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Elac: Phoenix verlängert, Gehe pokert

Gleicher Partner: Elac hat für die Guten Tag Apotheken den Vertrag mit Großhändler Phoenix verlängert.Foto: APOTHEKE ADHOC

Berlin - Phoenix bleibt Hauptlieferant der Guten-Tag-Apotheken von Elac Elysée. Die Kooperation hat mit dem Großhändler einen neuen Vertrag abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit AEP soll weiter ausgebaut werden. Mit Gehe und Alliance gibt es noch keine neuen Abschlüsse.

Elac-Geschäftsführer Frank Baer sagte gegenüber APOTHEKE ADHOC, dass für die Guten Tag Apotheken eine Vertragsverlängerung mit Phoenix erreicht werden konnte. „Seit Jahren ist die Phoenix der wichtigste Großhandels-Partner der ELAC mit dem größten Umsatzvolumen und wir können somit die seit Jahren vertrauensvolle Arbeit mit der Phoenix fortsetzen“, so Baer.

Auch die noch junge Partnerschaft mit AEP werde weiter ausgebaut. Seit 2017 werden vor allem die Eigenmarken von Elac über dem Großhändler aus Alzenau verteilt – Vorteil hier ist das Zentrallager. Elf Eigenmarkenprodukte von unterschiedlichen Herstellern haben die Guten Tag Apotheken im Programm.

Mit Gehe, ebenfalls seit Jahren Elac-Partner, laufen die Verhandlungen noch. Erste Gespräche gab es bereits, eine Einigung wurde aber noch nicht erzielt. Allmählich drängt die Zeit, denn die Verträge mit dem Stuttgarter Großhändler laufen wie bei Phoenix zum 31. Januar aus. Etwas mehr Zeit für einen neuen Abschluss gibt es bei Alliance.

Aktuell gibt nach Angaben der Kooperation 494 Partnerapotheken, zeitnah könnte also ein Jubiläum anstehen. Wobei Elac aufgrund Der Struktur der Kooperation nicht vornehmlich auf Expansion aus ist. Was den Einkauf betrifft, verpflichten die Mitglieder sich, mindestens 80 Prozent ihres Großhandelsvolumens bei einem der Partner zu beziehen.

Die Flyer-Auflage beträgt Baer zufolge von 3,14 Millionen. Daneben gibt es das eigene Kundenmagazin „Mein Tag“ mit einer Auflage von 160.000.

Die Guten-Tag-Apotheken sind der exklusive Club unter den Kooperationen. Wer bei Elac mitmachen möchte, muss einen Mindestumsatz von drei Millionen Euro vorweisen. Früher war die Schwelle bei 2,5 Millionen Euro. Doch aufgrund der allgemein steigenden Umsatzentwicklung der Apotheken wurde die Grenze 2016 angehoben.

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