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Internationales

Walgreens Boots Alliance

Wegen Corona: Pessina streicht 4000 Stellen

Apothekenkette in der Krise: Walgreens Boots Alliance streicht 4000 Stellen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Walgreens Boots Alliance (WBA) ist von der Corona-Krise schwer getroffen. Das Management will die Kosten weiter senken und rund 4000 Stellen streichen, um die Auswirkungen der Krise abzumildern. Betroffen sind damit 7 Prozent der gesamten Belegschaft, vor allem in Großbritannien. Das teilte der Konzern am Donnerstag in Deerfield im Bundesstaat Illinois mit. Gleichzeitig kündigte Walgreens an, 48 Läden der britischen Optiker-Kette Boots Opticians zu schließen. Außerdem setzt der Konzern die Aktienrückkäufe aus.

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Österreich

Wirkstoffverordnung: Hersteller gegen Gesundheitsminister

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) will eine Debatte darüber anstoßen, dass Ärzte nur noch Wirkstoffe verordnen und Apotheker die jeweils verfügbaren Medikamente abgeben.
© Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) will eine Debatte darüber anstoßen, dass Ärzte nur noch Wirkstoffe verordnen und Apotheker die jeweils verfügbaren Medikamente abgeben. In einem Interview bezeichnete es Anschober als „nicht verständlich, dass Österreich eines der letzten Länder in Europa ist, wo es keine solche Lösung gibt.“ Darauf reagiert nun der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig), sorgt sich um zunehmende Lieferengpässe, noch härteren Wettbewerb und sieht die Patienten als Leidtragende.  

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Gesundheitsausschuss stimmt für Festpreise

Schweiz: Apotheker sollen nur noch das Billigste abgeben

Auch demonstrieren half nichts: Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Schweizer Nationalrates hat sich für die Einführung eines Festpreissystems ausgesprochen. © Foto: Pharmasuisse

Die Standesvertretung der Schweizer Apotheker steht vor einer großen Niederlage: Mehr als zwei Jahre ist der Schweizer Apothekerverband Pharmasuisse gegen die Einführung eines sogenannten Referenzpreissystems Sturm gelaufen, samt Demonstration in Bern und Petition mit 200.000 Unterschriften. Doch es war offenbar vergebens. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) – das Pendant zum deutschen Bundesgesundheitsausschuss – hat die Regelung vergangene Woche beschlossen, sie geht jetzt als Empfehlung an die Schweizer Regierung, die sie nach Stand der Dinge umsetzen wird. Auch der sogenannte Vertriebsanteil soll demnach zu Ungunsten der Apotheker reformiert werden.

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Führungswechsel

EMA: Pharmazeutin als neue Geschäftsführerin

Emer Cooke wird die neue Geschäftsführerin der EMA. © Foto: Europäische Arzneimittel-Agentur

Die irische Pharmazeutin Emer Cooke wird die neue Chefin der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), dies wurde bei einer außerordentlichen virtuellen Sitzung am 25. Juni beschlossen. Nach der Sitzung am 13. Juli soll die Ernennung zur Geschäftsführerin erfolgen.

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Risiko weiterhin hoch

Schweinepest: Fester Zaun geplant

Schweinepest: Der Zaun entlang der polnischen Grenze soll ausgetauscht und dauerhaft befestigt werden. © Foto: Pixabay

Ende letzten Jahres gab es an der deutsch-polnischen Grenze den ersten Fall von Schweinepest. Deutschland schützt sich seitdem mit einem Zaun gegen die Einschleppung der Krankheit. Aus Sicht von Brandenburg reicht der aber nicht aus.

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Veränderte Zusammensetzung

Levothyrox: Merck muss Schadenersatz zahlen

Mangelhaft informiert: Merck muss wegen einer Rezepturänderung bei Levothyrox Schadenersatz zahlen. © Foto: Merck

Merck muss einem Anwalt der Klägerseite zufolge in Frankreich Schadenersatz wegen einer Änderung der Rezeptur seines Schilddrüsenmedikaments Levothyrox zahlen. Ein Berufungsgericht in Lyon habe entschieden, dass der Pharmahersteller aus Darmstadt „einen Fehler“ begangen habe, da er nicht ausreichend über die veränderte Zusammensetzung und mögliche Auswirkungen aufgeklärt habe, teilte Anwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag mit.

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Strafmaß geringer als erwartet

Babypuder: Milliardenstrafe für J&J halbiert

J&J kommt im Rechtsstreit um angeblich krebserregende Körperpflegeprodukte glimpflicher davon. Die Strafe sinkt von 4,7 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. © Foto: Elke Hinkelbein

Johnson & Johnson (J&J) ist seit Jahren mit Klagen wegen umstrittener Körperpflegeartikel konfrontiert, darunter angeblich asbestverseuchtes Babypuder. Anfanf Februar gab es erneut ein hohes Schadenersatzurteil. Der Konzern hat Berufung angekündigt. Nun wurde die 2018 verhängte Strafe gesenkt.

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Anklage fordert Millionenstrafe

Frankreich: Prozess um Schlankmacher-Pillen

Die Pillen von Servier könnten allein in Frankreich den Tod von mindestens 500 Patienten verursacht haben – es handelt sich um einen der größten französischen Gesundheitsskandale. © Foto: Olga_Shestakova/shutterstock.com

Im Strafprozess um gefährliche Schlankmacher-Pillen in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft Geldstrafen von zusammen 8,2 Millionen Euro gegen den Pharmahersteller Servier gefordert.

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Erneute Kritik an Deutschland

Trump: Berlin schuldet „eine Billion“

Bei seiner ersten Massenkundgebung hat US-Präsident Donald Trump erneut Kritik an Deutschland geübt – er bekräftigte zudem seine Pläne, fast 10.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. © Foto: Gage Skidmore/Flickr

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner ersten Massenkundgebung seit Beginn der Corona-Krise seine Kritik an
Deutschland erneuert.

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Maßnahmen gegen Engpässe

Paracetamol: Frankreich will selbst produzieren

Zurück zur Souveränität: Frankreich will sich bei Paracetamol unabhängig von Importen machen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Nach schlechten Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie will Frankreich bei der Produktion des bekannten Schmerzmittels Paracetamol unabhängig von Importen werden.

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