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Shop-Apotheke: Wachstum verlangsamt sich zur Jahresmitte

Berlin - Shop-Apotheke hält ihren Kurs aus dem ersten Quartal, das Wachstum hat sich aber leicht verlangsamt. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse um 32 Prozent auf rund 338 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 257 Millionen. Noch mehr angezogen hat allerdings die Zahl der aktiven Kunden: Im Vergleich zum Vorjahr ist sie nach Unternehmensangaben um die Hälfte gewachsen, von 2,8 Millionen auf 4,2 Millionen. Der Vorstand sieht seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

Leicht abgekühlt hat sich das Wachstum hingegen in der DACH-Region: Lag es im ersten Quartal bei 29 Prozent, waren es über beide Quartale zusammen noch 27. Insgesamt stiegen die Erlöse von 235 Millionen im Vorjahr auf 298 Millionen Euro – 155 Millionen davon hatte Shop-Apotheke im ersten Quartal erwirtschaftet, 143 Millionen im zweiten. Dafür ging es im Segment International, das die Aktivitäten in Frankreich, Belgien, Niederlande, Spanien und Italien umfasst, etwas schneller bergauf: Hier betrug das Wachstum im ersten Halbjahr 83 Prozent: Der Umsatz kletterte auf 40 Millionen Euro, von 22 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet der Vorstand eine Beschleunigung des organischen Wachstums auf circa 30 Prozent, 2018 waren es 25 Prozent. Dies ergibt einer Steigerung des Konzernumsatzes auf rund 700 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr lagen die Erlöse bei 540 Millionen Euro, was dank Zukäufen einem Plus von 90 Prozent entspricht.

„Impulse“ erwarte man auch durch die Einführung des eRezepts, wie das Unternehmen schreibt. CEO Stefan Feltens hatte sich zu dem Thema im Gegensatz zur Konkurrenz von Zur Rose bisher nur vorsichtig optimistisch geäußert. Um sich für das eRezept zu wappnen, will Shop-Apotheke Geld einsammeln. Im Zuge eines beschleunigten Verfahrens sollen neue Aktien im Wert von insgesamt circa 50 Millionen Euro unter Ausschluss des Bezugsrechts platziert werden – das entspricht rund 10 Prozent des aktuellen Marktwertes des Unternehmens, der sich zuletzt auf rund 476 Millionen Euro belief.

Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 33,6 Millionen Euro, nach 21,4 Millionen Euro im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem bereinigten Ergebnis (Ebitda) auf dem Niveau des Vorjahres oder darüber; 2020 soll dann der auf dieser Ebene der Break-even erreicht werden.

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