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Erkältungs-Tipp

Tot oder lebendig – Viren vs. Bakterien

Bakterien können mit Antibiotika behandelt werden – je nach Stamm kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz. Gegen manche Viren gibt es Virustatika – viele dieser Keime sind so wandelbar, dass es keine wirksamen Medikamente gibt.

Die meisten Infektionen im Körper werden entweder durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Viren sind ohne Wirt nicht lebensfähig – Bakterien schon. Per Definition sind Viren daher keine Lebewesen. Beide Keime lösen im Körper ähnliche Symptome aus, sind doch sehr verschieden. Dieser Erkältungs-Tipp zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Eine Gegenüberstellung von Viren und Bakterien als Download gibt es hier.

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Erkältungs-Tipps

Wenn die Erkältung fortschreitet: Produktiver Husten

Wichtig für die Beratung ist es, zu wissen, wann ein Kunde zum Arzt muss: Tritt Husten mit Brustschmerzen, Atemnot, blutigem Auswurf oder hohem Fieber auf, sollte der Kunde direkt zum Arzt geschickt werden. © Foto: Shutterstock/Antonio Guillem

Egal ob akut oder chronisch: Beide Formen können sich produktiv äußern. Der produktive Husten geht immer mit einer Schleimbildung einher. Meist ist dieser klar und flüssig und damit unproblematisch. Gelblicher Auswurf aus den unteren Atemwegen weist auf stärkere Entzündungen hin. Grünliches Bronchialsekret entsteht nach einer bakteriellen Infektion. Diese Sekundärinfektionen lassen sich oftmals durch unterstützende medikamentöse Therapien vermeiden.

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Erste Erkältungsanzeichen

Darum lohnt es sich früh zu handeln

Bereits bei den ersten Anzeichen handeln: Nur wenn die ersten Symptome ernstgenommen werden, können Erkältungen und Spätfolgen verhindert werden. © Foto: Image Point Fr/shutterstock.com

Ein Kratzen im Hals, kitzeln in der Nase und Niesattacken: Die ersten Anzeichen einer Erkältung sind meist harmlos und werden oft ignoriert. Doch grade in dieser Phase lohnt es sich bereits zu handeln. Denn oft kann eine richtige Erkältung noch abgewendet werden und eventuell auftretende Komplikationen werden vermieden.

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Erkältungssymptome

Erste Erkältungs-Etappe: Trockener Husten

Zu Beginn einer Erkältung macht sich häufig ein trockener Husten bemerkbar. Um die Schleimhautreizungen gering zu halten, sollten frühzeitig Maßnahmen getroffen werden.

Reizhusten ist oft ein Vorbote der Erkältung. Zu Beginn ist der Husten trocken und führt zu einer ständigen Reizung. Im weiteren Verlauf wird der Husten produktiv – es kommt zur vermehrten Sekretbildung. In der ersten Etappe des Infektes leiden Betroffene unter Hustenanfällen. Je häufiger diese vorkommen, desto gereizter ist der Rachen – der nächste Anfall folgt. Eine Beruhigung der gereizten Schleimhaut kann den Husten lindern und Schmerzen im Brustkorb reduzieren.

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Kostenübernahme

Erstattungsfähigkeit von pflanzlichen Arzneimitteln

Erstattung von grünen Verordnungen: In Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie findet sich eine Übersicht der verordnungsfähigen, aber nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel. © Foto: Marcus Witte

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel können unter Umständen zu Lasten der GKV eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass sie von einem Arzt verordnet wurden. Je nach Krankenkasse werden unterschiedlich hohe Beträge übernommen. Patienten können die Kostenübernahme per Brief bei ihrer Krankenkasse beantragen.

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Erkältungstipps

Anatomische Erkältungsreise: Mandeln und Polypen

Die Entstehung von Nasenpolypen ist noch immer unklar. Sie stehen oft in Zusammenhang mit einer chronischen Rhinosinusitis – ein entzündlicher Trigger wird vermutet. © Foto: Shutterstock/BravissimoS

Die Mandeln dienen der Immunabwehr. Früher wurden sie bei häufig wiederkehrenden Entzündungen operativ entfernt, heute wird dieser Eingriff seltener durchgeführt. Die Rachenmandel sorgt meist im Kindesalter für Probleme, da sie sich vergrößert und häufig entzündet. Eine Rachenmandelvergrößerung wird im Volksmund als Rachenpolypen bezeichnet. Nasenpolypen hingegen entwickeln sich aus chronisch entzündeter Schleimhaut der Siebbeinzellen oder Kieferhöhlen. Die Erkrankung wird meist operativ behandelt. Echte Nasenpolypen haben mit den Rachenmandeln nichts zu tun – umgangssprachlich werden beide Begriffe häufig parallel verwendet.

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Nach der Erkältung folgt die Sucht

Nasenspray-Abhängigkeit: Unterschätzte Gefahr

Wege aus der Sucht: Um die Nasenspray-Abhängigkeit loszuwerden ist ein hohes Maß an Konsequenz und Durchaltevermögen gefragt. © Foto: ivan_kislitsin/shutterstock.com

Häufig beginnt es nach einer heftigen Erkältung: Die Nase will ohne abschwellendes Nasenspray einfach nicht mehr frei werden. Bei vielen Anwendern ist der Gebrauch schon zur Regelmäßigkeit geworden – der Grund ist eine Abhängigkeit. Mit Konsequenz und Durchhaltevermögen kann der Gewöhnungseffekt jedoch wieder rückgängig gemacht werden.

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Von der Erkältung zur Entzündung

Verschleppter Infekt: Wenn Viren sich ausbreiten

Über 200 verschiedene Viren, darunter Rhino-, Adeno- und Coronaviren, können eine Erkältung auslösen. © Foto: Shutterstock/Kateryna Kon

Eine einfache Erkältung kann, wenn der Betroffene sich nicht schont, Folgen haben. Eine Verschleppung kann zur Ausbreitung der Viren im ganzen Körper führen, sodass es zu Folgeerkrankungen wie einer Superinfektion kommen kann. Eine normale Erkältung dauert sieben bis zehn Tage, in dieser Zeit sollte die körperliche Leistung gering gehalten werden. Werden Warnsignale des Körpers ignoriert, dauert der Infekt mitunter länger an.

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Erkältungstipps

Anatomische Erkältungsreise: Kehlkopf und Stimmbänder

Laryngitis: Eeine akute oder chronische Entzündung der Kehlkopfschleimhaut. Betroffene leiden in erster Linie unter Heiserkeit bis zu völligem Stimmverlust. © Foto: Shutterstock/GlebSStock

Im Rahmen vieler Erkältungskrankheiten kann einem auch mal die Stimme wegbleiben. Aber was sind die Ursachen dafür? Und wie entsteht eigentlich ein Ton? Und worauf sollte man bei der Beratung von Stimm- und Kehlkopfbeschwerden achten? 

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Heilpflanzen gegen Erkältung

Primelwurzel: Gelbes Hustenwunder

Sekretolytisch und expektorierend: Primelwurzel wird vor allem bei produktivem Husten, Katarrhen der Luftwege sowie bei chronischer Bronchitis eingesetzt. © Foto: Madeleine Steinbach/shutterstock.com

Die Primel findet während einer Erkältung vor allem bei Husten ihren Einsatzbereich. Aufgrund ihrer gelben, zusammenhängenden Blütenkelche, die optisch einem Schlüsselbund ähneln, wird sie häufig auch als Schlüsselblume bezeichnet. Es gibt über 900 Primel-Arten – als Arzneipflanze werden jedoch nur die Arten Primula veris und Primula elatior eingesetzt.

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  • insgesamt 8 Seiten