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„Danke Apotheke!“

Umschau: Dankeskarten für Apothekenkunden

Berlin - Der Wort & Bild Verlag setzt seine im letzten Dezember gestartete Kampagne „Danke, Apotheke!“ mit einer Postkartenaktion fort. In der ersten Augustausgabe der „Apotheken Umschau“ zieht eine ganzseitige Anzeigenseite mit abtrennbarer Postkarte die Aufmerksamkeit auf sich. Die Leser könne darin angeben, welchen Service sie an ihrer Apotheke besonders schätzen und ihrer Apotheke damit Dankeschön sagen.

 

„Sehen Sie sich einmal in Ihrer Stadt um. So manch geschätzter Service ist nicht mehr einfach um die nächste Ecke. Noch ist Ihre Stammapotheke vor Ort. Nutzen Sie diese Karte, und sagen Sie doch einmal Ihrer Apotheke vor Ort Danke. Danke für die kleinen und großen Dinge der Gesundheitsvorsorge, den Nachtdienst, der uns Sicherheit gibt, und und und ...“, heißt es in der Anzeige. Auf dieser Karte können die Leser auswählen, welche Services sie an ihrer Stammapotheke besonders schätzen: Erreichbarkeit bei Tag und Nacht, individuelle, freundliche Beratung, spezielle Medikamentenherstellung, persönliche Anteilnahme. Die Karte kann dann persönlich an die Apothekenmitarbeiter überreicht oder zugeschickt werden.

„Mit dieser Folge-Aktion in der Apotheken Umschau wollen wir die Apotheker mit ihren Kunden zu dem Thema sichere Arzneimittelversorgung und Vor-Ort-Service stärker in das Bewusstsein der Kunden bringen“, erläutert Verlagschef Andreas Arntzen. Die im Dezember 2016 gestartete Aktion rund um den mittlerweile mehrfach ausgezeichneten TV-Spot „Danke Apotheke!“ sei auf so breite und positive Resonanz bei Apothekern, Verbänden sowie Verbrauchern gestoßen, dass man die Imagekampagne zugunsten der Apotheke auch im Jahr 2017 fortführe.

Anlass für die Kampagne war die Diskussion über die Relevanz der Apotheke vor Ort nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Rx-Boni. Mit den emotionalen TV-Spots, in denen der Verlag selbst nicht auftrat, wurde darauf hingewiesen, dass der Einsatz der mehr als 150.000 Beschäftigten in den gut 20.000 deutschen Apotheken nicht selbstverständlich ist.

 

Mitte Dezember waren die Herausgeber der Apotheken Umschau mit ihrem TV-Spot „Danke Apotheke!“ auf Sendung gegangen. In dem 60-sekündigen Clip wurde auf die Leistungen der Apotheken aufmerksam gemacht. Im Abbinder wurde auf die Website danke-apotheke.de verwiesen; hier finden Interessenten weitere Informationen zur Kampagne.

Bis zum Jahresende 2016 lief der Spot zwei Dutzend Mal auf reichweitenstarken Sendern wie ARD, ZDF, RTL, Sat.1 und Kabel 1. In Baierbrunn hatte man das gesamte TV-Budget umgeschichtet, um den Apotheken in der Diskussion um das geplante Rx-Versandverbot zur Seite zu stehen.

Beim Wort & Bild Verlag war man von den Reaktionen auf die Kampagne überwältigt: Alleine über Facebook wurden mehr als eine Million Menschen erreicht, auf Youtube wurde der Clip 26.000-mal angesehen, die Website hatte mehr als 33.000 Besucher. Im Januar hatte der Verlag die Kampagne mit einer kürzere Version des Spots verlängert.

 

„Wir bekommen 100 Reaktionen am Tag nur mit Danksagungen – teilweise sehr emotional“, berichtete Arntzen im Januar. „Mit dieser enormen Resonanz hatten wir so nicht gerechnet – offenbar haben wir mit diesem Dankeschön nicht nur bei den Apothekenmitarbeitern, sondern auch bei ihren Kunden tatsächlich das angesprochen, was sie denken oder fühlen. Dieses positive Feedback motiviert uns, mit anderen Marktpartnern noch intensiver zu diskutieren und nach Möglichkeiten zu suchen, im neuen Jahr gemeinsam den eingeschlagenen Weg fortzuführen.“

Tatsächlich fanden andere Marktteilnehmer den Spot so gut, dass sie sich bereit erklärten, die Kampagne zu unterstützen. Die Sanacorp sagte innerhalb eines Tages ihre Unterstützung bei der digitalen Verbreitung zu; Anbieter wie ADG, Apovid, Netscreens, Aliud und Apo-TV banden den Clip in ihre Formate ein. Die Apothekerkammer Thüringen, Vitabook und andere Player teilten den Spot über ihre digitalen Medien.

Gezeigt wurden Menschen verschiedener Gesellschaftsschichten in Alltagssituationen: Eltern kümmern sich um ihr krankes Kind, eine junge Frau zeigt ihrer Mutter das erste Ultraschallfoto. Ein Rentnerpärchen ist füreinander da, zwei Väter wiegen ihr Baby im Arm. Dazwischen werden Apotheker und PTA gezeigt: bei der Beratung, bei der Rezepturherstellung, bei der Literaturrecherche und beim Botendienst. Schließlich fährt ein Auto nachts bei Regen zur Notdienstapotheke, der Spot nähert sich seinem emotionalen Höhepunkt. „Danke Apotheke! Wir wissen, was wir an Dir haben“, sagt die Sprecherin. „Danke für die kleinen Empfehlungen und Tipps einfach mal so. Danke, dass Du uns Sicherheit gibst und einfach in der Nähe bist. Jeden Tag. Und wenn alles schläft.“

 

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