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Apo-Tipp

Richtiges Messen und Grenzwerte

Fieber als Symptom für Covid-19

Viele Erwachsene können auch ohne Temperaturmessung bereits abschätzen, ob sie Fieber haben oder nicht, da sie die typischen Anzeichen bereits gut kennen. © Foto: shutterstock.com/Aleksandra Suzi

Fieber gilt als häufiges Symptom für Covid-19. In vielen Arztpraxen muss man vor dem Betreten der Praxis die Temperatur mittels Stirnthermometer kontrollieren.  Nach bisherigem Kenntnisstand kommt es bei vielen Covid-Patienten zu hohem Fieber. Dennoch gibt es nicht „die typischen Symptome“ bei Covid-19. Vorhandenes Fieber kann zur Differentialdiagnose dienen und einen unproblematischen grippalen Infekt zumeist ausschließen.

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Meldepflicht nur für Hämophilie-Arzneimittel

Klarstellung bei der Meldepflicht nach § 17 Abs. 6a ApBetrO

Was muss bei der Bearbeitung von Haemophilie- rezepten beachtet werden? © Foto: APOTHEKE ADHOC

Seit rund zwei Monaten werden Hämophilie-Präparate wieder in der Apotheke abgegeben. Zum 1. September ist eine entsprechende Änderung des „Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ (GSAV) in Kraft getreten. Die bisherige Versorgung lief über spezialisierte Hämophilie-Zentren. Mit der Änderung der Abgabe sind auch neue Meldepflichten für die Apotheken in die Apothekenbetriebsordnung aufgenommen worden.

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Nara-, Almo- und Sumatriptan

Triptane: Nun sind drei in der Sichtwahl

Drei Triptane in der Sichtwahl: Aber wann sollte welches abgegeben werden?

Sumatriptan hat den OTC-Switch vollzogen. Mit diesem Wirkstoff steht nun der dritte Vertreter innerhalb der Wirkstoffgruppe der Triptane ohne Rezept zu Verfügung. Zwar muss die Diagnose Migräne vorab durch einen Arzt gestellt worden sein, bei der Beratung haben Arzt und Apotheker dennoch freie Hand. Neben Sumatriptan stehen auch Nara- und Almotriptan zur Auswahl. Wann sollte die Wahl auf welches Triptan fallen?

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Wer bezahlt den Atemschutz?

FFP-Maske auf Rezept

Generell lässt sich sagen, dass Schutzmasken als persönliche Schutzausrüstung aktuell nicht in den Leistungsbereich der GKV fallen. Aber was sind die Ausnahmen für Masken auf Rezept? © Foto: shutterstock.com/Dan74

Insbesondere Risikopatienten wird das Tragen einer FFP2-Maske an den Orten empfohlen, an denen der Mindestabstand von 1,50 m unterschritten wird. Nachdem es im Frühjahr keine Masken gab, sind diese aktuell zwar erhältlich, aber preisintensiv. Wer chronisch krank ist und häufig auf eine Maske angewiesen ist, der stellt sich zurecht die Frage, ob diese nicht zu Lasten der Krankenkasse verordnet werden kann.

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Ab November Pflicht

DJ-Rezepte – Dosierung wirklich bekannt?

Ab November müssen alle Verordnungen auf eine Dosierungs- oder DJ-Angabe hin geprüft werden. Liegt keine Angabe vor, so muss die Apotheke Rücksprache mit der Arztpraxis halten. © Foto: shutterstock.com/Daxiao Productions

Laut Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) muss der Arzt ab 1. November die Dosierung des verordneten Fertigarzneimittels auf dem Rezept angeben. Liegt ein Medikationsplan vor, reicht eine Kenntlichmachung mittels der Abkürzung „DJ“. Die verpflichtende Angabe kann die Arzneimitteltherapiesicherheit fördern – wenn sie gewissenhaft genutzt wird.

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Arzneimittelverschreibungsverordnung

Die DJ-Rezepte kommen

DJ auf Rezept: Ab 1. November muss der Arzt die Dosierung des verordneten Fertigarzneimittels auf dem Rezept angeben. © Foto: shutterstock.com/ITisha

In zwei Wochen ist es soweit, dann gehört die Dosierungsangabe auf jedes Rezept. Bereits heute flattern den ersten Apotheken Verordnungen mit merkwürdigem Kürzel auf den Tisch.

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Neuer Name – gleiches Produkt

Retaxfalle Innohep?

Innohep bekommt einen neuen Namen und eine neue Bezeichnung der Darreichungsform. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Leo bringt die bisherigen Innohep Fertigspritzen mit dem niedermolekularen Heparin Tinzaparin mit neuer Bezeichnung auf den Markt. Die Umbenennung soll potentielle Dosierungsfehler vermeiden. Da es aber zu keinem Rückruf der alten Chargen kommt, könnte das Präparat zur Retaxfalle werden. Zudem bekommt das Präparat eine neue Bezeichnung der Darreichungsform – hier verbirgt sich ein zusätzliches Retax-Risiko.

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Hilfsmittelliefervertrag

Keine Angst vor HiMis

Alles beachtet bei der Belieferung von Hilfsmittelrezepten? © Foto: APOTHEKE ADHOC

Hilfsmittel sind keine Arzneimittel und auch keine Medizinprodukte. Manchmal kommt es vor, dass Apotheker und PTA nicht so recht wissen, wie sie mit einem Hilfsmittelrezept umgehen sollen, sodass es im Nachgang nicht zu einer Retaxierung kommt. Grundlage für die Belieferung ist der Hilfsmittelliefervertrag. Bei der Belieferung sind überdies weitere Punkte zu beachten.

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Auseinzeln, Maximalmengen & Co.

Abrechnung von Grippeimpfstoffen

Die Zeit der Grippeimpfung steht bevor: Was ist bei der Abgabe und Abrechnung zu beachten? © Foto: APOTHEKE ADHOC

Im Herbst gehen jedes Jahr wieder die ersten Bestellungen zur Grippeimpfstoffen in der Apotheke ein. Diese gehören zum Sprechstundenbedarf. Der Arzt ordert diesen meist einmal pro Quartal auf einem regulären Kassenrezept. Gut, wenn diese dann pünktlich vom Hersteller ausgeliefert werden und die Apotheke die Arztpraxen zeitnah versorgen kann. Um bei der Belieferung alles richtig zu machen und nebenbei das meiste an Honorar zu erhalten, müssen die Apotheken einige Punkte beachten.

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Ausnahmen beim gelben Rezept

Macrogol auf BtM-Verordnung

Abführmittel auf dem BtM-Rezept: Was ist erlaubt und was muss bei der Verordnung und Abgabe beachtet werden?

Die Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) listet alle verschreibungspflichtigen und verkehrsfähigen Substanzen auf. Einige Substanzen können bis zu einer definierten Menge pro Einzeldosis auch auf einem rosa Rezept verordnet werden, als Beispiel gelten hier Benzodiazepine wie Diazepam oder Alprazolam. Doch wie verhält es sich, wenn ein verschreibungsfreies Medikament auf einem BtM-Rezept verordnet wird? Sind beispielsweise Macrogol und Morphin gemeinsam auf einer Verordnung abgabefähig?

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