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Antidiabetika

MSD verzichtet auf Janacti

Berlin

Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) die Anwendung des Antidiabetikums Actos (Pioglitazon) eingeschränkt hat, hat der Pharmakonzern Merck Sharpe & Dohme (MSD) jetzt seinen Zulassungsantrag für eine Fixkombination mit dem Wirkstoff Sitagliptin zurückgenommen.

MSD hatte Ende Mai die Zulassung für die Kombination seines Wirkstoffs mit dem von Takeda zur Behandlung von Typ-II-Diabetikern beantragt. Die Kombination unter dem Namen Janacti sollte in den Dosierungen 100/30 mg sowie 100/45 mg erhältlich sein. Ende Juli hatte die EMA jedoch die Anwendungsmöglichkeiten für Pioglitazon eingeschränkt. Der Insulin-Sensitizer steht im Verdacht, das Risiko für Blasenkrebs zu erhöhen. In Deutschland dürfen Glitazone seit Ende 2010 wegen fehlenden Zusatznutzens ohnehin nicht mehr zu Lasten der Kassen verordnet werden.

Damit bleibt Sitagliptin vorerst nur als Monopräparat (Januvia) und Kombination mit Metformin (Janumet) verfügbar. Parallel vermarktet Berlin Chemie im Co-Marketing Xelevia beziehungsweise Velmetia.

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