Die Wirkung von GeloMyrtol® forte im Überblick

Auf die Schleimhäute der oberen und unteren Atemwege hat GeloMyrtol® forte aufgrund der verschiedenen Öle eine positive Wirkung:

  1. Es hilft dabei, festsitzenden Schleim zu lösen beziehungsweise zähes Sekret zu verflüssigen.
  2. Die Flimmerhärchen in den Atemwegen werden aktiviert und schlagen schneller.
  3. Der Abtransport von Sekret wird unterstützt.
  4. Das Wachstum atemwegsrelevanter Bakterien wird gehemmt und die Infektion gelindert.
  5. Entzündungen der Schleimhäute werden reduziert.

Zudem besitzt GeloMyrtol® forte eine krampflösende Wirkung auf die feine Muskulatur in den Bronchien. Aufgrund dieser Eigenschaften von GeloMyrtol® forte spüren Betroffene oft schon nach kurzer Zeit eine deutliche Linderung der Beschwerden.
Kopf- und Druckschmerzen sowie starker Husten gehören dann zur Vergangenheit.

Rund um den Effekt: Wie GeloMyrtol® forte wirkt

GeloMyrtol® forte vereint in sich die therapeutische Wirkung von rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl. Die hochwertigen ätherischen Öle verleihen dem Spezialdestillat ELOM-080 im pflanzlichen Schleimlöser GeloMyrtol® forte umfassende Wirkeigenschaften: Zum einen verflüssigt es das Sekret in den Bronchien und Nasennebenhöhlen, zum anderen erhöht es die Schlagfrequenz der Zilien, welche den Schleim abtransportieren.

Doppel-Effekt auf die mukoziliäre Clearance mit dem Spezialdestillat ELOM-080

Das Spezialdestillat ELOM-080 wird in der Therapie akuter und chronischer Bronchitiden und Rhinosinusitiden erfolgreich eingesetzt. Eine zentrale Rolle bei der Therapie dieser Atemwegserkrankungen nimmt die Aktivierung der mukoziliären Clearance (MCC) ein, des Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege. Eine aktuelle Studie einer amerikanisch-chinesischen Arbeitsgruppe der University of Pennsylvania um Dr. Noam A. Cohen aus Philadelphia konnte jetzt zeigen, dass das Spezialdestillat ätherischer Öle einen dualen Effekt auf den Reinigungsmechanismus der Atemwege, die MCC, ausübt(1). Das Spezialdestillat führt zu einer Steigerung der Zilienschlagfrequenz, und verbessert zusätzlich die Fluidität der Sekretschicht des respiratorischen Epithels, indem es die Hydratation der Sekretschicht steigert. Die mukoziliäre Clearance kann durch diesen Doppeleffekt um 46 % gesteigert werden.

Die Videosequenz veranschaulicht, dass die Zugabe von ELOM-080 die Zilienschlagfrequenz erhöht sowie die Mukushydration beeinflusst. Die mukoziliäre Clearance kann durch diesen Doppeleffekt um 46 % gesteigert werden.

Signifikante Hydratation des Sekrets

Die Wissenschaftler unter Leitung von Dr. Noam A. Cohen haben explantierte Schleimhautzellen von Patienten, die sich einer sinonasalen Operation unterzogen hatten, als Air-Liquid-Interface (ALI)-Kulturen gezüchtet. Anschließend wurden die Zellen in verschiedenen in-vitro-Tests mit und ohne Zugabe von ELOM-080 untersucht. So wurde die Zilienschlagfrequenz unter dem Mikroskop mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgezeichnet. Eine 0,1%-ige ELOM-080-Lösung erhöhte die Zilienschlagfrequenz um 20%. Zusätzlich nahm die Dicke der Sekretschicht auf dem respiratorischen Epithel zu. Das heißt, es kam zu einer signifikanten Hydratation des Sekrets. „Die Mukushydratation ist von größter Bedeutung für die mukoziliäre Clearance“, erläutern die Wissenschaftler um Dr. Noam A. Cohen in ihrer aktuellen Publikation1.

Gesteigerte Sekretion von Chlorid-Ionen

Den Wissenschaftlern ist es gelungen nachzuweisen, dass die vermehrte Hydratation auf der gesteigerten Sekretion von Chlorid-Ionen aus den Epithelzellen basiert. Die Ionen ziehen Wasser mit sich, so dass die dünnflüssige Sekretschicht messbar dicker wird. In Kombination mit der erhöhten Zilienschlagfrequenz ergab sich bei einer Wirkstoffkonzentration von 0,1% eine um 46% gesteigerte mukoziliäre Transportgeschwindigkeit des Sekrets. Dies war mit Hilfe fluoreszierender Polystyren- Mikrosphären festgestellt worden, die auf die apikale Oberfläche der Schleimhaut aufgetragen und unter dem Epifluoreszenz-Mikroskop beobachtet worden waren.

Synergistischer Effekt

Die unter Einwirkung von ELOM-080 gesteigerte mukoziliäre Clearance der Atemwegsschleimhaut lässt sich damit auf einen synergistischen Effekt zurückführen: Gesteigerte Zilienschlagfrequenz plus Verflüssigung des Sekrets.

Damit ist systemisch verabreichtes ELOM-080, z.B. in Form von GeloMyrtol® forte-Kapseln, ein potentes Stimulans der Schlagfrequenz epithelialer Zilien und der Flüssigkeitssekretion. Auf diese Weise wird das bei Atemwegsinfektionen eingedickte und infektiöse Sekret mobilisiert. Genau dies ist ein essentielles Ziel der Behandlung infektiöser Atemwegserkrankungen und erklärt die klinische Effektivität des Phytotherapeutikums in der Behandlung akuter und chronischer Sinusitiden und Bronchitiden.

1 Lai Y et al.: In vitro studies of a distillate of rectified essential oils on sinonasal components of mucociliary clearance. Am J Rhinol Allergy 2014; 28: 244-248

Pflichttext: GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen/Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)