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Apo-Tipp

Selbstmedikation

Beratungs-Check: Glutenunverträglichkeiten

Achtung Getreide: Bei den Glutenunverträglichkeiten muss auf viele Getreidesorten verzichtet werden, um eine nachhaltige Beschwerdefreiheit zu erreichen. © Foto: 5 second Studio/shutterstock.com

Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielen eine immer größere Rolle im Beratungsalltag. Eine davon ist die Glutenintoleranz, welche häufig auch als Zöliakie bezeichnet wird. Abzugrenzen ist die sogenannte Glutensensitivität (GS), wie auch die Weizenallergie. Die Beratung bezieht sich insbesondere auf die Ernährung und deren Umstellung zu einer glutenfreien Diät.

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Wundversorgung

Trocken oder feucht – auf die Art der Wunde kommt es an

Das klassische Pflaster hat nicht ausgedient, doch bei größeren Verletzungen hat die feuchte Wundversorgung einige Vorteile. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Die feuchte Wundversorgung wird bei chronischen Wunden bevorzugt. Alginate und Schaumauflagen können tiefe Wunden, zum Beispiel im Rahmen eines Dekubitus, heilen. Doch auch bei kleineren Wunden, wie Operationsnarben, setzen Ärzte häufiger auf Hydrogel oder Hydrokolloid Pflaster. Die Anwendung mindert die Narbenbildung, da ein optimales Wundheilungs-Milieu entsteht. Auch bei Blasenpflastern bedient man sich dem Prinzip der feuchten Wundversorgung – die Blasenpflaster halten mehrere Tage sind wasserfest und verrutschen nicht. Bei kleinen alltäglichen Schnitt- und Schürfwunden ist das einfache Pflaster ausreichend.

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Apo-Tipp

Wer ist chronisch krank?

© Foto: Shutterstock/goodluz

Ab März soll das Wiederholungsrezept in Kraft treten. Vor allem chronisch kranke Personen sollen davon profitieren. Aber was bedeutet eigentlich „chronisch krank"? 

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Entlassmanagement

Krankenhausrezepte: Was und wieviel?

Bei der Belieferung von Entlassrezepten muss einiges beachtet werden: Neben der Packungsgröße und dem Ausstellungsdatum ist auch auf die Krankenkasse zu achten. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Um eine Anschlussmedikation sicherzustellen, dürfen Klinikärzte im Rahmen des Entlassmanagements Rezepte zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen ausstellen. Es dürfen nur Arzneimittelpackungen des kleinsten definierten Normbereichs zulasten der GKV abgegeben werden. Für Hilfsmittel gelten andere Regelungen.

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Selbstmedikation

Beratungs-Check: Cystitis und Harnwegsinfekte

Schmerzhafte Angelegenheit mit Risiken: In einigen Fällen sollte die Cystitis nicht in der Selbstmedikation behandelt werden. © Foto: goffkein.pro/shutterstock.com

Wer schon mal eine Blasenentzündung hatte, weiß wie unangenehm und schmerzhaft sie sein kann: Vor allem bei Frauen sind Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrangmit nur geringen Urinmengen ein häufiges Problem. In vielen Fällen kommt es zu rezidivierenden Infekten, die sehr belastend sein können. Häufig wird eine Cystitis in der Selbstmedikation behandelt, doch es gibt Grenzen. 

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Apo-Tipp

BtM: Retaxfalle Gebrauchsanweisung

Bei der Verordnung von Betäubungsmitteln sind Höchstmengen zu beachten – der Arzt kann eine Überschreitung durch den Buchstaben „A“ kennzeichnen. © Foto: Elke Hinkelbein

Bei den vielen Formalien die ein Betäubungmittelrezept zur Belieferung erfüllen muss ist auch die Angabe einer Gebrauchsanweisung auf dem Rezept vermerkt sein. Fehlen die Anwendungshinweise auf dem Rezept, haben die Kassen die Möglichkeit zur Nullretaxation.

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Betäubungsmittelabgabe

Fresh-up: Substitution & Take-home

Sonderfall Substitution: Die Drogenersatzmittel können im Sichtbezug oder per Take-home-Verordnung abgegeben werden. Für beide Varianten gibt es besondere Vorgehensweisen. © Foto: Elke Hinkelbein

Die Abgabe von Betäubungsmitteln (BtM) verlangt Apothekenmitarbeitern immer ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit ab. Die Substitutionstherapie stellt innerhalb der Betäubungsmittelabgabe nochmal ein gesondertes Feld dar. Die Drogenersatzmittel können dabei entweder im Sichtbezug genommen oder – wenn der Therapieverlauf es zulässt – zur eigenverantwortlichen Einnahme mitgegeben werden. Bei der Substitution muss jedoch so oder so einiges beachtet werden.

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Kuriose Retaxation

AOK straft Apotheke für Zuzahlungsbefreiung ab

Kuriose Retax: Holger Seyfarth, Vorsitzender des LAV Hessen legte Einspruch gegen eine Absetzung der AOK Hessen wegen eines angeblich ungültigen Zuzahlungsausweises ein. © Foto: HAV

Immer wieder sorgen Retaxationen in Apotheken für Aufregung – entweder weil der finanzielle Schaden beträchtlich ist oder weil die Krankenkasse auf kleinlichen Formalitäten beharrt. In der Arnsburg Apotheke von Hessens Apothekerverbandsvorsitzendem Holger Seyfarth schlug kürzlich eine kuriose dritte Kategorie auf. Die AOK Hessen retaxierte drei Rezepte eines Patienten, weil dieser angeblich keinen gültigen Zuzahlungsausweis vorgelegt hatte. Der Schaden ist mit insgesamt 23,38 Euro überschaubar. Trotzdem legte Seyfarth Einspruch ein – und dürfte damit wohl Erfolg haben.

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Betäubungsmittel

BtM-Vernichtung: Sicher und unwiderruflich

Bei der Vernichtung von Betäubungsmitteln muss einiges beachtet werden. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Nicht nur bei der Abgabe von Betäubungsmitteln gibt es Besonderheiten – auch wenn die Tabletten, Pflaster oder Lösungen nicht mehr benötigt werden, zurückgerufen werden oder abgelaufen sind, müssen sie auf besondere Art vernichtet und entsorgt werden. Grundlage hierfür sind die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG).

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Betäubungsmittel

BtM-Rezept: Höchstmengen beachten

Bei der Verordnung von Betäubungsmitteln sind Höchstmengen zu beachten – der Arzt kann eine Überschreitung durch den Buchstaben „A“ kennzeichnen. © Foto: APOTHEKE ADHOC

Alle verschreibungsfähigen Betäubungsmittel (BtM) dürfen nur in definierten Höchstmengen verschrieben werden. Auch die Anzahl der parallel verschriebenen BtM ist reguliert: Ohne einen speziellen Vermerk darf der Arzt nicht mehr als zwei Präparate in einem Zeitraum von 30 Tagen verschreiben. Durch den Zusatz „A“ darf im Ausnahmefall von diesen Regelungen abgewichen werden.

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