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Pharmazie

Diabetes-Typ-2

Insulin-Tablette: Möglich, aber zu teuer

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Der Prototyp eines oralen langwirksamen Insulins zeigte in einer Studie Erfolge – das wird aus Kostengründen jedoch nicht weiterverfolgt.

Eine orales langwirksames Insulin könnte die Therapie von Typ-2-Diabetikern erleichtern und revolutionieren. Die Ergebnisse einer doppelblinden-Studie, von Forschern von Novo Nordisk vorgestellt wurden, schürten neue Hoffnung. Dennoch wird die Weiterentwicklung des Prototypen nicht weiter verfolgt – aus Kostengründen. Der Konzern will erst einmal die Technologie der Produktentwicklung verbessern.

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Innovative Arzneiformen

Parkinson-Pflaster: Sprühen statt kleben

Liqui Patch Epinamics
Innovative Arzneiform: Wissenschaftler haben ein Sprühpflaster entwickelt, das künftig in der Parkinson-Therapie eingesetzt werden könnte.

Parkinson-Patienten nehmen Tabletten oder Kapseln ein; alternativ stehen transdermale Pflaster zur Verfügung. Ein Unternehmen aus Berlin hat ein innovatives Sprühpflaster entwickelt, dass eine diskrete Anwendung möglich macht sowie einen höheren Wirkungsgrad erzielt.

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AMK-Meldungen

Xeplion: Fälschung bei Reimporteur

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Achtung Fälschung: Xeplion 150 mg mit der Chargenbezeichnung GFB4D00 muss zurück.

Wieder einmal muss ein Reimporteur eine Arzneimittelfälschung melden: FD-Pharma ruft das Psycholeptikum Xeplion (Paliperidon) zurück. Der Grund ist eine unzulässige Manipulation, die als Fälschung identifiziert wurde. Betroffen ist eine Charge.

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Antimykotika

Isavuconazol: Exklusivlizenz für Pfizer

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Cresemba ist bereits seit Oktober 2015 in der EU zugelassen. Pfizer hat nun vom Zulassungsinhaber Basilea die Exklusivrechte für Europa erhalten.

Pfizer erweitert sein Portfolio im Bereich der Antiinfektiva und erhält von Basilea die Exklusivlizenz für die Vermarktung von Cresemba. Das Antimykotikum ist in den USA und Europa bereits seit 2015 auf dem Markt und schließt eine Lücke in der Behandlung der invasiven Aspergillose und Mukormykose.

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Personalisierte Medizin

Biosensoren messen Antibiotika-Dosis

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Maßgeschneiderte Antibiotikatherapie: Forscher der Universität Freiburg haben einen Biosensor entwickelt, mit dem sich die Eliminationsgeschwindigkeit des Antibiotikums und dadurch die individuelle Dosis bestimmen lässt.

Wissenschaftler der Universität Freiburg haben ein Verfahren entwickelt zur Dosisfindung bestimmter Antibiotika. Mit einem neuen Biosensor lassen sich die Eliminationsgeschwindigkeit des Arzneistoffs im Körper und dadurch die individuelle Menge für den Patienten bestimmen.

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Studie

Demenz: Durch Prävention oft vermeidbar

spaziergang rainer sturm pixelio de
Gut ein Drittel der Demenz-Fälle seien vermeidbar – im mittleren und höheren Lebensalter wirkten sich beispielsweise Übergewicht, hoher Blutdruck, Hörverlust oder soziale Isolation nachteilig aus.

Die Zahl der weltweiten Demenz-Fälle ließe sich erheblich reduzieren, wenn die Risikofaktoren konsequent und von Kindheit an bekämpft würden. Zu diesem Ergebnis kommen internationale Experten in einem Artikel im Fachmagazin The Lancet. In der Jugend sei mangelnde Bildung einer der wesentlichen Risikofaktoren. Im mittleren und höheren Lebensalter wirkten sich Übergewicht, hoher Blutdruck, Hörverlust oder soziale Isolation nachteilig aus. 

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Leitlinientherapie

Cystitis: Phytos und Mannose empfohlen

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Mittel der Wahl: Die Leitlinie sieht bei akuten unkomplizierten Harnwegsinfekten eine kurzzeitige Therapie mit einem dafür geeigneten Antibiotikum vor.

Im Laufe ihres Lebens erleidet jede zweite Frau eine Harnwegsinfektion. Bei jeder vierten Patientin ist der Infekt rezidiv. Werden in diesen Fällen, vor allem bei unkomplizierten Harnwegsinfekten, immer wieder Antibiotika verordnet, können Resistenzen entstehen. Die überarbeitete S3-Leitlinie enthält nun auch Empfehlungen jenseits einer Antibiose und spricht sich für Phytos und Mannose aus.

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Notfallschutzmaßnahme

Iodblockade: Schutz für die Schilddrüse

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Iodblockade: Da das belgische Kernkraftwerk Tihange im näheren Umkreis liegt, bereitet sich die Region Aachen auf eine mögliche Katastrophe mit Iodtabletten vor.

Wenn Radionuklide aufgrund eines kerntechnischen Unfalls in die Umwelt gelangen, wird es gefährlich für den Menschen. Krebserkrankungen vor allem der Schilddrüse können die Folge sein. In einem solchen Fall ist die „Iodblockade“ als Notfallschutzmaßnahme von essenzieller Bedeutung. Da das belgische Kernkraftwerk Tihange im näheren Umkreis liegt, bereitet sich die Region Aachen auf eine mögliche Katastrophe vor: Ab dem 1. September können Bürger kostenfrei Iodtabletten über die Apotheke beziehen.

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Lieferengpässe

Mangelware Polio-Impfstoff

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Fehlende Impfstoffe sorgen weiterhin für Schlagzeilen. Betroffen sind zum Beispiel Boostrix und Boostrix Polio von GlaxoSmithKline.

Bedauerndes Schulterzucken bei einer Essener Ärztin für Reisemedizin: „Für Sie haben wir keinen Impfstoff mehr“. Die 58-jährige Patientin wird ohne Auffrischung ihres Impfschutzes gegen Polio die lange geplante Fernreise antreten müssen. Auch ein anschließender Besuch beim Hausarzt verlief ergebnislos.

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Arzneimittelkriminalität

Fälschung: Omnitrope wirkstofffrei

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Wirkstofffreie Fälschung: Die Umkartons tragen die im Handel nicht legal existierende Chargenbezeichnung EL9738 mit dem Verfallsdatum 04/2018 – in deutscher Aufmachung.

In Frankreich, Dänemark und Mexiko wurden Verdachtsfälle einer Fälschung von Omnitrope 15 mg/ 1,5 ml (Somatropin) der Firma Sandoz gemeldet. Heute warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor der gefälschten Injektionslösung.

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