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Apothekenpraxis

US-Versandapotheke entdeckt Verunreinigung

150 mg Ranitidin, 3 mg NDMA

Dr. Kaury Kucera, Chief Scientific Officer von Valisure, erklärt, wie ihr Labor NDMA in Ranitidin entdeckt hat. © Screenshot

Extrem hohe Gehalte an NDMA: Die US-Versandapotheke Valisure hat die Verunreinigung mit N-Nitrosodimethylamin (NDMA) im Säureblocker Ranitidin entdeckt. Das potenzielle Kanzerogen konnte in deutlich über den von der US-Arzneimittelbehörde (FDA) festgelegten Höchstwerten nachgewiesen werden.

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NDMA-Skandal

Ranitidin: Rückrufwelle gestartet

Rückrufe gestartet: Droht Ranitidin nun das gleiche Schicksal wie Valsartan? © Foto: APOTHEKE ADHOC

Es gibt erneut Ärger um Verunreinigungen mit N-Nitrosodimethylamin (NDMA): Europaweit werden Ranitidin-haltige Arzneimittel zurückgerufen. Vergangene Woche hatten Tests ergeben, dass einige Ranitidin-haltige Produkte mit der Substanz verunreinigt sind. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüfte die Fälle daraufhin und gab nun den Rückruf bekannt. Die Rückrufe in der Übersicht gibt es als Download im LABOR. 

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Rechenzentren

Nach Haubold-Abgang: Unruhe beim ARZ Haan

Dr. Philipp Siebelt, Vorstandsvorsitzender der ARZ Haan AG, will im Vorstandsdialog auf Fragen der Mitarbeiter zum Wechsel in der Geschäftsführung eingehen. © Foto: ARZ Haan

Der überraschende Abgang des Geschäftsführers Thomas Haubold beim ARZ Haan hat die Belegschaft verunsichert. Die Angestellten haben sich in einem offenen Brief an den Aufsichtsrat gewandt und dabei insbesondere Kritik an der Kommunikation des Vorstands geäußert.

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Apothekenkooperationen

Guten-Tag-Apotheken: „Wir halten jeden Preis“

Im Prospekt können Guten Tag-Apotheken versprechen, jeden Preis der Aktionsprodukte zu halten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Im Kampf um Kunden setzen viele Apotheken auf die Preise. Gerade in Gegenden mit vielen Mitbewerbern gehören Rabattschlachten und spezielle Aktionen zum Alltag. Die Guten-Tag-Apotheken der Kooperation Elac Elysée versprechen im Prospekt, jeden Preis zu halten. Auf Kundenwunsch wird sogar Geld ausgezahlt.

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ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Roter Afghane

Karl Lauterbach will SPD-Vorsitzender werden. Warum er das schaffen kann: Heute in ApoRetrO. © Montage: APOTHEKE ADHOC

Karl Lauterbach will SPD-Vorsitzender werden. So sehr, dass er sogar auf eine Zusammenarbeit mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) freiwillig verzichtet. Er will den Krankenkassen verbieten Homöopathie zu erstatten und Kiffern gestatten zu kiffen. Und wir fragen uns: Was hat das alles miteinander zu tun?

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APOSCOPE-Umfrage

Jedes dritte Warenlager ist fremdfinanziert

Externe Hilfe: In jeder dritten Apotheke ist das Warenlager zumindest teilweise fremdfinanziert. © Grafik: APOTHEKE ADHOC

Das Warenlager bindet Kapital – und beschränkt die Liquidität der Apotheke. Jeder dritte Leiter hat sich deshalb bereits externe Hilfe geholt und lässt sein Generalalphabet finanzieren. Und die meisten Apotheker rechnen damit, dass es künftig noch schwieriger wird, den Einkauf alleine zu stemmen. Dies ergab eine Umfrage von APOTHEKE ADHOC unter 102 Inhabern und Filialleitern.

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Exklusivvereinbarung

Noventi und Gehe finanzieren Apotheken

Neues Angebot: Laut Dietmar Becker, Mitglied der Geschäftsleitung Noventi HealthCare sind die „Nutznießer unserer Kooperation mit Gehe unsere gemeinsamen Kunden – die Apotheken“. © Foto: Noventi

Seit Dezember 2018 arbeiten Noventi und Gehe bereits in der Initiative Pro AvO zusammen. Jetzt kooperiert der Apothekendienstleister mit Gehe exklusiv auch bei der Finanzierung des Warenlagers. Noventi finanziert dabei für die Apotheke Wareneinkäufe bei Gehe und hat dazu ein spezielles System von Dienstleistungen und Beratung für alle beteiligten Partner durch ihren Bereich „Kundenmanagement Finance & Sonderprojekte“ entwickelt. Das neue Geschäftsmodell nennt sich FactoringPlus. „Noventi und Gehe kooperieren ab sofort im Rahmen eines neuen Modells zur finanziellen Stärkung der Apotheke“, heißt es in einer Firmenmitteilung.

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Streit um Anti-Kater-Mittel

Krank oder nur verkatert?

Kopfschmerzen zählen zu den typischen „Katersymptomen“, aber ist man deswegen krank? Die Frage wird vor Gericht geklärt. © Foto: Bayer

Die Hersteller von Mitteln gegen den „Kater“ werden zuletzt verstärkt rechtlich angegangen. Sowohl der Verband soziale Wettbewerb (VSW) als auch die Wettbewerbszentrale greifen die Produkte an, eine endgültige rechtliche Klärung steht noch aus. Ein betroffenes Produkt ist one:47 der Firma founderholics mit Sitz in Mainz. Geschäftsführer Christopher Prätsch fühlt sich zu Unrecht an den Pranger gestellt und vermutet eine Kampagne der Pharmaindustrie hinter den juristischen Angriffen.

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Hemberg Apotheke Worpswede

Kosmetikstudio macht Apotheker schöner

Entspannte Atmosphäre sowie ein breites Angebot an Produkten und Behandlungen: Damit soll das Kosmetikstudio in der Hemberg Apotheke im niedersächsischen Worpswede punkten. © Foto: Hemberg Apotheke

Kosmetikbehandlung in der Apotheke? Während sich Gerichte noch mit der Frage beschäftigen, ob Schönheitsanwendungen apothekenüblich sind, bieten zahlreiche Kollegen den zusätzlichen Service für ihre Kunden. Antje Vollmer, Inhaberin der Hemberg Apotheke im niedersächsischen Worpswede, setzt schon seit Jahren auf kosmetische Angebote. Negative Erfahrungen hat sie noch keine gemacht.

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Apothekenübliche Dienstleistungen

Kosmetikkabinen nun doch erlaubt – wegen Versandhandel

Ab auf die Pritsche: Kosmetikbehandlungen in der Apotheke sind aus Sicht des Verwaltungsgerichts Gießen erlaubt. © Foto: Elke Hinkelbein

„Gönnen Sie sich eine Auszeit!“ So werben zahlreiche Apotheken in ganz Deutschland, die ihren Kunden in der Offizin Kosmetikbehandlungen anbieten. Doch nicht überall sind die Kabinen gerne gesehen: Das Regierungspräsidium Darmstadt ging nach einer Revision gegen eine Apotheke vor – Schönheitspflege sei nicht als apothekenübliche Dienstleistung zu qualifizieren. Anders als das Verwaltungsgericht Minden vor einigen Jahren entschied das Verwaltungsgericht Gießen (VG) zugunsten des Inhabers – und spendierte Argumente gegen den Versandhandel quasi obendrauf.

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