzneimittelpreisen anbieten zu können. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Amazon hängt wie ein Damoklesschwert über dem Arzneimittelmarkt: Auch hierzulande wird mit Argusaugen beobachtet, wie der Versandhandelsgigant versucht, sich im US-Gesundheitswesen breit zu machen. Denn ist das Großprojekt erfolgreich, wird Amazon als nächstes versuchen, in Europa Fuß zu fassen – dagegen sähen Zur Rose & Co. aus wie kleine Familienbetriebe. Ein Rechtsstreit zwischen der Apothekenkette CVS und Amazon hat nun heikle Details dazu ans Licht gebracht, wie der Konzern Arzneimittelpreise drücken will, indem er Rezepte selbst abrechnet.

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Pharmakonzerne

Ehemaliger FDA-Chef wechselt zu Pfizer

Umstrittener Jobwechsel: Scott Gottlieb, ehemaliger Direktor der US-Arzneimittelbehörde FDA, hat bei Pfizer angeheuert. © Foto: Gottlieb

Scott Gottlieb, der im April zurückgetretene Direktor der US-Arzneimittelbehörde FDA, ist in den Aufsichtsrat des Pharmakonzerns Pfizer eingezogen. Nichtregierungsorganisationen kritisieren den Schritt als weiteren Beleg für die Verquickung von Politik und Wirtschaft in der Administration von US-Präsident Donald Trump. Gottlieb hatte bereits vor seiner FDA-Zeit für verschiedene Arzneimittelhersteller gearbeitet, seinen Rücktritt vom Direktorenposten begründete er mit privaten Bedürfnissen.

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Aspirina in Italien

Wie sich Bayer mit einem feministischen Satiremagazin anlegte

Die Pille gegen Kopf- und Weltschmerz: Unter dem Druck von Bayer hat das feministische Satiremagazin Aspirina seinen Namen geändert. © Foto: Elke Hinkelbein

Ein kleines feministisches Satiremagazin aus Italien hat sich den Zorn von Bayer zugezogen: Auf Druck des Pharmakonzerns hat das Magazin Aspirina seinen Namen geändert. Kritiker werfen Bayer nun vor, dass der Streit einen politischen Hintergrund habe. Denn Aspirina existierte 30 Jahre unter jenem Namen, bis dahin völlig unbehelligt vom namensgebenden Leverkusener Konzern.

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Französische Behörde

Wirksamkeit von Homöopathie nicht nachweisbar

Die französische Regierung könnte bald die Erstattung von Homöopathie durch die Krankenkassen streichen. (Symbolbild) © Foto: Iris Hundertmark

Die französische Regierung könnte bald die Erstattung von Homöopathie durch die Krankenkassen streichen. Nach Einschätzung der Obersten Gesundheitsbehörde (HAS) des Landes ist homöopathische Arznei wissenschaftlich gesehen nicht ausreichend wirksam. Daher sei eine Erstattung nicht gerechtfertigt, teilte die Behörde heute in einer Stellungnahme mit.

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Österreich

Mehr Fake-Medikamente als je zuvor

Die Zahl der sichergestellten Arzneimittelfälschungen hat in Österreich einen historischen Rekord erreicht. (Symbolfoto) © Foto: Elke Hinkelbein

Die Anzahl gefälschter Medikamente in Österreich hat im vergangenen Jahr einen noch nie dagewesenen Höchststand erreicht. Das geht aus dem Produktpirateriebericht 2018 hervor, mit dem sich der Finanzausschuss des Nationalrats in seiner heutigen Sitzung befasst hat. 

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