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Apothekenpraxis

Korrupter Vertriebspartner

Scheinquittungen: Apothekerin prellt Medice

Feind im Haus: Medice ist Opfer eines betrügerischen Managers und einer Großhandelsapothekerin geworden. © Foto: Medice

Der Hersteller Medice ist Opfer von Betrügern in den eigenen Reihen geworden: Zwischen 2011 und 2015 soll der frühere internationale Vertriebsleiter mit einigen seiner geschäftlichen Kontakte verabredet haben, Scheinrechnungen für fingierte Leistungen auszustellen. Unter den Komplizen war eine Apothekerin. Die Sache flog auf und wird jetzt juristisch aufgearbeitet.

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Botendienstpauschale

250 Euro Einmalzahlung: So wird abgerechnet

GKV-Spitzenverband und Deutscher Apothekerverband (DAV) haben sich dem Vernehmen nach auf einen Entwurf zur Abrechnung der Einmalzahlung zum Botendienst geeinigt. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Apotheken können wegen der Corona-Krise den Botendienst abrechnen. Neben der Gebühr von 5 Euro pro Fahrt sollen die Kassen eine Anschubfinanzierung in Höhe von 250 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zahlen. Die entsprechende Verordnung ist bereits seit Ende April in Kraft, doch wie die Einmalpauschale abgerechnet werden soll, stand bislang noch in den Sternen. Inzwischen konnten GKV-Spitzenverband und Deutscher Apothekerverband (DAV) sich auf einen Entwurf einigen, dem die beiden Verhandlungspartner dem Vernehmen nach auch zustimmen werden.

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Lauterbach schaltet sich ein

Homöopathie: Apothekerin erhält Hassbriefe

Angefeindet: Seit Inhaberin Iris Hundertmark entschieden hat, keine Homöopathie mehr anzubieten, ist sie harter Kritik ausgesetzt – erhält aber auch viel Zuspruch. © Foto: Iris Hundertmark

Iris Hundertmark ist gewissermaßen die Nathalie Grams der Apothekerzunft: Seit sie vor zwei Jahren medienwirksam beschloss, in ihrer Apotheke keine Homöopathie zu verkaufen, ist sie zu einer Wortführerin der Homöopathie-Gegner in ihrer Branche avanciert. Auf Twitter tut sie ihre Meinung regelmäßig kund und hat mittlerweile über 8000 Follower um sich geschart. Dafür erhält sie nicht nur Unterstützung von teils prominenter Seite, sondern ist auch Opfer von Anfeindungen und Hassnachrichten. Hundertmark steht trotzdem zu ihrer Entscheidung – die sich auch betriebswirtschaftlich für sie gerechnet habe.

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IT-Umstellung

Apobank-Chef entschuldigt sich, Apotheker lässt nicht locker

IT-Pannen: Apobank-Chef Ulrich Sommer entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten der Ausnahmesituation. © Foto: Apobank

Zu den Problemen bei der IT-Umstellung bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat sich Vorstandschef Ulrich Sommer bisher noch nicht öffentlich geäußert. In einem Brief an Apotheker Askan Fahr-Becker von der Bahnhof-Apotheke in Fulda entschuldigt sich der Apobank-Vorstand für die „Unannehmlichkeiten“ der „aktuellen Ausnahmesituation“. Die Konten-Probleme bei Fahr-Becker konnten zwischenzeitlich behoben werden. Allerdings fordert der Apotheker und Genosse der Apobank weiterhin Aufklärung über die Pannenserie und will auf der nächsten Vertreterversammlung über die Kosten der IT-Umstellung diskutieren.

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Festbeträge

Statine und PPI: Achtung Lagerwertverluste!

Preisrutsch im Generalalphabet: Am 1. Juli treten neue Festbeträge in Kraft. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Zum 1. Juli treten nicht nur die neuen Mehrwertsteuersätze in Kraft, sondern auch neue Festbeträge. Mehrere Schnelldreher sind betroffen.

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„Viele Kunden haben uns angesprochen“

Rassismus-Debatte: Nächste Mohren-Apotheke benennt sich um

Umbenennung als Chance: Die Mohren-Apotheke in Kiel gibt sich einen neuen Namen – auch, weil im Moment eine gute Zeit dafür ist. © Foto: Mohren-Apotheke Kiel

Black Lives Matter ist auch in den deutschen Apotheken angekommen. Was die Diskussion um die Frankfurter Mohren-Apotheke vor zwei Jahren nicht vermochte, erreicht nun die aktuelle Rassismus-Debatte, zumindest in Kiel: Dort hat Apothekeninhaber Jens Rath beschlossen, seine Mohren-Apotheke umzubenennen. Glücklich war er mit dem Namen seit langem nicht mehr, sagt er. Doch die betriebliche Herausforderung, das Traditionshaus umzubenennen, stand der Entscheidung im Weg. Das aktuelle gesellschaftliche Klima macht es nun möglich.

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Abholer, Gutscheine, Umtausch, Auszeichnung

MwSt-Senkung: Das müssen Apotheken beachten

Bestellt und noch nicht abgeholt? Apotheken müssen bei der Mehrwertsteuersenkung an offene Aufträge denken. © Foto: Elke Hinkelbein

Ab morgen bis zum Jahresende sinkt der Mehrwertsteuersatz: von 19 auf 16 beziehungsweise von 7 auf 5 Prozent. Was Apotheken beachten müssen und warum sie heute noch einen Blick auf das Abholbrett werfen sollten, haben wir in Zusammenarbeit mit Torsten Feiertag, Steuerberater aus Berlin, zusammengestellt.

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Boten-Pauschale

Keine Doku im Botendienst, aber ...

Eilige Arzneimittel: Apotheken können den Botendienst abrechnen – ohne umfangreiche Dokumentation. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Seit Ende April können Apotheken für die Lieferung von Medikamenten 5 Euro abrechnen. Aber wie wird nachgewiesen, dass der Bote tatsächlich unterwegs war? Eine Dokumentationspflicht gibt es nicht, erklärt der Berliner Apothekerverein (BAV) seinen Mitgliedern. Eine Stolperstelle gibt es trotzdem.

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Inhaberin: „Man muss da Position beziehen“

Rassismus-Debatte: Mohren-Apotheke benennt sich um

Aus für den Namen: Die Inhaberin der Wiener Mohren-Apotheke kommt Forderungen nach einer Umbenennung nach. © Foto: Mohrenapotheke Wien

Die seit vergangenem Jahr immer wieder aufkommenden Diskussionen um mutmaßlich rassistische Geschäftsnamen – konkret: Mohren-Apotheken – haben neuen Schwung bekommen. Auch Teresa Marosi verteidigte bisher den Namen ihrer Wiener Mohren-Apotheke unter Verweis auf den historischen Kontext des Begriffs. Dadurch wurde sie zur Zielscheibe, nicht nur aus der Politik wurde sie kritisiert, es wurde sogar eine Petition gegen ihre Apotheke gestartet. Jetzt hat sie eingelenkt. Marosi Blindheit für Rassismus und Diskriminierung zu unterstellen, wäre zynisch: Ihre eigene Familie musste ihres jüdischen Glaubens wegen vor den Nazis fliehen, die Apotheke wurde im Dritten Reich „arisiert“.

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ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Die Quittung

Es könnte funktionieren, doch auch Versandapotheken machen Fehler und dann wird es kompliziert. © Montage: APOTHEKE ADHOC

Hat die Versandapotheke eben mal einen Fehler gemacht. Das kommt vor. Fehler passieren überall. Wie man damit umgeht, ist entscheidend. Rücken gerade machen, sich entschuldigen und eine Lösung anbieten. Wenn der gute Wille geradewegs in die Katastrophe führt.

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