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Shop-Apotheke: Plus 44 Prozent

Berlin - Die Shop-Apotheke ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. In Deutschland stieg der Umsatz um 44 Prozent auf 209 Millionen Euro – nach 146 Millionen Euro im Vorjahr. Insgesamt nahm der Konzern 284 Millionen Euro ein – ein Plus von 60 Prozent.

„Mit der erfolgreichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 sind wir insgesamt sehr zufrieden“, sagte Finanzchef Dr. Ulrich Wandel zu den vorläufigen Zahlen. „Mit einem Umsatzplus von 60 Prozent haben wir unser ehrgeiziges Ziel für 2017 erreicht und unsere Marktführerschaft in allen relevanten europäischen Märkten erneut substanziell ausgebaut. Damit haben wir ideale Voraussetzungen für ein starkes Wachstum in unseren europäischen Zielmärkten im Geschäftsjahr 2018 geschaffen.“

Größter Wachstumsmotor waren erneut die internationalen Märkte – dazu gehören die Länder Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande, Spanien und Italien. Hier hat die Shop-Apotheke ihr Geschäftsvolumen um mehr als 143 Prozent gesteigert. Entsprechend erhöhte sich der Umsatz im Segment von 30 auf 74 Millionen Euro.

Die Zahl der aktiven Kunden in Europa stieg von 1,8 auf 2,7 Millionen. Neben dem organischen Wachstum trug auch die im vierten Quartal übernommene Europa Apotheek mit 25 Millionen Euro zur Umsatzsteigerung bei. „Durch die Übernahme der Europa Apotheek haben wir unseren Sortimentsfokus um rezeptpflichtige Medikamente erweitert und uns so neue Wachstumspotenziale in Deutschland und zukünftig international erschlossen“, so Wandel.

Die Einführung eines gemeinsamen Markenauftritts sei für Ende des Jahres geplant, sagte Wandel vor Kurzem in einem Interview. Ab 2019 erwarte man dadurch Synergien von 2 bis 2,5 Millionen Euro. Ob auch das Rx-Geschäft dann unter der Marke Shop-Apotheke abgewickelt werde, sei noch nicht entschieden.

2017 habe man konsequent weiter in den Ausbau und die Automatisierung der Lager-, Logistik- und IT-Infrastruktur investiert, so Wandel. Einen Rückgang gab es im Segment Germany Services, zu dem der Webshop-Anbieter RedTecLab gehört. Nach Eliminierung konzerninterner Leistungen wurden in dem Bereich 0,8 Millionen Euro umgesetzt, im Vorjahr waren es 2,5 Millionen. Dieses Segment wird künftig in das Segment Germany integriert.

Im Dezember hatte Wandel in dem Interview angedeutet, dass die niederländische Versandapotheke im kommenden Jahr weitere Übernahmen in Betracht zieht – und zwar in Deutschland. Auf Nachfrage ruderte das Unternehmen zurück: „Jein. Er hat das so fallen lassen und grundsätzlich haben wir natürlich immer ein Auge auf den deutschen Markt“, so ein Sprecher. „Es steht aber nichts akut an.“ Wer mögliche Kandidaten seien, könne dementsprechend nicht gesagt werden.

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