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Apo-Tipp

Prüfpflicht für Apotheken

Hydroxychloroquin: Indikation muss auf das Rezept

Nicht ohne Indikation! Apotheken müssen Verordnungen über Hydroxychloroquin prüfen. © Foto: Marcus Witte

Hydroxychloroquin-haltige Arzneimittel dürfen in Apotheken nur noch abgegeben werden, wenn der Arzt eine der zugelassenen Indikationen auf der Verordnung vermerkt hat. Darüber informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

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Arzneimittel-Richtlinie

Corona-Ausnahmen für Entlassrezepte

Ausnahmen wegen Corona: Es gibt temporäre Erleichterungen beim Entlassrezept. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Allmählich greifen wegen der Corona-Krise immer mehr Erleichterungen für die Arzneimittelabgabe: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) um Sonderregelungen ergänzt. Neuerungen gibt es beim Entlassmanagement und der Verordnung von Arzneimitteln ohne direkten Arzt-Patienten-Kontakt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die Änderungen bereits durchgewunken.

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Chloroquin, Kaletra & Co.

Covid-19: Off-Label-Use erstattungsfähig

Wird ein Arzneimittel außerhalb der eigentlichen Indikation verordnet, übernimmt die Krankenkasse nur unter gewissen Bedingungen die Kosten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Eine Erstattung der Kosten für ein Arzneimittel erfolgt innerhalb der zugelassenen Indikationsgebiete. Der Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist ein dynamischer Prozess, so ergeben sich für bereits zugelassene Medikamente neue Therapieoptionen – so ganz aktuell bei dem Malariamittel Resochin und dem HIV-Medikament Kaletra. Um eine Verordnung auch ohne Zulassung möglich zu machen, übernehmen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch die Kosten für den sogenannten Off-Label-Use. Im Deutschen spricht man dabei von „zulassungsüberschreitender Anwendung”.

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Gelockerte Abgabe

Während der Pandemie: Sonder-PZN 02567024

Um unnötigen Mehrfachkontakt zwischen den Kunden und dem Apothekenpersonal zu vermeiden, wurden die Rabattverträge gelockert. das Stichwort heißt: Sonder-PZN 02567024. © Foto: Marcs Witte

Die Sonder-PZN 02567024 kann mit dem jeweils zugehörigen Faktor auf das Rezept aufgedruckt werden, wenn das Arzneimittel nicht vorhanden ist, es sich aber um einen dringenden Versorgungsfall handelt. Um eine zügige und erleichterte Versorgung der Patienten in der Corona-Krise zu ermöglichen, haben einige Kassen ihre Regelungen gelockert – Apotheken können die Sonder-PZN aufdrucken und den Kunden so den zweiten Weg ersparen. So wird nach Aussagen der Kassen später nicht retaxiert.

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Allergische Erkrankungen

Faktencheck: Heuschnupfen

Überreaktion des Körpers: Mit dem Aufblühen einiger Pflanzenarten kommt es meist zu den ersten Beschwerden für Pollenallergiker. © Foto:OtmarW/shutterstock.com

Sobald die Temperaturen wärmer werden und die ersten Pflanzen blühen, beginnt für Pollenallergiker die Allergiesaison: Tränende Augen, eine laufende Nase und Halskratzen gehören zum Alltag. Doch wie entsteht eigentlich ein Heuschnupfen und was hilft dagegen? Der Faktencheck gibt einen Überblick.

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Sonderrezepte

Entlassrezept: Ein besonderes Muster-16-Formular

Das Entlassrezept soll dazu beitragen Versorgungslücken zu vermeiden und den Patienten zu entlasten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Seit Oktober 2017 stellt das sogenannte „Entlassrezept“ ein besonderes Muster-16-Formular dar. Für die Apotheken gibt es bei der Belieferung einige Extras zu beachten – ein Überblick.

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Masernschutzgesetz

DAV rät Apotheken: Wiederholungsrezepte nicht beliefern!

„Der DAV rät derzeit davon ab, Wiederholungsrezepte zu beliefern, da der Abrechnungsprozess ungeklärt ist.“ © Foto: APOTHEKE ADHOC

Zwar sind Wiederholungsrezepte gesetzlich erlaubt, doch sind noch immer verschiedene Punkte in Bezug auf die Belieferung und Abrechnung offen. In der vergangenen Woche appellierte der Deutsche Apothekerverband (DAV) an die Mediziner, kein Wiederholungsrezept auszustellen. Heute rät der DAV gar davon ab, Mehrfachverordnungen zu beliefern.

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Kompressionsstrumpf, Lanzetten & Co.

Hilfsmittelrezept – 28 Tage und keine Mischverordnung

Sonderfall Hilfsmittelrezept: Änderungen müssen vom Arzt erneut gegengezeichnet werden – inklusive Datum. Bei höherwertiger Versorgung ist an die Sonder-PZN zu denken. Hilfsmittel zum Verleih: Ein Monat entspricht 28 Tage. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Arzneimittel und Hilfsmittel sind getrennt voneinander zu verordnen. Der Hilfsmittelempfang muss auf der Rezeptrückseite vom Patienten mit Datum und Unterschrift bestätigt werden. Soweit so gut. Aktuell scheint das Ausstellungsdatum in den Fokus zu rücken: Der Versorgungszeitraum bei Milchpumpe & Co. beläuft sich auf 28 Tage – wer länger versorgt kann retaxiert werden.

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Gebührenfrei?

Zuzahlungsstatus: AOK retaxiert weiter

Kreuz-Retax: Die AOK kürzt weiter Abrechnungen wegen falscher Zuzahlungsbefreiungen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Weil der Arzt den Gebührenstatus des Versicherten falsch angekreuzt hat, wird eine Apotheke retaxiert. Es geht um 2,50 Euro und um das Prinzip, denn es handelt sich um einen unbedeutenden Formfehler.

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Rezeptformulare

BtM-Rezept: Drei Teile – viele Retaxgefahren

Für BtM-Rezepte gelten gesonderte Regeln. Damit es nicht zu Retaxierungen kommt, müssen Apotheker und PTA einige Dinge beachten. © Foto: Elke Hinkelbein

Der Apo-Tipp gibt einen Überblick darüber, welche Angaben auf einem BtM-Rezept vorhanden sein müssen, damit es nicht zu Retaxierungen kommt. Seit der Einführung der Cannabis-Therapie gibt es neue Sonder-PZN und weitere gesetzliche Regelungen zur korrekten Ausstellung einer Verordnung.

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