Evidenzbasiertes Phytopharmakon: Sicherheit in der Empfehlung

Atemwegsinfekte sind belastend und einschränkend. Eine möglichst schnelle Genesung ist deshalb ein wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für ein Medikament. Wenn im Zuge der Infektsaison wieder vermehrt Kunden in der Offizin nach einem wirkungsvollen, verträglichen Präparat fragen, ist GeloMyrtol® forte eine hervorragende Wahl. Das Phytopharmakon zur Behandlung akuter Infekte der oberen und unteren Atemwege kann auf eine eindrucksvolle Studienlage verweisen: Mehr als 100 präklinische und 28 klinische Studien belegen seine Wirksamkeit und es ist das einzige Phytopharmakon, das zur Therapie der akuten und chronischen Sinusitis und Bronchitis zugelassen ist.

Die Wirksamkeit macht sich ab der ersten Kapsel bemerkbar: GeloMyrtol® forte befreit die Atemwege spürbar. Studien zeigen, dass sich Symptome wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz rasch bessern5,9, die entzündlichen Prozesse gehemmt3 werden und der Heilungsprozess gefördert wird. Zudem verkürzt die Einnahme von GeloMyrtol® forte die Krankheitsdauer.1,5 Eine rasche Genesung hat einen hohen Kundennutzen, denn die Betroffenen bekommen schnell wieder Luft. Darüber hinaus kann GeloMyrtol® forte den Bedarf antibiotischer Therapien reduzieren4. Im Hinblick auf die zunehmende Resistenzentwicklung ein bedeutender Aspekt.

 

Signifikante Hustenlinderung

Husten gehört zu den Leitsymptomen einer akuten Bronchitis und ist besonders anstrengend und quälend. In einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurde die Wirkung von GeloMyrtol® forte an 413 Patienten mit akuter Bronchitis untersucht.5 Nach einer Woche hatten sich in der GeloMyrtol® forte-Gruppe die Hustenanfälle pro Tag um 62,1 Prozent reduziert, während der Rückgang in der Placebo-Gruppe bei 49,8 Prozent lag. Die Patienten der GeloMyrtol® forte-Gruppe litten tagsüber signifikant seltener unter Hustenanfällen und ihr Schlaf wurde seltener durch nächtliche Hustenanfälle gestört. Ein ungestörter „Heilschlaf“ ist ein wichtiger Genesungsfaktor. Zudem hatten die Teilnehmer weniger Probleme beim Abhusten, was das Risiko einer Verschlechterung oder bakteriellen Zusatzinfektion reduziert.

Schnelle Linderung der Sinusitis-Kernsymptome

Auch bei den charakteristischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schmerzen beim Bücken sowie Druckschmerzen an den Nervenaustrittspunkten zeigte sich die rasche Wirkung von GeloMyrtol® forte. In einer multizentrischen, placebokontrollierten Studie mit 331 Patienten verbesserten sich die Beschwerden innerhalb der ersten sechs Tage, ebenso die Nasenatmung sowie die Sekretmenge und -viskosität.4 Die Notwendigkeit einer Antibiotikatherapie konnte um nahezu die Hälfte gesenkt werden (13 % vs. 7 %), und die Arbeitsunfähigkeitsrate konnte ebenfalls um fast die Hälfte reduziert werden (21 % vs. 11 %).

Akute Rhinosinusitis: Effektive Symptomlinderung und hohe Patientenzufriedenheit

Eine kürzlich veröffentlichte Anwendungsbeobachtung bestätigte GeloMyrtol® forte erneut die bereits vielfach dokumentierte Wirksamkeit in der Therapie der akuten Rhinosinusitis.6 An der Anwendungsbeobachtung nahmen insgesamt 223 Patienten mit einer diagnostizierten Rhinosinusitis zwischen 18 und 86 Jahren teil. 114 Patienten wurden von den behandelnden Ärzten mit ELOM-080 (GeloMyrtol® forte) therapiert. Jeder Patient wurde über einen Zeitraum von maximal 14 Tagen beobachtet und beschrieb anhand einer numerischen Skala seine mit der akuten Rhinosinusitis (ARS) assoziierten Symptome. Zusätzlich wurde die Verträglichkeit abgefragt.

Linderung der Beschwerden und hohe Patientenzufriedenheit bezüglich der Verbesserung des allgemeinen Krankheitsgefühls

Im ELOM-080-Studienarm zeichnete sich frühzeitig eine effektive Linderung des ARS-Kernsymptoms Gesichtsschmerz ab. Hinsichtlich weiterer Symptome wie Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Nasennebenhöhlen-Klopfschmerz und Druckempfindlichkeit der Austrittspunkte des N. trigeminus zeigte sich ebenfalls eine klare Verbesserung. Auch mit der Verbesserung des allgemeinen Krankheitsgefühls waren die Patienten zufrieden. Außerdem waren die Patienten mit der gastrointestinalen Verträglichkeit von GeloMyrtol® forte zufrieden bis sehr zufrieden, unabhängig vom Einnahmezeitpunkt des Medikaments.

Phytopharmakon als Alternative zum Antibiotikum

Viel zu häufig werden Antibiotika verordnet und damit die Gefahr einer Resistenzbildung gesteigert. Bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten kann GeloMyrtol® forte eine Alternative zur Antibiotikatherapie sein, vor allem, wenn eine bakterielle Infektionsursache unsicher ist. Zu diesem Ergebnis kam ein Review, der neben den pharmakologischen Mechanismen und klinischen Einsatzgebieten auch das Potential des Spezialdestillats ELOM-080 (GeloMyrtol® forte) als Antibiotika-Alternative beleuchtete.7 Der Review bescheinigt dem Spezialdestillat eine gute Wirksamkeit, eine gute Verträglichkeit und unterstreicht sein Potential Resistenzentwicklungen minimieren zu können.

Fazit: Gute Empfehlung für Ihre Kunden

Die Wirksamkeit des Spezialdestillats ELOM-080 ist im Hinblick auf Infekte der Atemwege (Sinusitis und Bronchitis) umfassend durch klinische Studien belegt. Bei akuten Atemwegsinfekten verkürzt es die Krankheitsdauer und die Patienten sind schneller wieder fit5,9. Bei chronischem Krankheitsgeschehen senkt es die Exazerbationsrate.2,8 Damit ist GeloMyrtol® forte die evidenzbasierte Therapieoption bei der Behandlung der akuten und chronischen Sinusitis und Bronchitis.

Quellen:

1 Laszig R., GeloMyrtol® forte bei Patienten mit chronischer Sinusitis (1987). In: Wittig T, Myrtol standardisiert – Eine klinische Dokumentation. Ergebnisse Verlag. Hamburg 2010, S. 75

2 Beeh KM; Beier J, Candler H, Wittig T. Effect of ELOM-080- on exacerbation and symptoms in COPD patients with a chronic Bronchitis phenotype – a post-hoc Analysis of a randomized, double blind, Placebo-controlled clinical trial. International Journal of chronic obstructive pulmonary disease, 2016; 11: 2877-2884

3 Beuscher N., et al., Interference of myrtol standardized with inflammatory and allergic mediators. Arzneimittelforschung, 1998. 48(10): p. 985-9.

4 Federspil P et al., Wirkung von Myrtol standardisiert bei der Therapie der akuten Sinusitis--Ergebnisse einer doppelblinden, randomisierten Multicenterstudie gegen Plazebo. Laryngorhinootologie 1997, 76:23–27

5 Gillissen A et al., A multi-centre, randomised, double-blind, placebo-controlled clinical trial on the efficacy and tolerability of GeloMyrtol(R) forte in acute bronchitis. Drug Res (Stuttg) 2013, 63(1):19-27.

6 Gottschlich S, Röschmann K, Candler H. Phytomedicines in Acute Rhinosinusitis: A Prospective, Non-interventional Parallel-Group Trial. Advances in therapy. 2018;35(7):1023-34

7 Paparoupa M, Gillisen A., IS Myrtol® standardized a new alternative towards antibiotics?.Phcog Rev 2016¸10: 143-146

8 Meister et al., Arzneim.-Forsch./Drug Res. (1999) 49 (I) 4: 351-358.

9 Laszig R, Hesse G, Lütgebrune T. Die Behandlung der akuten Sinusitis mit Sekretolytika. Zeitschrift für Allgemeinmedizin. 1989(65):19-21.